Der Eingang zur Höhle ist mit Fellen verhüllt und während draussen die Dinosaurier vorbeistapfen, verbreitet im Innern ein 13-Zoll-CGA-Röhrenmonitor ein trautes Flackerlicht. Schwarz-weisse Befehlssequenzen laufen über den Schirm und in das linde Surren des 286-Lüfters mischt sich das solide Klackern der mächtigen 10 MByte grossen 5-1/4-Zoll-Festplatte, welche im korrekten Interleave komplexe Assembler-Daten ins Himem zwischen die Adapter schiebt. Als der Eingabeprompt erscheint, drückt die vor der Tastatur kauernde Gestalt eine schwarze, quadratische Pappscheibe in das Gerät, gefolgt von einer ominösen Befehlssequenz A:Larry.

Eine Batch-Sequenz startet und belegt Tastenkombinationen mit wirren Kommandos wie "Taxi", "Look", "Use", oder "Change Channel", dann krächst der eingebaute Lautsprecher eine lustige Melodie und auf dem Bildschirm erscheint eine bonbonfarbene Begrüssungsmeldung. Die folgende Altersabfrage quittiert der Steinzeitjüngling mit einem grinsenden Alt-X und nun ist in schönster Klötzchengrafik ein kleines Männchen zu sehen, dem man helfen muss, eine Kneipentür zu öffnen, ohne dabei von Autos überfahren oder streunenden Hunden angepieselt zu werden.

Ja, so war das damals in der Steinzeit und alle, denen noch heute bei der der Frage nach dem Passwort zuerst "Ken sent me" durch den Kopf geht, haben die vorangegangenen Zeilen sicher auch mit einem zumindest innerlichen Grinsen quittiert. Und wer jetzt unbändige Lust auf ein Revival verspürt, sollte unbedingt die Seite sarien.net besuchen. Neben Larry gibt es auch noch King's Quest, Police Quest, Space Quest und The Black Cauldron wiederzuentdecken.


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