Leserbrief von Bruno und Christina Loher, Schaffhausen – Was bürgerliche Politik im Bereich des Gesundheitswesens bedeutet, lässt sich an Beispielen der letzten Monate aufzeigen: Die IV hat Beiträge an Hörgeräte massiv reduziert. Ebenso für Kinder mit Geburtsgebrechen, welche zuhause gepflegt werden. Die Krankenkassen zahlen nichts mehr an Sehhilfen. Diabetiker müssen für die Blutzucker-Selbstmessung selbst mehr zahlen. Auch an die Spitex und Langzeitpflege müssen die Patientinnen selbst mehr berappen. Die Medikamentenpreise in der Schweiz sind immer noch viel höher als in den Nachbarländern.

Pillen

Diese Beispiele zeigen: Die Kosten werden auf die Betroffenen verlagert, die Kranken zahlen mehr. Dafür spart der Staat, z.B. bei der Prämienverbilligung. Er muss ja sparen, weil ständig die Steuern für hohe Einkommen gesenkt werden. Dadurch wird die Schere zwischen arm und reich immer grösser. Unter- und Mitelschicht sind dabei die Dummen. Dabei ist die Schweiz eines der reichsten Länder der Welt. Untersuchungen zeigen, dass grosse Reichtumsunterschiede Gift für eine Gesellschaft sind. Die Menschen sind dort am glücklichsten und die Kiriminalität am tiefsten, wo die Unterschiede kleiner sind, wie z.B. in den skandinavischen Ländern. Sogar die Reichen fühlen sich dort besser!

Die Aushungerung und der Abbau des Staates gehen vor allem auf die Kappe von SVP und FDP. Die Partei des Milliardärs aus Herrliberg tut aber so, wie wenn sie das Interesse des Volkes vertreten würde, gut maskiert mit fremdenfeindlichen Parolen. Es braucht eine starke Kraft, welche sich dieser Umverteilungspolitik widersetzt. Diese Kraft ist die SP. Es gibt genug Geld in der Schweiz, um einen menschengerechten Staat zu finanzieren. Deshalb wählen wir mit Liste 1 Hans-Jürg Fehr und Martina Munz in den Nationalrat.

Bruno und Christina Loher, Schaffhausen


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