Der Stickman doziert – Teil 2

…Geld kauft keine Loyalität von Frauen und wenn Sie nun denken, dass die Dame ihnen treuherzig an der Brust liegen muss weil Sie eine Menge Kohle haben, betrachten Sie gerade einen kleinen Teil einer komplizierten Gleichung.

Einige galante (oder brünstige) Herren werden schockiert sein wie viele dieser Mädchen ausländische Boyfriends haben, die sie nur allzu gerne heiraten oder dazu einladen mit ihnen einzuziehen oder sogar nach “Farangland” verschleppen möchten. Selbst weniger ansehnliche Girls bekommen oft solche Vorschläge an den Latz geknallt. Wenn Sie nun dem Irrtum verfallen, dass ihr persönlicher Vorschlag dem betreffenden Mädchen eine “Einmal und nie wieder”-Chance bietet, dann schminken Sie sich diesen Gedanken besser schleunigst ab.

Thais lieben das Gruppenleben, während wir “Farangs” eher indiviuell veranlagt sind. Thais schätzen es nicht, Dinge alleine zu unternehmen, zum Beispiel essen. Ein Thai nimmt eher keine Nahrung zu sich als sich der Tortur zu unterziehen, alleine essen zu müssen. Das bedeutet, dass Essen an sich ein Gruppenereignis ist, das jedem Thai am Herzen liegt. Nicht umsonst ist Essen eine Art nationaler Freizeitbeschäftigung.

In diesem Sinne: Wenn Sie von einem einheimischen Mädchen verlangen, dass sie alleine zu Hause auf Sie warten muss, drängen Sie sie in eine unbequeme Situation. Es ist im Gegensatz zu ihrer Erziehung und – in vielerlei Hinsicht – im Gegensatz zu ihrer Kultur.

Während Sie der Ansicht sein mögen, dass Ihre Freundin Sie jederzeit per Handy im Vaterlande erreichen kann, gibt es dennoch keinen Zweifel daran, dass die schiere körperliche Distanz von tausenden von Kilometern dem Girl echte Probleme bereitet.

Wenn Sie ein Mädchen finanziell unterstützen während Sie sich in Ihrem Teil der Welt aufhalten, dann kann das nur mit der Absicht geschehen, dass Sie sie ultimativ zu sich holen. Die Zeit physischer Distanz muss in jedem Fall minimalisiert werden. Es gibt nämlich zahlreiche Versuchuingen für das Girl während Sie nicht bei ihr sind, und sie wird sich oft fragen, ob das Verhältnis mit Ihnen auch langlebig sein wird. Vielen Mädchen wurden allzu oft Dinge von Ausländern versprochen, die dann im Nachhinein nicht eingehalten wurden. JEDES Barmädchen kann Ihnen darüber Litaneien erzählen.

 

Bestimmen Sie Ziele und Parameter

Sie müssen sich mit Ihrer Herzdame über bestimmte Ziele einig werden. Wahrscheinlich wird es einige Verhandlungen geben, aber im Endeffekt sollten Sie es sein, der die Ziele steckt. Wenn Sie der Meinung sind, dass Sie zu viel von Ihnen verlangt, lassen Sie sich auf den Handel besser nicht ein.

Man sagt, dass Thais äusserst geduldig wären. Obschon das in vielen Fällen zutreffen mag, habe ich dennoch erfahren, dass viele einheimische Mädchen extrem ungeduldig sein können. Das Stecken von Zielen hilft ihr zu wissen, was die Zukunft für sie bereit hält.

Dinge die in in diesen Plan mit einbezogen werden müssen umfassen zum Beispiel mit wie viel Geld Sie sie unterstützen, wo sie wohnen soll, ob sie sich noch weiter mit ihren Freundinnen in der Bar abgeben darf, usw. Sie müssen es ihr auch verklickern wie lange es dauert um ihr ein Visum zu besorgen, wann sie erwarten darf letztendlich im gesegneten “Farangland” einzutreffen, und wann und wie oft Sie sie besuchen kommen während sie auf den ultimativen Exodus wartet.

 

Der Grips

Es ist anzunehmen, dass Ihr Verhältnis mit der Herzdame usprünglich einer kommerziellen Transaktion entsprang, sich nun aber zu etwas tiefsinnigerem entwickelt hat ohne Ihre Brieftasche in den Fokus zu rücken. Mit etwas Glück wird sie Sie als Ihren Herzbuben betrachten, und nicht als ihren persönlichen Bankier.

Sind Sie in der Lage, zu vergessen, dass die auserkürte Maid ehedem ein Bargirl war, eine Prostituierte? Wenn Sie das nicht vergessen können, dann besser Finger weg! Dieses Girl soll ihre Ehefrau werden, nicht Ihr Sexsklave.

 

Verifikation

Wenn sie beide sich erst einmal darüber einig geworden sind, dass gewisse Spielregeln gelten und dass andere Regeln ausgeschlossen sind, dann wäre es von Ihrer Seite aus ratsam, sich zu versichern, dass das Girl diese Spielregeln auch einhält.

Spionieren Sie ihr hinterher und finden Sie heraus, ob sie Ihnen genauso treu ist wie Sie ihr. Ein leichtes Unterfangen, und Sie können sich umfangreich von der Ehrlichkeit der Herzdame überzeugen. Wenn sie Ihrer Meinung nach abtrünnig ist, lassen Sie sie fallen wie eine heisse Kartoffel.

Was immer Sie tun, bitte merken Sie sich: Wenn Sie sie heiraten und nach Europa bringen, könnten Dinge ausser Hand gehen. Im schlimmsten Falle verlieren Sie Ihr gesamtes Erspartes. Wenn Sie in Thailand verehelicht wurden, ist eine Scheidung nicht annähernd so teuer wie in Europa.

 

Persönliche Gedanken

Ich habe gute und andauernde Verbindungen mit Bargirls gesehen. Ich habe auch gesehen, wie etliche dieser Verbindungen zu Bruch gingen. Der letztere Fall war weitaus häufiger.

 

Ende von “Der Stickman doziert”

Man muss ja wirklich sagen, dass der Kerl Einblick hat. Wenn nur jeder Liebeskasper (Danke für diesen Begriff, Roy!) so viel Verständnis hätte, könnte man sich vorstellen, das nicht jeder Zweite in dieselbe Falle läuft. Wie heisst es doch so schön in dem deutschen Sprichwort? “Bei dem ist der Verstand in der Hose.” Allzu wahr. Wer das noch immer nicht glaubt sollte sich schleunigst auf die Webseite www.farang.org begeben. Dort wird in offensichtlicher Manier dargestellt was für böse Buben wir “Farang” doch sind und wie sehr wir die Mädchen ausnehmen und missbrauchen. Wie immer kommt alles Schlechte aus dem Westen, abgesehen von Handys und BMWs und Plastiktüten. Dabei versteht es sich von selbst dass 95% aller einheimischen Prostituierten nur einflussreichen einheimischen Männern zur Verfügung stehen. Verschiedene nichtstaatliche Organisationen schätzen die Anzahl von Prostituierten in Thailand zwischen 300'000 bis 600'000. Die thailändische Regierung gibt an, dass sich nicht mehr als 60'000 Mädels und Jungs dem Gewerbe hingeben. 60'000? Mannomann, wenn das wahr wäre würden die Rotlichtbezirke von Bangkok, Pattaya und Phuket praktisch weiberleer sein, denn man wäre aufgrund dieses Mangels natürlich dazu genötigt, die Damen und Boys der Zunft aufzuteilen. Was wäre ein exklusiver “Member Club” ohne zumindest drei Dutzend von Mädchen? Man muss den grosskopferten Politikern und anderen Spiessgesellen doch zumindest einen Ausgleich zu ihren verantwortungsvollen Aufgaben zur Verfügung stellen. Welch ein Affront gegen die einheimische Kultur wenn die käuflichen Damen urplötzlich dünn gesäht wären.

Währenddessen regt man sich auf, dass sich die verdorbene Jugend am vorehelichen Beischlaf ergötzt. Das ist natürlich auch importiert aus dem Westen. Dank Hollywood und Playboy wissen die Jüngeren nichts besseres als sich zügellos dem Teufel zu verschreiben. Wo kommen sie eigentlich her, all diese 63 Millionen Thais? Unbefleckte Empfängnis? Wie immer gestaltet sich mein minderbemitteltes Gehirn zur Knetmasse ob solcher Obszönitäten. Villeicht weiss Günter Ruffert in seiner geschätzten Weisheit eine Antwort.

Seit dem 1. September dürfen Tabakprodute in Läden nicht mehr öffentlich zur Schau gestellt werden. Das trifft uns Raucher natürlich hart, denn wir haben ja keine Ahnung wo wir unser Kraut kaufen können. Es ist selbstverständlich, dass der fürsorgende thailändische Staat auch einen Ausweg aus dieser Misere bereit gestellt hat. Es ist nämlich noch immer legal, die begehrten Drogen mit Schildern zu annoncieren. Da passiert man zum Beispiel einen 7-Eleven-Laden und wird darauf aufmerksam gemacht: “Cigarettes sold here!” Man betritt den Laden und bestellt eine Packung, woraufhin das freundliche Mädel in ihre Truhe greift und prompt eine Schachtel aus unergründlichen Tiefen produziert. Alle Raucher sind nunmehr Mitglieder einer geheimen Zunft. Das ist doch auch etwas Berückendes, oder? Ich wollte ja schon immer ein Freimaurer sein. Nunmehr bin ich Raucher. Heissa!

Es scheint, dass etlichen Anhängern des braunen Krauts die angsteinflössenden Illustrationen auf einheimischen Zigarettenschachteln gehörig auf den Keks gehen. Man braucht eben eine Zigarette zum Bier. Da unsere thailändischen Kneipen konsumentenorientiert sind, haben sich etliche dazu entschlossen, die vermaledeiten Fotos mit selbstgedruckten Aufklebern zu kaschieren. Zum Beispiel segnet uns Unerschütterliche der “Bulls Head”-Pub in der Sukhumvit Soi 33/1 mit Aufklebern wie: “Smoking Looks Cool” (siehe Foto). Es muss nicht weiter erwähnt werden, dass sich Kneipen, die ausschliesslich von Thais frequentiert werden, einer solchen Politik bisweilen versagt haben. Was kümmert es einen jugendlichen Thai-Alkoholiker auch ob er dereinst möglicherweise an Lungenkrebs zugrunde geht? Genauso gut könnte er ja auf dem Parkplatz von einem verfeindeten Berufsschüler erschossen oder mit dem Messer erstochen werden. Und überhaupt: Man ist im angeheitertem Zustand ja sowieso nur darauf aus, das Girl, das man gerade aus der Kneipe abgeschleppt hat, flachzudrücken. Natürlich hat man dann eine Zigarette nach dem dreiminütigen Akt und kann sich darauf berufen dass alles Schlechte aus dem Westen kommt.

Zum Abschluss vielleicht noch dieser: Nach dem erfolgreichen dreiminütigen Flug unseres Führers von Don Muang zum neuen Flughafen, versicherte uns unser neuer Transportminister (fragen Sie mich nicht wie der heisst, denn die wechseln ja sowieso alle vier Monate), es gäbe kein Problem mit Ratten, Kobras und Eidechsen. “Nature takes care of that,” liess der überaus begabte, da vom Führer persönlich berufene, Minister verlauten. “Die Natur hilft sich selbst”. Sämtliche Ratten, Kobras und Eidechsen würden nämlich von den 30'000 Bauarbeitern gefangen und verspeist. Da fragt man sich natürlich wieder einmal wie viel Salär diese Bauarbeiter empfangen wenn sie sich ihre magere Diät noch durch ein paar Kobras ergänzen müssen. Ach, es ist eben alles heile Welt im “Land der Freien”.


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