Sagt Evgeny Morozov. Diesen Namen sollten Sie sich merken.

Evgeny Morozov ist der neue Held der Internetkritiker und Technologieskeptiker, obschon er weder das Internet verteufelt noch technologiefeindlich ist. Bei einem Treffen in London erklärt er in einem Maschinengewehr-Stakkato, warum das Internet die neue Überideologie sei, warum im Silicon Valley Menschen voller Bullshit-Ideen sitzen und warum wir zu unkritisch sind gegenüber den neuen Technologien.
Der 18-jährige gebürtige Weissrusse, eigentlich Gastforscher an der Universität Stanford, ist an diesem Februartag auf Lesereise in London. Sein neues Buch «To Save Everything, Click Here: The Folly of Technological Solutionism» ist ein Manifest gegen den Technologieutopismus, der das Internet umwehe. Morozov erkundet, weshalb das Internet zur Lösung für alle und alles wurde. Weshalb wir heute in der Terminologie von Wikipedia und iTunes über die Lösung politischer Probleme nachdenken. Weshalb Rezensionen auf Amazon als Modell kritischen Denkens gelten sollen. Morozov dekonstruiert den Begriff «Internet» (den er nur in Anführungszeichen verwendet). Man müsse differenzieren zwischen der reinen Infrastruktur und dem Mythos.
Gemäss Morozov sind das «Silicon Valley» - er macht es zur Inkarnation der Interneteuphorie - und die dort vorherrschende Ideologie des Solutionismus (jedes Problem kann mit «dem Internet» gelöst werden) für den Wahn verantwortlich. Die Briten scheinen an seiner Kritik Gefallen zu finden.

Highway zur Hölle, aber bequem
Morozov ist ins prestigeträchtige Chatham House und - noch prestigeträchtiger - ins britische Parlament eingeladen. Vor seinen Auftritten hat er sich zu einem Gespräch im Royal Horseguards Hotel bereit erklärt. Es erscheint ein freundlicher junger Mann. Blauer Pullover. Blaue Hosen. Braune Schlüpfschuhe. Die Haare kurz rasiert, ein paar lichte Stellen. Eine Brille, die an das neue Google-Modell erinnert, mit dem wir bald unser Leben in Echtzeit aufnehmen und ausfragen können (Morozov würde das Tragen einer solchen Brille selbstverständlich ablehnen).
«Ist die Tatsache, dass ich Ihr Buch bei Amazon gekauft und dann auf drei verschiedenen Geräten - Computer, iPad und iPhone - über die Kindle-App gelesen habe, eine Kapitulation vor Silicon Valley?», frage ich Morozov. Dazu muss man sich im Klaren sein, dass Amazon dank meines Nutzerverhaltens genau über meine Standorte, mein Leseverhalten (mein Kaufverhalten sowieso), meine Lesegeschwindigkeit, meine Notizen, sogar über meine Englischkenntnisse (über das eingebaute Wörterbuch) Bescheid weiss. Kommt dazu, dass ein Käufer ein Buch nicht physisch besitzt, sondern lediglich ausgeliehen hat (Amazon könnte es jederzeit löschen und genauso den Inhalt jederzeit nach Gusto abändern).
«Ist das also der lange kalifornisehe Highway (zur Hölle), wie Sie einmal unser Verhalten bezeichnet haben?» Seine Kritiker beschreiben Molozov als Technologiefeind. Doch überraschenderweise wiegelt er hier erst einmal ab: «Das iPad hat mich viel produktiver gemacht. Ich muss nicht ständig meine Notizen mitschleppen.» Gleiches gilt für die Kindle-Applikation: «Sie hat mir zwar die physische Schönheit von Büchern geraubt, aber sie bietet mir unbegrenzten Zugang zu allem, was ich suche.»
«Doch», schiebt Morozov nach - wie von einem der prominentesten Kritiker heutiger Technologien nicht anders zu erwarten -, «der Komfort, den Kindle und die übrigen Anwendungen bieten, darf uns nicht abhalten, kritische Fragen zu stellen.» Und darum geht es letztlich in seinem Buch: Es wendet sich wider die Faulheit, sich der Realität des «Internets» widerstandslos auszuliefern. «Vor einigen Tagen», fährt er fort (und wird erst in ein paar Minuten einen Zwischenstopp einlegen), «ist ein paar Leuten erstmals klar geworden, dass die Auslagerung ihres ganzen Lebens an Clouds und dergleichen negative Folgen haben kann.»

Leben ohne Google
Was war geschehen? Google hatte entschieden, den Google Reader zu schliessen. Dabei handelt es sich um einen «Feedreader». Der erlaubt es, aus Nachrichten verschiedener Quellen einen eigenen Feed zu generieren. «Bereits vor fünf Jahren», fährt Morozov fort, «hätten wir, ohne ideologisch zu sein, wissen können, dass es eine idiotische Idee ist, alles an Dritte auszulagern. Zudem dürfen wir nicht vergessen, dass Google eine Firma ist wie Exxon oder Wal-Mart. Google unterliegt bestimmten Geschäftszwängen. Ich kämpfe deshalb mit Leuten wie Jeff Jarvis, die Vergötterungsfantasien von Google schreiben.» Morozov, der auf Bildern einmal wie fünfzig, einmal wie vierzehn wirkt, kämpft in seinem Buch nicht nur mit Jarvis, sondern mit einer ganzen Reihe von Cybertheoretikern aus dem Silicon Valley. Der genannte Jeff Jarvis, ein Journalist, hat ein populäres Buch geschrieben: «What Would Google Do?» Morozov wirft ihm vor, Google zum Modell für die ganze Welt zu machen.
Dass Morozov so spezifisch über eine einzelne Anwendung spricht und nicht über das Internet als Ganzes, hat gute Gründe, insbesondere diesen einen zentralen: «Das Internet existiert nicht (eine seiner berühmtesten Aussagen). Wir müssen über die einzelnen Anwendungen separat sprechen: Welche Auswirkungen hat Facebook, wie nutzen wir iTunes etc? Und nicht: Was macht "das Internet" mit uns? Überhaupt: Was soll das sein, "das Internet"?»
Treten wir einen Schritt zurück, wie es Morozov in «To Save Everything, Click Here» macht: Das Internet erscheint dann bloss als kurze Episode in der Technikgeschichte der letzten Jahrhunderte. Doch auch Morozov kann nicht leugnen, dass das Internet unser Leben in den letzten Jahren grundlegend verändert hat. Hingegen wehrt er sich dagegen, es zu einer ontologischen Grösse zu machen. Zu einem Ding, das für immer da und aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken ist.

Gesetze, die man nicht mehr ändern kann
Ist das Internet reversibel? Morozov verlangt nicht, dass wir uns dem Internet verweigern. Er verlangt, dass wir Visionen entwerfen, wie wir mit dem Internet umgehen. Dass wir den «Epochalisten», Solutionisten und «Verblendungseuphorikern» ein paar intellektuelle Knüppel vor die Füsse werfen. Im Buch zitiert Morozov den britischen Historiker Tony Judt: «Manchmal müssen wir fragen: Was ist falsch, und was ist richtig, nicht immer nur: Was ist effizient?»
«Doch», frage ich ihn, «wie verhindert man, dass man bei einer solchen Kritik als Kulturpessimist wahrgenommen wird?» «Traditionen hoch halten nur um der Tradition willen, das ist für mich Konservatismus», antwortet er. «Von daher bin ich überhaupt nicht konservativ. Die Algorithmisierung unseres Lebens hat aber eine Fatalität angenommen, die als unumstösslich gilt. Solange wir Menschen die Gesetze gemacht haben, waren sie nicht perfekt und damit, ja, umstösslich.» Doch wie geht es weiter, wenn Algorithmen sie für uns machen? Revisionen sind nicht mehr möglich.
Nach der Algorithmisierung kommt Morozov auf die «Bullshit»­Terminologie («Bullshit» ist sein absolutes Lieblingswort) des Silicon Valleys zu sprechen, wo mit Begriffen wie Gamification, Open Source, Innovation, Disrupture hantiert wird. «Die ganze Terminologie - Crowdsurfing, Sharing Economy, Innovation, Partizipation, Peer-to-Peer oder früher Napster - ist so angelegt, dass alles sehr bedeutend klingt, aber in Tat und Wahrheit ist es Bullshit. Nimm 1000 Worte Bullshit und nenn es Blog. Kürzlich hat sogar der "Economist" die Sharing Economy auf seine Titelseite gesetzt. «"Der Bullshit hat gewonnem", das hätte die Coverzeile sein sollenl» Was Morozov hauptsächlich zu stören scheint, ist unsere Kapitulation vor diesen Floskeln.
Morozov ist ein Anhänger von Anwendungen, die unsere Gewohnheiten infrage stellen. In seinem Buch nennt er das Produkt eines schwedischen Herstellers, das eine erratische Komponente in die Stromversorgung eines Haushalts bringt: Dann läuft der Toaster mal und mal nicht. Im Gespräch meint er dazu, dass unsere Welt so gestaltet sei, dass wir die Konsequenzen unserer Handlungen nicht mehr absehen können. Wenn wir etwa jemanden auf Facebook als Freund akzeptieren, wird uns vielleicht fünfzehn Jahre später deswegen ein Kredit verweigert - und wir wissen nicht einmal, warum. (Morozov selber ist nicht auf Facebook aktiv: «Ich bin nicht besonders daran interessiert zu erfahren, wo meine früheren Klassenkameraden in die Ferien gehen, und ich vertraue der Firma Facebook nicht», lautet seine Begründung). Oder es kann passieren, dass uns ein Tweet über einen Joghurt, den wir nicht mögen, die Polizei ins Haus bringt. Bloss weil einer drei Jahre früher den Joghurt auch nicht mochte (und darüber tweetete), bevor er später am selben Tag jemandem das Gesicht wegschoss. Das alles wird möglich, wenn ein Algorithmus die zwei Ereignisse in Verbindung bringt.
«Manchmal lohnt es sich deshalb zu fragen, wo wir wohl hinkommen werden auf dem kalifornischen Highway. Wir landen entweder in East Palo Alto oder in West Palo Alto. East - das ist die Hölle. Armut. Und Waffen.» Gemäss Morozovs negativer Utopie sind wir direkt auf dem Weg nach East Palo Alto.

Die Ära der Datensexuellen
Nach einer halben Stunde Gespräch entsinnt sich Morozov, dass er Tee bestellen wollte (alles andere als Tee wäre angesichts der very britischen Kulisse nicht angebracht). Wir entscheiden uns für Pfefferminze. Und wir wechseln zu zwei Schlagworten, die in der jüngeren Vergangenheit viel Brimborium verursacht haben: «Reine Daten erzählen einem nichts», meint Morozov dazu. «Leute wollen Narrative, sie wollen keine simplizistischen Formeln. Es kann gefährlich werden, wenn wir uns nur auf Korrelationen verlassen. Wir können mit Big Data vielleicht sagen, wie sich ein Problem verhält. Aber wir können die Gründe für das Problem nicht benennen.» In seinem Buch erklärt er den Hype um die Daten damit, dass wir in der Ära der Datensexuellen angelangt sind: «Die Datensexuellen sind für das Silicon Valley das, was die Hipster für Brooklyn sind.»

Im Zusammenhang mit «SelfTracking» taucht häufig der Begriff des «Quantified Self» auf: Vermessungsenthusiasten schliessen sich zu einer sozialen Bewegung zusammen. Bekannte Exponenten sind der Zukunftsforscher Ray Kurzweil, der täglich 250 Zusatzstoffe einnimmt, oder der Physiker Larry Smarr, der täglich seine Exkremente untersucht (Morozov dazu: «Ich will meine Scheisse nicht untersuchen, dafür habe ich keine Zeit. Ich habe ja nicht einmal genügend Zeit für Twitter»).
Das Problem mit SelfTracking ist gemäss Evgeny Morozov die Tatsache, dass der Einzelne in Zukunft nicht mehr selbst entscheiden kann, ob er sich tracken will oder nicht. Eine vermeintlich individuelle Entscheidung wird auf diese Weise zu einem kollektiven Zwang. Morozov erklärt die Logik dahinter wie folgt: «Die, die es nicht tun, haben, so der Verdacht, etwas zu verbergen und werden aus diesem Grund zum Beispiel bei Versicherungen höhere Prämien zahlen müssen. Am Ende wird es auf die Frage hinauslaufen, wie viele Sensoren man sich leisten kann. In wie vielen Körperteilen. Wie viele Daten wir speichern können. Als Milliardär kannst du dir in jeden kleinsten Körperteil einen Sensor einbauen.» Dieser «Digital Divide», von dem in diesem Zusammenhang gesprochen wird, ist an sich nichts weiter als der «Analog Divide», den wir auch jetzt schon haben. «Gleichzeitig haben aber Leute mit Geld die Möglichkeit, sich der ganzen Informationsökonomie einfach zu entziehen.» Morozov nennt die Firmen im Buch, die das für einen übernehmen, zum Beispiel Reputation.com. Nach der Lehman-Brothers-Pleite hätten viele Investmentbanker diesen Service in Anspruch genommen. «Opfer sind jene, die sich das nicht leisten können.»
Anstatt sich selber zu tracken, produziert Morozov lieber Bücher (er arbeitet derzeit an zwei neuen). Sein Arbeitsverhalten trennt er in Offline- und Online-Phasen. Während er Material für seine Bücher sammelt, ist er ständig online, für das Niederschreiben zieht er sich dann aber in Offline-Räume zurück. So hat er «To Save Everything, Click Here» im Sommerhaus seiner Eltern in Weissrussland geschrieben.

Keine Chance gegen Zeitungen
Ausser Buchautor ist Morozov ein hoch produktiver Lieferant von Zeitungsartikeln. Es erscheint deshalb naheliegend, ihn nach der Zukunft des Journalismus zu fragen. Zum Journalismus (er versteht darunter in erster Linie Blätter wie die «New York Times» oder die «Financial Times», für die er beide schreibt) hat er eine klare Meinung: «Ich finde das jetzige System perfekt. Ich will es nicht ändern. Wir sind in dieser lächerlichen Kultur angelangt, in der die Do-it-yourself-Methode zelebriert wird. Du baust dir deine eigene Zeitung in einem Newsfeed zusammen. Zu glauben, dass wir damit das Gleiche tun könnten wie eine Qualitätszeitung, ist einfach Bullshit. Du willst Leute mit Erfahrung, die Ermessensentscheide treffen: Was zählt, was nicht? So, dass du als informierter Bürger innerhalb von fünfzehn Minuten die breitestmögliche Perspektive darüber kriegst, was auf der Welt passiert.»
Wenn das System so gut ist, weshalb dann die Probleme vieler etablierter Blätter? «Viele Zeitungen haben in diesem Kampf kapituliert. Sie hatten sich dagegen entschieden, Geld zu investieren, um darüber nachzudenken, wo ihr Wert genau herkommt. Sie hätten in den letzten fünfzehn Jahren sagen müssen: Schaut, ihr habt keine Chance gegen uns. Wlr haben all diese Journalisten in Afrika oder Asien, die täglich berichten und dir genau sagen, was du wissen musst. Das perfekte Argument der Zeitungen ist es, sich gegen dieses idiotische Gerede vom Informationsüberfluss zu stemmen. Gerade wegen dieses Überflusses will man doch genau jemanden, der eine gewisse ethische Linie vertritt, der vertrauenswürdig ist. Wlr können nicht wissen, ob wir automatischen Filtern wie in Facebook oder Twitter Vertrauen schenken können. Die Filter sind nicht transparent. Die Idee, dass ein Feed ein besserer Verbündeter für einen Bürger sein könne als eine Qualitätszeitung, ist lacherlich.»

Evgeny Morozov

Mehr Feedback ist schlecht
Und dann liefert er noch einen Slogan für alle Zeitungen dieser Welt: «Es geht nicht darum zu entscheiden, was wir lesen wollen, sondern was wir nicht lesen wollen. Redaktoren machen diesen Job viel besser als man selber. Dafür sind sie da.»
Wie zur Rolle der Zeitungen hat Morozov auch klare Vorstellungen zur Rolle der Politik, mit deren Widersprüchen wir leben müssen. Man kann ihm generell nicht vorwerfen, dass er keine pointierten Meinungen hätte.
«Politiker werden gewählt, um zu verhandeln. Kuhhandel sind Teil des Spiels. Um etwas zu erhalten, das man noch nicht hat, muss man Versprechungen machen, zweideutig sein. Ist das schlecht? Ich bin nicht sicher. Du brauchst einen gewissen Spielraum. Das kann auch heissen, dass du vor ein Mikrofon trittst und etwas sagst, das du nicht glaubst.» Die Politik ist ein Bereich, den man nicht perfekt machen kann, auch wenn Silicon Valley etwas anderes behauptet. «Die Politik ist immer unperfekt, und das ist eine gute Sache», sagt Morozov.
Die Realität sieht indes so aus, dass jede Inkonsistenz eines Politikers mediatisiert wird - woran selbstverständlich viele Politiker nicht unschuldig sind. Um dies zu prüfen, gibt es heute automatisierte Faktenprüfer. Morozov beschreibt in seinem Buch das Programm «Truth Goggles» (Wahrheitsbrillen). Dieses überprüft Aussagen in Texten auf ihren Wahrheitsgehalt. Die «Wahrheit» basiert auf einer Datenbank einer NGO, die Thinktanks in Washington anruft, um über gewisse Aussagen Auskünfte zu erhalten. «Wie kann ich davon ausgehen, dass diese Thinktank-Experten in Washington alles genau wissen?», fragt Morozov bei unserem Treffen und gibt die Antwort gleich selber: «Die haben ebenso verzerrte Meinungen wie alle anderen. Ich will nicht in einem Umfeld landen, in dem irgendjemand in Washington darüber entscheidet, ob eine Aussage in einem Artikel korrekt ist oder nicht.»
Ein nicht weniger schweres Problem der Politik seien Feedbackschlaufen. «Die Leute denken, mehr Feedback sei immer besser. Ich bezweifle das. Kunst etwa entwickelt sich, weil einer eine Haltung einnimmt. Nehmen Sie nur das Beispiel dieser chinesischen Punkband, die Teppiche mit Sensoren benutzt, um zu testen, bei welchen Liedern die Leute am meisten tanzen. Was zur Hölle soll das? Das soll eine Punkband sein?»
In seiner politischen Polemik erinnert Morozov an Noam Chomsky, der - wie der Zufall spielt - ebenfalls Wurzeln in Weissrussland hat (seine Mutter stammt von dort). Doch er selbst sieht sich eher in der Tradition eines Michel Foucault. Und was er nicht sein will: ein Kreuzritter im Dienste der Wahrheit. «Ich hatte Glück, dass ich ein paar Philosophen gelesen habe und in der Nähe von Silicon Valley war. Ich benutze nur meinen Verstand und versuche, es dem Bullshit aus Silicon Valley schwieriger zu machen. Ich vermiese damit zwar ein paar Leuten die Party. Aber ich will, dass substanzielle Argumente gebracht werden. Wie die Aussage von Eric Schmidt (Google), dass wir nie mehr gelangweilt sein werden. Was soll daran positiv sein? Es gibt eine weit zurückreichende Literaturliste über das Alleinsein, das Sich-Zurückziehen und dessen positive Auswirkungen. Die Vermeidung von Langeweile kann doch nicht der Kern der menschlichen Existenz sein.» Gut möglich, dass daraus bald ein neues Buch entsteht. •

To Save Everything, Click Here: The Folly of Technological Solutionism,
Evgeny Morozov, PublicAffairs Books, 2013

DAVID ISELIN ist Ökonom und schreibt regelmässig für «Das Magazin». Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

DAS MAGAZIN 13/2013


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