Politische Morde und Fälle, bei denen ein politischer Mord nicht auszuschliessen ist

 

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Am 06.08.2005 beim Bergwandern unter ungeklärten Umständen zu Tode gekommen

Am 6. August 2005 kommt der 1946 geborene ehemalige Außenminister Großbritanniens und zuletzt scharfe Kritiker von Blairs Kriegspolitik, Robin Cook, bei einer Wanderung auf den Berg Ben Stack im Nordwesten Schottlands unter ungeklärten Umständen zu Tode. Knapp einen Monat zuvor - am Tag nach den Londoner Bombenanschlägen vom 7.7.2005, die Al Kaida zugeschrieben wurden, hatte er geäußert, Al Kaida sei ein CIA-Konstrukt.

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Am 07.07.2005 wird die Welt Zeuge einer aufwendigen, brutalen Inszenierung im Herzen Londons. Es geht um die Auffrischung eines Feindbildes. In einer breit angelegten Medienkampagne wird Al Kaida für die Bombenanschläge verantwortlich gemacht. In dieser aufgeheizten Situation wagt der ehemalige Außenminister Robin Cook anzumerken, daß Al Kaida ein CIA-Konstrukt ist.

Eklatante Ungereimtheiten, aber keine kriminalistische Untersuchung

Am 6. August 2005 unternimmt Robin Cook eine Wanderung in den schottischen Bergen. Wer bei der Wanderung dabei war, ist unklar. Unbestritten ist lediglich, daß Robin Cook von seiner Frau Gaynor, mit der er seit 1998 verheiratet war, begleitet wurde. Wo genau sich der Vorgang, der als Zusammenbruch Robin Cooks bezeichnet wird und infolge dessen er gestürzt sein soll, zugetragen hat, ist unklar. Klar ist nur, daß es irgendwo auf dem Berg Ben Stack gewesen ist. Welche Verletzungen Robin Cook erlitten hat, ist unklar. Und unklar ist auch, ob die Cooks ein Mobiltelefon dabei hatten und wer versucht hat, Robin Cook wiederzubeleben. Klar scheint allerdings zu sein, daß es eine kriminalistische Untersuchung und damit die Suche nach einem Mörder nie gegeben hat.

Auszüge aus der Berichterstattung

ORF, 6.8.2005: "Der frühere britische Außenminister Robin Cook ist heute bei einer Bergtour in Schottland zusammengebrochen und per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht worden. Der Zustand des Labour-Politikers sei 'ernst', berichtete der britische Fernsehsender Sky News. Der 59-jährige Cook habe gemeinsam mit einer Wandergruppe den Gipfel des Bergs Ben Stack nahe Sutherland in Schottland besteigen wollen." (news.orf.at)

Der 'Spiegel' schildert den Vorgang am 06.08.2005 wie folgt: "Cook starb fünf Minuten nach seiner Einlieferung in die Notaufnahme. [...] Der als begeisterter Wanderer bekannte Cook habe zusammen mit seiner Frau Gaynor und einigen Begleitern den Berg Ben Stack in Schottland besteigen wollen, teilte die Polizei mit. Kurz vor Erreichen des 721 Meter hohen Gipfels sei er zusammengebrochen. Seine Mitwanderer hätten die Küstenwache alarmiert, die Cook mit einem Helikopter in ein Krankenhaus nach Inverness gebracht habe. Nach Angaben der Klinik starb der Politiker gut anderthalb Stunden nach seinem Zusammenbruch. Er sei fünf Minuten zuvor in das Hospital eingeliefert worden." (spiegel.de)

BBC, 06.08.2005: "Vermutlich ist ihm gegen 14:20 Uhr schlecht geworden, als er mit seiner Frau Gaynor nahe des Gipfels des Ben Stack gewandert ist. [...] Es wird angenommen, daß Mr. Cook [...] das Krankenhaus um 16 Uhr erreichte, etwa 90 Minuten nach seinem Zusammenbruch, und fünf Minuten später für tot erklärt wurde." (news.bbc.co.uk)

Ben Stack

Ben Stack - 721 Meter hoch - im Nordwesten Schottlands

BBC-Bildunterschrift: "Robin Cook was walking with wife Gaynor when he collapsed" (Robin Cook wanderte mit seiner Frau Gaynor, als er zusammenbrach)

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'The Dog House', 06.08.2005: "Der ehemalige Außenminister Robin Cook befindet sich gemäß Berichten in ernstem Zustand im Krankenhaus, nachdem er anscheinend zusammengebrochen ist, als er mit Freunden durch die Highland-Berge wanderte." (thedoghouse.co.uk)

ORF, 07.08.2005: "Die Polizei vermutete, dass der Labour-Politiker einem Herzversagen erlag. Außerdem habe er sich beim Sturz nach dem Kollaps schwere Verletzungen zugezogen. [...] Der als begeisterter Wanderer bekannte Cook habe zusammen mit seiner Frau Gaynor und einigen Begleitern den Berg Ben Stack in Schottland besteigen wollen. Kurz vor Erreichen des 721 Meter hohen Gipfels sei er zusammengebrochen, so die Polizei. Seine Mitwanderer hätten die Küstenwache alarmiert. (orf.at)

'Sunday Mirror', 07.08.2005: "Robin Cooks Frau, die außer sich war, beobachtete während 35 qualvoller Minuten, wie ihrem sterbenden Mann nach dem dramatischen Zusammenbruch in den Schottischen Bergen Mund-zu-Mund-Beatmung gegeben wurde. Sie hielt einen Mit-Wanderer an, der vergebens darum kämpfte, das Leben ihres Mannes zu retten [...]. Es wird angenommen, daß Mr. Cook [...] während einer Bergwanderung mit Gaynor, 48, einen Herzanfall erlitten hat, der dazu führte, daß er stürzte und sich das Genick brach. Da weder er noch Gaynor ein Mobiltelefon hatten, schlug sie Alarm, indem sie eine vorbeikommende Gruppe von Wanderern rief. Einer wählte 999 auf einem Mobiltelefon um 14:23 Uhr. [...] Ein Hubschrauber der Küstenwache von Stornoway, Isle of Lewis, 120 Meilen entfernt, traf 20 Minuten später ein. Aber der Sikorsky-Hubschrauber konnte an der Stelle am Berg in 1500 Fuß Höhe nicht landen." Mr. Cook "war bewußtlos und hatte sich Kopfverletzungen zugezogen". (findarticles.com)

'The Sunday Times' am 7.8.2005: "Robin Cook. der ehemalige Außenminister, starb gestern, als er mit seiner Frau in den Scottish Highlands wanderte. Der Parlamentarier für Livingston wurde mit einem RAF-Hubschrauber vom Ben Stack im Nordwesten Sutherlands zum Raigmore-Hospital in Inverness geflogen, wo er um 16:05 Uhr für tot erklärt wurde. [Cook] war ein leidenschaftlicher Wanderer und machte Sommerurlaub mit seiner engeren Familie und Freunden [...]. Gaynor, seine zweite Frau, war an seiner Seite, als er bei nahezu perfektem Wetter nahe des Gipfels des 2365 Fuß hohen Berges zusammenbrach. Es wird angenommen, daß er einen Herzanfall erlitt und er in einem steilen und felsigen Gebiet gestürzt ist, wobei er sich Kopf- und Genick-Verletzungen zuzog. Gaynor alarmierte eine Gruppe von Wanderern, und um 14.20 Uhr wurde der Alarm abgesetzt [...] Um 14:34 Uhr startete der Hubschrauber der Stornoway Küstenwacht. Einer der Wanderer gab Cook eine halbe Stunde lang Herzmassage und versuchte, ihn wiederzubeleben, während er per Telefon von Ärzten Anweisungen erhielt. Der Hubschrauber traf um 15:01 Uhr ein [...]. Gaynor, 48, kehrte zu Fuß zum Fuß des Berges zurück, und wurde von der Polizei zum Krankenhaus gebracht." (timesonline.co.uk)

Der 'Observer' berichtet am 07.08.2005 wie folgt: "Der 59jährige Parlamentarier [...] wanderte mit seiner Frau Gaynor und Freunden nahe des Gipfels des Ben Stack [...]. Vergangene Nacht gab es unbestätigte Berichte, daß er einen Herzanfall erlitt, stürzte und sich dabei das Genick brach. Ein namentlich nicht genannter Freund, der mit dem Parlamentarier auf dem Berg war, versuchte 30 Minuten lang Cook Mund-zu-Mund-Beatmung zu geben, bevor ein Hubschrauber der Küstenwache eintraf." (observer.guardian.co.uk)

'Daily Mail' am 7.8.2005: "Gaynor Cook versuchte verzweifelt, ihren Mann wiederzubeleben, als er beim Wandern in den Schottischen Bergen zusammengebrochen und gestürzt war." Cook sei bei einer "Bergwanderung mit seiner Frau Gaynor" gestorben. "Eine außer sich geratene Gaynor hatte mehr als 40 Minuten damit zugebracht, ihren Mann wiederzubeleben, nachdem sie einen Mitwanderer um Hilfe gerufen hatte, der auf seinem Mobiltelefon 999 wählte. Rettungssanitäter gaben ihnen dann Instruktionen, wie sie die Not-Wiederbelebung an Mr. Cook, 59, durchzuführen hätten, während sie auf die Ankunft des Hubschraubers der Küstenwache warteten. Gaynor wurde dann zurückgelassen und ging ihren Weg den Berg hinunter, während ihr Mann ins Krankenhaus von Inverness geflogen wurde." (dailymail.co.uk)

'The Sun': "Gemäß des nördlichen Polizeibezirks war Mr. Cook, 59, mit seiner zweiten Frau Gaynor auf dem Ben Stack in Sutherland, als es ihm am Samstag um 14:23 Uhr schlecht wurde. Der Labour-Parlamentarier von Livingston, der in Edinburgh lebte, befand sich nahe des 2365 Fuß hohen Berggipfels. Mr. Cook scheint infolge eines Herzanfalls zusammengebrochen zu sein [...]. Es wurde auch berichtet, daß er sich beim Sturz nach seinem Zusammenbruch ernsthaft verletzt hat." (thesun.co.uk)

Im 'Mirror' ist am 08.08.2005 folgendes zu lesen: "Gaynor Cook sagte: 'Robin sagte nichts. Er war nur 10 Fuß von mir entfernt, als er plötzlich zusammenbrach.' 49 wilde Minuten kämpfte sie, um sein Leben in dem entfernten schottischen Berggelände zu retten, und weigerte sich aufzugeben - sogar 40 Minuten nachdem er aufhörte zu atmen. [...] Es wird angenommen, daß Mr. Cook, 59, einen Herzanfall hatte und 8 Fuß einen Grat hinunter gestürzt ist, wobei er sich möglicherweise das Genick gebrochen hat. Mrs. Cook, 48, kletterte hinunter und schrie nach Wanderern (screamed to walkers to raise the alarm), um Alarm zu schlagen. Ein Mann wählte 999 und half Mrs. Cook bei ihrem Kampf, das Leben ihres Mannes zu retten, während sie auf den Hubschrauber der Küstenwacht warteten." (www.mirror.co.uk)

'The Scotsman' am 08.08.2005: "Heather MacKintosh, 29, nahm den ersten Notruf [...] von einem Mann entgegen, der dem Paar in Nord-West-Sutherland auf dem Ben Stack begegnete. Sie sagte: 'Mrs. Cook war offensichtlich sehr aufgebracht [...].' Der erste Anruf kam um 14:23 Uhr von einem Mann, der sagte, Robin Cook habe am Ben Stack in einer Höhe von 1500 Fuß einen Herzanfall erlitten. [...] Miss MacKintosh sagte: 'Weder Mr. noch Mrs. Cook hatten ein Mobiltelefon. Ich weiß nicht, wer der Mann, der anrief, war - er gab seinen Namen nicht an. Aber er sagte, daß der Verletzte Robin Cook war.'" (thescotsman.scotsman.com)

'Evening News' am 08.08.2005: "Es wird angenommen, daß der Livingston-Parlamentarier infolge eines Herzanfalls zusammengebrochen ist und sich beim Sturz verletzte." Seine Frau habe berichtet: "Er sagte nichts. Er ist einfach zusammengebrochen. Er war 10 Fuß von mir entfernt:" (news.scotsman.com)

'The Times' am 08.08.2005: "[Cooks Frau] gab ihm nach dem Anfall Mund-zu-Mund-Beatmung und Herzmassage -- dann kam für sie der schreckliche, bekümmernde Abstieg. [...] Das Paar, beide leidenschaftliche Bergwanderer, hatten eine steile, felsige Passage nahe des 2365 Fuß hohen Gipfels des Ben Stack in Sutherland überwunden, als dem frühreren Außenminister, der Medikamente gegen hohen Blutdruck nahm, unwohl wurde. Das Paar hatte sich bei sonnigen Bedingungen auf den Weg gemacht, die Nordseite der 'gotischen Spitze' des Ben Stack zu besteigen [...], als Mr. Cook, 59, etwas erlitt, wovon angenommen wird, daß es ein Herzanfall war. Keiner der Cooks hatte ein Mobiltelefon bei sich. Aber die Hilfeschreie von Mrs. Cook wurden von einem Wanderer beantwortet, der gegen 14:23 Uhr den Rettungsdienst anrief. [...] Mrs. Cook, 48, und der Mann, dessen Name nicht genannt ist, gaben Mr. Cook unter den telefonischen Anweisungen des Ambulanz-Personals von Inverness Mund-zu-Mund-Beatmung und Herz-Massage, bis die Retter mit einem Hubschrauber der Küstenwacht eintrafen." Nach Aussage des Mannes, der die Winde des Hubschraubers bediente, habe Cook "etwa 1000 Fuß unterhalb des [2365 Fuß hohen] Gipfels aufgehört zu atmen". (timesonline.co.uk)

'The Guardian' am 09.08.2005: "Robin Cook starb eher an Herzversagen infolge Bluthochdruck [hypertensive heart disease] als an seinen Verletzungen, die er beim Sturz während der Bergwanderung erlitten hatte. [...] Nach einer zweitägigen Autopsie am Raigmore-Hospital in Inverness wurde vom 'Crown Office' eine Erklärung veröffentlicht, die besagt: 'Der Staatsanwalt für Tain und Dornoch kann bestätigen, daß eine Autopsie nach dem Tod von Robin Cook (Member of Parliament) als Ursache für den Tod Herzversagen infolge Bluthochdruck [hypertensive heart disease] ermittelt hat.'" (politics.guardian.co.uk)

'The Scotsman' am 13.08.2005: "Bischof Holloway erzählte Trauernden, wie Mr. Cooks Sohn Christopher von seinem Vater, genau eine Stunde, bevor er starb, eine Textnachricht erhalten hatte. Der Text lautete: 'Bin oben auf Ben Stack, Blick auf Arkle und Foinaven ist wegen Dunst nicht zu sehen - Wetter schlecht. Wünschte, Du wärst hier.' (Am at top of Ben Stack, view of Arkle and Foinaven can't be seen for mist - weather foul. Wish you were here.) Bischof Holloway sagte, die Worte würden viel über Mr. Cook offenbaren. Er erläuterte: 'Er war auf dem Dach Schottlands, mit seiner Frau, die er verehrte. Er dachte an seine Söhne, die er von ganzem Herzen liebte. Er machte einen Scherz über das schottische Wetter [...]" (news.scotsman.com)

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Wer also war bei der Bergtour dabei?

  • Mr. Cook war gemeinsam mit einer Wandergruppe unterwegs (ORF, 06.08.2005)
  • Mr. Cook hat mit seiner Frau und 'einigen Begleitern' den Berg besteigen wollen ('Spiegel', 06.08.2005)
  • Mr. Cook ist mit Freunden gewandert ('The Dog House', 06.08.2005)
  • Mr. Cook ist mit seiner Frau und 'Freunden' gewandert ('Observer', 07.08.2005)
  • Mr. Cook wanderte mit seiner Frau ('Sunday Times', 07.08.2005)
  • Mr. Cook hatte sich mit seiner Frau auf den Weg gemacht ('The Times', 08.08.2005)

Die Varianten reichen also von der Aussage, daß die Cooks allein gewandert sind, bis zu der Behauptung, es habe sich um eine Gruppe gehandelt.

Wo ist das passiert, was als Zusammenbruch von Mr. Cook bezeichnet wird?

  • kurz vor Erreichen des 721 Meter hohen Gipfels ('Spiegel', 06.08.2005)
  • nahe des Gipfels ('Observer', 07.08.2005)
  • nahe des 2365 Fuß hohen Berggipfels ('The Sun')
  • nahe des Gipfels des 2365 Fuß hohen Berges ('Sunday Times', 07.08.2005)
  • etwa 1000 Fuß unterhalb des 2365 Fuß hohen Gipfels ('The Times', 08.08.2005)
  • in 1500 Fuß Höhe ('Sunday Mirror', 07.08.2005)
  • auf einer Höhe von 1500 Fuß ('The Scotsman', 08.08.2005)

Die Varianten reichen also von knapp unterhalb des Gipfels bis knapp oberhalb der halben Berghöhe.

Wann soll was geschehen sein?

  • Zusammenbruch: Vermutlich gegen 14:20 Uhr (BBC, 06.08.2005)
  • Zusammenbruch: etwa 90 Minuten vor der Einlieferung ins Krankenhaus, also gegen 14:30 Uhr (BBC, 06.08.2005)
  • Zusammenbruch: Nach Angaben der Klinik gut anderthalb Stunden vor seinem Tod [ca. 95 Minuten vor 16:05 Uhr, also ca. 14:30 Uhr] ('Spiegel', 06.08.2005)
  • Notruf: 14:20 Uhr ('The Sunday Times', 07.08.2005)
  • Notruf: 14:23 Uhr ('Sunday Mirror', 7.8.2005, 'The Times', 08.08.2005)
  • Wiederbelebungsversuche: 30 Minuten lang [also bis mindestens 14:53 Uhr] ('Observer', 07.08.2005)
  • Wiederbelebungsversuche: 35 Minuten lang [also bis mindestens 14:58 Uhr] ('Sunday Mirror', 07.08.2005)
  • Wiederbelebungsversuche: 40 Minuten lang [also bis mindestens 15:03 Uhr] ('Daily Mail', 07.08.2005)
  • Wiederbelebungsversuche: 49 Minuten lang [also bis mindestens 15:12 Uhr] ('Mirror', 08.08.2005)
  • Hubschrauberstart: 14:34 Uhr ('The Sunday Times' am 07.08.2005)
  • Hubschrauberankunft am Berg: 20 Minuten nach dem Notruf [also um 14:43 Uhr] ('Sunday Mirror', 07.08.2005)
  • Hubschrauberankunft am Berg: 15:01 Uhr ('The Sunday Times', 07.08.2005)
  • Ankunft am Krankenhaus in Inverness: 16:00 Uhr (BBC, 06.08.2005)
  • Ankunft am Krankenhaus in Inverness: 5 Minuten vor seinem Tod [16:00 Uhr] ('Spiegel', 06.08.2005)
  • Tod: fünf Minuten nach seiner Einlieferung in die Notaufnahme gestorben ('Spiegel', 06.08.2005)
  • Tod: 16:05 Uhr für tot erklärt (BBC, 6.8.2005, 'The Sunday Times', 07.08.2005)
  • Tod: eine Stunde nach dem Absetzen der Textnachricht an Sohn Christopher ('The Scotsman', 13.08.2005)

Die Zeitangaben können nicht alle gleichzeitig zutreffen. Welche Angaben zutreffen und welche nicht, bleibt unklar. Insbesondere für den Zeitpunkt dessen, was Zusammenbruch genannt wird, sowie für den Todeszeitpunkt gibt es keine zuverläßigen Angaben.

Wo hat sich Cooks Frau im Moment dessen, was als Zusammenbruch bezeichnet wird, aufgehalten?

  • 10 Fuß (ca. 3 Meter) entfernt ('Mirror', 08.08.2005, 'Evening News', 08.08.2005)
  • Sie war an seiner Seite, als er zusammenbrach ('Sunday Times', 07.08.2005)

Wenn die Angabe von 10 Fuß zutrifft, ist unklar, ob sie vor oder hinter ihrem Mann ging und so ihren Mann im Blick hatte oder nicht.

Von welchen Verletzungen wird berichtet?

  • schwere Verletzungen infolge des Sturzes nach dem Kollaps (ORF-Meldung, 06.08.2005)
  • ernsthafte Verletzungen ('The Sun')
  • Kopfverletzungen ('Sunday Mirror', 07.08.2005)
  • Kopf- und Genick-Verletzungen infolge des Sturzes ('Sunday Times', 07.08.2005)
  • Genickbruch infolge des Sturzes ('Observer', 07.08.2005, 'Sunday Mirror', 07.08.2005, 'Mirror', 08.08.2005)

In einer Vielzahl von Berichten ist von Verletzungen überhaupt nicht die Rede. In der Erklärung der Staatsanwaltschaft zur Todesursache werden die Verletzungen nicht erwähnt. Als Todesursache wird ausschließlich Herzversagen angegeben.

Wer hat versucht, Robin Cook wiederzubeleben?

Einer der Freunde, die mit den Cooks auf dem Berg waren, hat versucht Mr. Cook wiederzubeleben ('Observer', 7.8.2005)

Ein herbeigerufener Mann hat Mund-zu-Mund-Beatmung und Herz-Massage betrieben ('The Times', 8.8.2005)

Mrs. Cook hat mehr als 40 Minuten damit zugebracht, ihren Mann wiederzubeleben ('Daily Mail', 7.8.2005)

Mrs. Cook, 48, und ein Mann, dessen Name nicht genannt ist, gaben Mr. Cook Mund-zu-Mund-Beatmung und Herz-Massage ('The Times', 8.8.2005)

Es ist also unklar, ob Cooks Frau allein, mit einem Freund oder einem Fremden zusammen oder ein Fremder allein, die Wiederbelebungsmaßnahmen unternommen hat.

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Hatten die Cooks ein Mobiltelefon zur Verfügung?

Keiner der Cooks hatte ein Mobiltelefon bei sich ('The Times', 8.8.2005)

Weder Mr. Cook noch seine Frau Gaynor hatten ein Mobiltelefon ('Sunday Mirror', 7.8.2005)

Mr. Cook hat per Mobiltelefon oben auf dem Berg eine Stunde vor seinem Tod eine Textnachricht an seinen Sohn Christopher abgesetzt ('The Scotsman', 13.8.2005)

Mr. Cook hat also gemäß 'The Scotsman' vom 13.8.2005 auf dem Berg einem seiner Söhne eine Textnachricht geschickt. Damit wäre die Behauptung, die Cooks hätten kein Mobiltelefon dabei gehabt, erheblich in Frage gestellt. Es handelt sich nur dann nicht um eine Falschinformation, wenn weitere Personen mitgewandert sind und Mr. Cook eins von deren Geräten benutzt hat. Die Textnachricht soll Mr. Cook eine Stunde vor seinem Tod abgeschickt haben. Diese Angabe ist kaum zu verifizieren, da nicht bekannt ist, wann genau der Tod eingetreten ist. Desweiteren steht die Angabe, Mr. Cook habe die Textnachricht oben auf dem Berg abgeschickt, der Angabe entgegen, er sei auf dem Weg zum Gipfel zusammengebrochen - in jedem Fall dann, wenn die Höhenangabe von 1500 Fuß bzw. 1000 Fuß unterhalb des Gipfels zutrifft. Wenn die Höhenangabe zutrifft und Mr. Cook die Textnachticht tatsächlich oben auf dem Berg abgeschickt hat, könnte er nur auf dem Weg nach unten zu Tode gekommen sein.

Kaum etwas kann als gesichert gelten

Diese Darstellungen enthalten also insgesamt in der Tat zahlreiche eklatante Widersprüche und Unklarheiten. Kaum eine Angabe kann als gesichert gelten. Sicher ist nur, daß ein großer Teil der Angaben eindeutig falsch sein müssen. Welche Angaben zutreffen und welche nicht, bliebe zu ermitteln. Trotzdem hat es offenbar keine kriminalistische Untersuchung gegeben, so daß die Ungereimtheiten nicht aufgeklärt sind. Und es kann nicht mit Sicherheit angenommen werden, daß es sich um einen natürlichen Tod handelt. Nicht auszuschließen ist, daß auf die ein oder andere Weise nachgeholfen worden ist und es sich damit um Mord handelt.

Robin Cooks familiäre Verhältnisse

Im August 1997 wurde Robin Cook nach 28 Ehejahren von seiner ersten Frau, der Ärztin Margaret K. Whitmore, geschieden. Aus dieser Ehe stammen die beiden Söhne Christopher und Peter. 1998 heiratet Robin Cook Gaynor Regan, seine frühere Sekretärin.

Robin Cooks störende Auffassungen und die Gefahr, daß er gefährliches Wissen preisgeben könnte

Robin Cook war Außenminister Großbritanniens seit Mai 1997. Am 8. Juni 2001 wurde er durch Premierminister Tony Blair gegen Jack Straw ausgewechselt. In der Folge war Robin Cook Fraktionsführer der Labour-Partei im britischen Unterhaus, bis er am 17. März 2003 aus Protest gegen den bevorstehenden Krieg gegen Irak zurücktrat. Er begründet diesen Schritt u.a. wie folgt: "Warum ist es ausgerechnet jetzt so dringend, militärische Gewalt einzusetzen, um im Irak Potenziale zu vernichten, die es dort bereits seit 20 Jahren gibt und zu deren Aufbau wir beigetragen haben? [...] Man sagt, der Irak hätte zwölf Jahre Zeit für die Abrüstung gehabt, und nun sei unsere Geduld erschöpft. Was ist das für ein Argument, wenn man bedenkt, dass die Resolution 242, die Israel aufruft, die besetzten Gebiete zu verlassen, bereits seit 30 Jahren besteht. Trotz der fortdauernden Weigerung Israels, sich an diese Resolution zu halten, gibt es offenbar gegenüber diesem Land keinerlei Ungeduld."
(freitag.de)

Robin Cook blieb "der gefürchtetste Kritiker der Irakpolitik der Regierung [...]. So wetterte er gegen die aufgebauschten Informationen über die angeblichen irakischen Raketen mit chemischen und biologischen Sprengköpfen, verlangte eine öffentliche Untersuchung der 'Waffensaga' und wollte die Manipulation von Geheimdienstdossiers nicht ausschließen." Er "warf Blair [...] Täuschung vor und verwies auf seine Tagebucheintragungen, aus denen hervorging, dass der britische Premier Anfang März 2003, zwei Wochen vor Beginn des Irakkrieges, zugegeben habe, dass Saddam Hussein über keine einsatzfähigen Massenvernichtungswaffen verfüge."
(Munzinger-Biografie)

Einen Tag nach den unaufgeklärten Bombenanschlägen am 7.7.2005 in London schreibt Robin Cook in einem Kommentar mit dem Titel 'Der Kampf gegen den Terrorismus kann nicht mit militärischen Mitteln gewonnen werden' in 'The Guardian' - an den G8-Gipfel gerichtet, der parallel im schottischen Gleneagles stattfindet: "Es wäre pervers, wenn der Fokus der G8, Armut Geschichte werden zu lassen, nun durch die gestrigen Bombenanschläge verdeckt würde. [...] Ein Krieg gegen die Armut in der Welt dürfte mehr für die Sicherheit des Westens bewirken als ein Krieg gegen den Terror."
(guardian.co.uk)

ExpressDaily StarMorgenpost
London, 07.07.2005: Robin Cook erklärt Bin Laden und Al Kaida zu CIA-Konstrukten

Und er macht im Kommentar zu den Anschlägen vom 7.7.2005, die der Auffrischung des Feindbildes für die Führung des so genannten Krieges gegen den Terror dienen und für die deshalb in einer aufwendigen, breit angelegten Kampagne Bin Laden und Al Kaida verantwortlich gemacht werden, deutlich, daß Bin Laden und Al Kaida CIA-Konstrukte sind: "Bin Laden war [...] ein Produkt einer monumentalen Fehleinschätzung durch die westlichen Geheimdienste. Die ganzen 80er Jahre hindurch wurde er von der CIA mit Waffen ausgestattet und von den Saudis finanziert um einen heiligen Krieg gegen die russische Besatzung Afghanistan zu führen. Al Kaida, wörtlich 'die Datenbasis', war unrsprünglich eine Computer-Datei von Tausenden von Mujaheddin, die mit Hilfe der CIA rekrutiert und ausgebildet wurden, um die Russen zu besiegen." (guardian.co.uk) Daß Al Kaida auch heute noch ein CIA-Gebilde ist, sagt er nicht. Aber möglicherweise hatte er dieses Wissen.

'The Scotsman' überschreibt am 8.8.2005 den Artikel vom Tod Cooks mit 'Cook stand im Kabinett Browns [möglicher Blair-Nachfolger] für hohe Ämter bereit' (Cook was poised for high office in Brown cabinet) (thescotsman.scotsman.com) Und der 'Spiegel' führt aus: "Trotz des Zerwürfnisses mit Blair kandidierte Cook bei der Parlamentswahl im vergangenen Mai erneut und verteidigte seinen Wahlkreis in Schottland klar. [...] Beobachter sagten ihm Chancen auf eine Rückkehr in hohe Ämter voraus - spätestens wenn Blair den Posten des Premierministers [...] abtreten würde." (spiegel.de). Das ist durch seinen Tod in den schottischen Bergen unmöglich geworden.


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Politische Morde und Fälle, bei denen ein politischer Mord nicht auszuschliessen ist

Am 30.11.1989 durch Unbekannte ermordet

Am 30. November 1989 wird der 1930 in Essen geborene Vorstandssprecher der Deutschen Bank, Alfred Herrhausen, in seinem Wohnort Bad Homburg ermordet. Die Täter sind unbekannt.

Grabstätte von Alfred Herr- hausen in Bad Homburg

Auf seltsame Weise greifen alle Sicherungsmaßnahmen ins Leere: Fahndungskonzept, Personenschutz, gepanzertes Fahrzeug, Erste-Hilfe-Maßnahmen des Begleitkommandos; über die Medien wird verbreitet (bereits eine halbe Stunde nach dem Mord ist dies klar), das Attentat sei von der 'Rote Armee Fraktion' (RAF) verübt, der Generalbundesanwalt erklärt, er wisse definitiv, wer die Täter sind.

Alfred Herrhausen geht 1952 zur Ruhrgas AG, 1955 zu VEW, 1969 zur Deutschen Bank, wird dort 1971 Vorstandsmitglied, 1985 neben F.W. Christians einer der beiden Vorstandssprecher, 1988 nach Ausscheiden von F.W. Christians alleiniger Vorstandssprecher, erreicht 1988 bezogen auf den Gesamtkonzern ein Geschäftsvolumen von 309 Milliarden DM.

Er besitzt neun Auftsichtsratsmandate, als Aufsichtsratsvorsitzender bei Daimler-Benz managt er die Fusion mit den Rüstungsbetrieben MBB, kauft die 'Banca d'America e d'Italia' in Italien, die 'Banco Commercial Transatlantico' in Spanien, gründet Auslandsstützpunkte in Frankreich, England, Japan und den USA.

Er schlägt 1987 bei der Jahrestagung von Weltbank und IWF vor, über einen Schuldenerlaß für besonders verschuldete Länder der Dritten Welt nachzudenken. Britische, japanische und US-Banker wie auch die deutsche Konkurrenz sind entsetzt. Die Deutsche Bank wäre für den Fall des Schuldenerlasses weitgehend abgesichert, für die Banken der USA wäre es der Ruin. "Nimm den nächsten Hubschrauber und verlasse Washington, du wirst hier abgeschossen", schildert er selbst später sein Empfinden nach seiner Rede.

Er äußert 1989 die Absicht, zwecks Einflußnahme auf die neu entstehenden osteuropäischen Staaten, eine 'Europäische Entwicklungsbank' zu gründen, gerät damit in Konkurrenz zur US-Wirtschaft.

Er bringt am 27. November 1989 die Übernahme der britischen Investmentbank Morgan Grenfell zum Abschluß (Kaufpreis: 2,7 Milliarden DM), dringt damit in das internationale Investmentgeschäft ein, das von japanischen und vor allem von US-Banken beherrscht ist.

CIA-Direktor William Webster erklärt im September 1989: "Wirtschaftsfragen sind bereits ein Schlüsselbereich unserer Außenpolitik und unserer Aufgaben bezüglich der nationalen Sicherheit... Dazu gehören die Schulden der Dritten Welt, Handelsungleichgewichte und rasante technologische Entwicklungen."

Ackermann

Josef Ackermann am 13.05.2010 im ZDF

Josef Ackermann, späterer Chef der Deutschen Bank, wird am 13.05.2010 in der ZDF-Talkshow-Sendung 'Maybrit Illner' nach einer Einspielung über Herrhausens Ambitionen in Sachen Schuldenerlaß und über dessen gewaltsamen Tod - in Verbindung mit der so genannten Finanzkrise der vergangenen Jahre - gefragt: "Herr Ackermann, Sie sind auch Chef des Internationalen Bankenverbandes. Hätten Sie eine solche Forderung nicht einfach stellen können an all Ihre Kollegen, die richtig sauber aus dieser Krise herausgekommen sind?" Ackermann antwortet: "Ich glaube, es wäre mir genauso gegangen wie Herrn Herrhausen..."

 

Quellen:

  • Munzinger Archiv
  • Gerhard Wisnewski/Wolfgang Landgraeber/Ekkehard Sieker, Das RAF-Phantom - Wozu Politik und Wirtschaft Terroristen brauchen, Knaur 1993, Seite 96ff
  • Hörfunkfeature 'Wir wissen definitiv, wer die Täter waren' - Das Attentat auf Alfred Herrhausen - Rekonstruktion einer Irreführung, Koproduktion DLF/SFB/SR/WDR, gesendet von WDR5 am 18.02.1997, Autor: Paul Kohl, Verantwortlicher Redakteur: Ansgar Skriver (youtu.be)
  • Artikel "Ich glaube, es wäre mir genauso gegangen wie Herrn Herrhausen" von Thomas Immanuel Steinberg vom 22.07.2010
  • Video-Ausschnitt der ZDF-Sendung 'Maybrit Illner' vom 13.05.2010

 

Anhang

"Ich glaube, es wäre mir genauso gegangen wie Herrn Herrhausen" - Artikel von Thomas Immanuel Steinberg vom 22.07.2010

„Ich glaube, es wäre mir genauso gegangen wie Herrn Herrhausen“, antwortete Josef Ackermann auf Maybrit Illners Frage, warum er nicht für einen Schuldenerlaß bei zahlungsunfähigen Ländern plädiert habe. Alfred Herrhausen, damals Chef der Deutschen Bank wie heute Ackermann, hatte 1989 für den Erlaß zum Beispiel der mexikanischen Schulden plädiert. Er wurde am 30. November 1989 von einer Bombe zerfetzt. Die Bombenleger wurden nie ermittelt.

Illner hatte in der ZDF-Sendung vom 13. Mai 2010 Ackermann ihre Frage gestellt, unmittelbar nachdem beide, ebenso wie das Fernsehpublikum, einen vorgefertigten Bericht über Herrhausen gesehen hatten, der schließt:

Welch Tabubruch! Beifall der Schuldnerländer, wütende Proteste seiner Bankkollegen. Doch Herrhausen läßt sich nicht beirren. Es handele sich um eine dauerhafte Zahlungsunfähigkeit. Diese kann nicht durch eine Erhöhung der Schulden gelöst werden. 1989 wird Alfred Herrhausen von Terroristen ermordet. Doch sein Plan wird später in der Argentinienkrise umgesetzt. Daimler-Chef Edzard Reuter resümiert: "Herrhausen war seiner Zeit um zehn, fünfzehn Jahre voraus."

Video, Minute 12:36 bis 13:55, Musik bis 13:57

Darauf Illner mit der Frage:

Herr Ackermann, Sie sind auch Chef des Internationalen Bankenverbandes. Hätten Sie eine solche Forderung nicht einfach stellen können an all Ihre Kollegen, die richtig sauber aus dieser Krise herausgekommen sind?

Video, Minute 13:58 bis 14:07

Ackermann:

Ja, ich glaube, es wäre mir genauso gegangen wie Herrn Herrhausen...

Video, Minute 14:07 bis 14:10

Wer genau die Terroristen geschickt hat, das dürfte Ackermann auch nicht wissen, aber man könnte ihn wenigstens fragen. Ein Staatsanwalt zum Beispiel.

Immer mal wieder wird einer umgelegt, weil er aus der Reihe getanzt ist. So ist das halt in unserer Demokratie, in der die Bourgeoisie diktiert. Doch bislang wurde Ackermanns erhellende Erkenntnis von keinem Mainstream-Medium aufgegriffen. Das ist das eigentlich Erhellende.

Siehe auch: ARD Reportage 2014 - Neue Erkenntnisse im Mordfall Herrhausen


arbeiterfotografie.com

Thema dieses Artikels ist das illegale Sprühen mit einer chemischen Substanz in der Luft, die – aus (militärischen und zivilen) Flugzeugen heraus gesprüht – weiße Spuren am Himmel hinterlässt. Ein Phänomen, welches unter dem Namen “Chemtrails” (deutsch: Chemiespuren) bekannt wurde.

Seit 1960 werden Tests durchgeführt. Alte Fotografien zeigen sporadische Chemtrails, die sich auf die frühen 70er Jahre datieren lassen, und deren Aktivität in den 80er Jahren stetig zu nahm (hauptsächlich in den USA). Im Frühjahr 1998 wurde das weltweite “Projekt” gestartet und heute wird auf der ganzen Welt fast täglich gesprüht.

Kennzeichen von Chemtrails

Chemtrails verbleiben Stunden in der Luft, wobei sich die Streifen je nach Windstärke und Richtung stark in die Breite ziehen bis sie nach etwa 2-5 Stunden kaum mehr als Streifen erkennbar sind und den Himmel in Form eines weiß-grauen Schmierfilms, der den blauen Himmel diffus trübt, zuziehen. Diese “Chemtrail-Wolken” sind inzwischen “ganz normal” geworden, da sie – zumindest über Großstädten – fast ständig präsent sind (Chemtrails: Deutschland steht unter Smog (Video)).

Wenn Flugzeuge, insbesondere bei schönem Wetter, aus dem Nichts auftauchen und gitterartig gemusterte Sprühflüge absolvieren, oder wie in Oldenburg (wo es keinen Flughafen gibt) Rundflüge stattfinden (an kurvigen Chemtrails erkennbar), dann handelt es sich höchstwahrscheinlich um eine groß angelegte Sprühaktion.

Weitere Musterbeispiele dafür, dass es sich nicht um zivilen Luftverkehr handelt, sind Muster, bei denen parallele Bahnen in exakten Abständen erkennbar sind – so fliegt man nur, wenn man flächendeckend sprühen will.

Hin und wieder kann man ganz besonders gut erkennbare Fälle beobachten, die beispielsweise zeigen, dass von zwei auf etwa selber Höhe fliegenden Flugzeugen nur das eine einen Streifen hinterlässt bzw. der Streifen des zweiten Flugzeuges wenige Momente später verschwindet.

Beobachten kann man auch regelmäßig, wie ein Sprühtank zur Neige geht – der Chemtrail abrupt stoppt – und manchmal anschließend ein weiterer Tank eingeschaltet wird.

Das sich in den Metallpartikeln brechende Sonnenlicht kann (insbesondere bei Sonnenauf- und -untergang) Lichtreflexionen in Regenbogenfarben verursachen.

Unterschied: Kondensstreifen und Chemtrails

Chemtrails unterscheiden sich von Kondensstreifen (Contrails bzw. Sublimationsstreifen) im Wesentlichen durch ihre Haltbarkeitsdauer am Himmel. Normale Kondensstreifen aus Wasserdampf verschwinden in der Regel nach 3-4 Sekunden wieder, können jedoch auch mal ein paar Minuten andauern (maximal aber 20 Min.). Chemtrails überdauern je nach Windgeschwindigkeit- und Richtung mehrere Stunden, wobei sie sich langsam in dicke Streifen verdünnen um letztendlich in einer milchigen Wolkensuppe kaum mehr als “Streifen” erkennbar sind.

Kondensstreifen bestehen aus Wasserdampf und entstehen nur bei Lufttemperaturen von unter -40 °C, welche meist erst ab Flughöhen von ca. 10.000 Meter erreicht werden.

Im Gegensatz zu Kondensstreifen sind Chemtrails dick und voluminös, darüber hinaus kann bei Chemtrail-Sprühaktionen je nach Flugzeugtyp und Flughöhe teilweise erkannt werden, dass die Chemietanks über vier Düsen ausgesprüht werden, somit sind vier statt zwei Streifen zu sehen, solange sich die Chemtrails nicht bereits zu einer Chemiebrühe vermischt haben.

Ganz und gar unüblich für Contrails sind auch die durch die Polymer-Mischung verursachten Verwirbelungen innerhalb des Chemtrails, wie beispielsweise auf dem Foto Chemtrail Verwirbelungen zu sehen ist.

Zusammensetzung der giftigen Streifen am Himmel

Im Wesentlichen werden Bariumsalze sowie Aluminiumpartikel (Untersuchungen des Regenwassers in Kanada zeigen einen 5 bis 20-fachen Aluminiumwert) eingesetzt, wobei auch eine Polymer-Mischung beigemengt wird, die als Trägersubstanz dafür sorgt, dass die “Ladung” bis zu einem Jahr lang in der Luft verbleibt.

Weitere Teile der Substanzen in den Chemtrails wurden identifiziert: Es ist ein Cocktail von JP8+110 Flugzeugkraftstoff versetzt mit Ethylen-Dibromid (EDB). Dieses chemische Pestizid wurde 1983 von EPA als ein definitives Kanzerogen und chemisches Gift verboten.

Prinzipiell lässt sich nichts ausschließen, so besteht auch der Verdacht, dass selbst Krankheiten wie beispielsweise die jährlichen Grippewellen “gesprüht” werden.

Video: The Geoengineering Chemtrail Cover Up (in den 70iger Jahren sollte laut Experten und Massenmedien eine Eiszeit folgen, in den 80iger Jahren dann die globale Erwärmung, die in den 90er Jahren zu einer weltweiten Katastrophe führen sollte – nichts davon ist eingetroffen)

Warum gibt es giftige Spuren am Himmel? Wettermanipulation – Offiziell und inoffiziell

Die Existenz von Chemtrails wird noch von allen Regierungen geleugnet, vereinzelt werden diese aber im kleinen Rahmen zugegeben, wobei dann behauptet wird, dass diese verursacht werden, um durch die Aluminiumpartikel eine Isolationsschicht zu erzeugen, die Sonnenstrahlen reflektiert und somit der globalen Erderwärmung entgegenwirkt. Die Bariumoxidation soll hingegen bewirken, dass sich Kohlendioxid bindet und das angebliche Treibhausgas (was es nicht ist) entschärft.

Eine weitere Version, die unsere Regierungen in den Schutz nimmt, ist die, dass die Bevölkerung durch die Sprühflüge gegen biologische Kampfstoffe “geimpft” werden soll – demnach geschähe es zu unserem eigenen Schutz.

Diese Versionen sind gefährlich und desinformierend. Denn wenn es so wäre, gäbe es kaum einen Grund es uns zu verheimlichen. Im Gegenteil ist anzunehmen, dass die Metallpartikel noch mehr Wärme in der Atmosphäre halten und die globale Aufwärmung somit erst fördern.

Ginge es wirklich darum eine Isolationsschicht zu schaffen, so würde man Metallpartikel nicht in der Troposphäre (bis ca. 12 km) versprühen, sondern in der Stratosphäre (bis 50 km), wo sich Metallpartikel länger halten und Sonnenstrahlen naturgemäß reflektiert werden.

Die Vermutung liegt nahe, dass andere Motive dahinter stecken, wie beispielsweise die Manipulation des Wetters durch die Metallpartikel selbst, oder aber durch den dadurch ermöglichten Beschuss mit VLF-Wellen (Stichwort: HAARP).

Wer steckt hinter den Chemtrails

Wer genau die Befehle erteilt ist unklar, die UN streitet ein solches Unterfangen ab, also kann es sich nur um eine Geheimoperation handeln. Verfügt die UNO über einen UN-weiten Geheimdienst oder stecken Geheimdienste wie CIA, Mossad, MI6, FSB und BND dahinter?

Die Regierungen wissen um das Geschehen, es werden ja gar teilweise Militärmaschinen (auch NATO-Flugzeuge, insbesondere der Typen KC-135 und KC-10) eingesetzt um das Gift in die Luft zu bringen.

Offizielle Stellungnahme zu den Spuren am Himmel

Aus einer Antwort an zwei Umwelt-Aktivisten am 8. Juli 2004 von Monika Griefahn (SPD), Vorstandsvorsitzende für Kultur und Medien im deutschen Bundestag und ehemaliges Vorstandsmitglied von Greenpeace Deutschland (1984-1990), sowie anschließend acht Jahre lang Umweltministerin Niedersachsens:

Ihrem Anliegen möchte ich in der Sache durchaus zustimmen. Statt zielstrebig weltweit Treibhausgasemissionen zu reduzieren, wird in vielfältiger Weise in der Erdatmosphäre experimentiert und an den Symptomen kuriert. (…)

Frau Griefahn weiter:

Ich teile Ihre Besorgnis um Verwendung von Aluminium- oder Bariumverbindungen, die ein erhebliches toxisches Potential haben. Allerdings ist nach meiner Kenntnis das Ausmass der Verwendung bisher sehr gering. Ausserdem wäre es weitaus sinnvoller (in der Logik solcher Experimente), solche Verbindungen nicht in der Troposphäre, sondern in der Stratosphäre einzusetzen, wo sie weit weniger schnell aus der Atmosphäre entfernt werden könnten (Quelle: Raum und Zeit, Artikel 131).

Mit dem oberen Satz bestätigt Frau Griefahn also, dass Chemtrails existieren und absichtlich versprüht werden.

 

Das Sprühen der Flugzeuge und die Folgen: Wo und in welchem Ausmaß Flugzeuge sprühen

Das Auftreten von Chemtrails ist aus folgenden Ländern gemeldet: Australien, Deutschland, England, Frankreich, Holland, Irland, Italien, Kanada, Mexiko, Neuseeland, Österreich, Schottland, Schweiz, Spanien, Thailand und den Vereinigten Staaten. Auffällig ist, dass diese Sprühliste weder China noch Russland oder den Mittleren Osten beinhaltet – die Liste ist aber mit Sicherheit nicht vollständig.

Video:

In den USA, aber auch in weiten Teilen Europas gibt es Sprühmeldungen aus jedem einzelnen Staat und aus buchstäblich jeder großen Stadt, einschließlich des jeweiligen Umlandes.

Das Ausmaß der Sprühaktionen variiert, je nach Land und je nachdem ob über einer Stadt oder außerhalb, zwischen täglich und wöchentlich.

Untersuchungen haben gezeigt, dass immer gesprüht wird, wenn die Windstärke in der üblichen Sprühhöhe (ca. 3.000 bis 6.000 Meter) nicht zu hoch ist um die Chemikalien gezielt den Boden erreichen zu lassen.

Hauptziel der Sprühaktionen sind Großstädte, wobei entsprechend nördlich gesprüht wird, wenn der Wind von Norden weht; östlich, wenn der Wind von Osten weht usw. Teilweise wird auch in “Tiefflügen” gesprüht, wenn die Winde auf üblicher Flughöhe zu stark sind. Dieses Sprühverhalten kann mit entsprechenden Wetter-Vorkenntnissen ziemlich genau voraus gesagt werden – wenn die Wettersituation sich nicht plötzlich ändert.

chemtrail-gefahr

Gesundheitliche Folgen der Chemiestreifen

Der mit Ethylen-Dibromid (EDB) versetzte JP8+110 Flugzeugkraftstoff kann folgende Symptome hervorrufen:

Atemwegsprobleme, starke Hals- und Nebenhöhlenentzündungen, Anschwellen der Lymphdrüsen, Hustenanfälle, Kurzatmigkeit, Nebenhöhlenkopfschmerzen, allgemeine Atmungsstörung sowie Herz- und Leberschäden (Quelle: skystripes.info).

Aluminiumoxid befällt das Gehirn, schwächt Gedächtnis und Konzentrationsfähigkeit, führt zu Alzheimer und verursacht schwere Schäden der Atemwege.

Die im Sprühvorgang verwendeten Polymere setzen sich in den Augen und im Atmungssystem fest, was zu punktueller Blutung (auch Nasenbluten und blutiger Stuhl), zu Schmerz und zu Augenproblemen bis zur Erblindung führen kann. Weitere Auswirkungen auf den Menschen sind nicht ausreichend bekannt, mit schweren Langzeitfolgen ist aber zu rechnen.

Laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sind im Jahr 2000 11% der Todesfälle auf eine “grippeähnliche Krankheit” durch einen “unbekannten Krankheitserreger” zurückzuführen, jedoch waren die Grippetests bei 99% der Opfer negativ (Quelle: Blue Skies International).

Folgen für die Umwelt

Die Vergiftung des Bodens mit Schwermetallen wirkt sich nachhaltig schädlich für Pflanzen aus und für diejenigen, die diese essen. Außerdem stehen Chemtrails im Verdacht die Erde noch weiter anzuheizen, als es normalerweise schon der Fall wäre, da die Metallpartikel die Sonnenwärme möglicherweise mehr in der Atmosphäre halten, als abspiegeln.

Chemtrails werden auch für die Dürre in vielen Erdteilen mit-verantwortlich gemacht, da Beobachtungen zeigen, dass selbst heftige Gewitterwolken keinen Regen verursachen, wenn Chemtrails am Himmel sind.

Mehr zum Thema bei: Raum und Zeit, Artikel 127/2004. “Die Zerstörung des Himmels. Globales Chemie-Verbrechen in der Atmosphäre.”

Literatur:

Kriegswaffe Planet Erde von Rosalie Bertell

Chemische Kondensstreifen (“Geo-Engineering”) im “Kampf” gegen den erlogenen Klimawandel von Frank Hills

Löcher im Himmel. Der geheime Ökokrieg mit dem Ionosphärenheizer HAARP

Video: What InThe World Are They Spraying Deutsche UT

Quellen: PRAVDA TV/PublicDomain//equapio.com/WeAreChange vom 28.04.2015

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Die Rede: Ein Rabbiner über die Gojim.
nach dem stenographischen Protokoll des österreichischen Abgeordnetenhauses,
XVII. Sitzung, 22. Session vom 13. März 1901, S. 1282.

Ein Rabbiner über die Gojim.
(1) Die peinlichen und leidensvollen Zeiten der Verfolgung und Erniedrigung, welche das Volk Israels mit heroischer Geduld ertrug, sind glücklich vorüber, dank dem Fortschritte der Zivilisation der Christen. Dieser Fortschritt ist für uns der sicherste Schild, hinter dem wir uns verstecken und unbemerkt rasch jenen Raum überschreiten können, welcher uns von unserem erhabenen Ziele trennt.

(2) Werfen wir einen Blick auf die materielle Situation Europas und besehen wir uns die Quellen, welche sich die Israeliten vom Beginne dieses Jahrhunderts an selbst lediglich dadurch eröffnet haben, daß sie in ihren Händen jenes immense Kapital angehäuft haben über welches sie nun verfügen, wie in Paris, London, Wien, Berlin, Amsterdam, Hamburg, Rom, Neapel und dergleichen.

(3) Überall sind die Rothschilde, die Juden, Herren der finanziellen Situation vermöge ihrer Milliarden, abgesehen davon, daß in einem jedem Orte zweiten oder dritten Ranges wieder nur sie die Herren ertragreicher Fonde sind, und daß überall ohne die Kinder Israels, ohne ihren unmittelbaren Einfluß keine Finanzoperation, keine wichtigere Unternehmung durchgeführt werden kann.

(4) Diese Börse notiert und reguliert diese Schulden und wir sind meistenteils Herren dieser Börsen überall. Wir müssen daher trachten, diese Schuld immer mehr und mehr zu erleichtern, um uns zu Herren der Preise zu machen, und wir müssen wegen der Kapitalien, welche wir den Ländern leihen, ihre Eisenbahnen, ihre Bergwerke, ihre Wälder, ihre Hüttenwerke und Fabriken ausnützen, ja sogar auch ihre Steuern als Pfand nehmen.

(5) Die Landwirtschaft wird immer den größten Reichtum eines jeden Landes bilden. Die großen Grundbesitzer werden stets Achtung und Einfluß besitzen. Daraus folgt, daß unser Streben auch darauf gerichtet sein muß, daß unsere Brüder in Israel sich der ausgedehnten Ländereien bemächtigen.

(6) Unter dem Vorwande, daß wir den arbeitenden Klassen helfen wollen, müssen wir die ganze Last der Steuern auf die Großgrundbesitzer überwälzen und wenn dann ihre Güter in unsere Hände fallen werden, dann wird die Arbeit des christlichen Proletariats zu einer Quelle unermeßlichen Gewinnes.

(7) Wir müssen mit allen Mitteln trachten, den Einfluß der christlichen Kirche, welche stets unsere größte Feindin war, herabzumindern, und zu diesem Zwecke müssen wir in die Herzen ihrer Gläubigen freisinnige Ideen, Zweifel säen, Zwietracht und Religionsstreitigkeiten hervorrufen.

(8) Jeder Krieg, jede Revolution, jede politische und religiöse Änderung bringt uns jenem Augenblicke näher, wo wir da höchste Ziel erreichen, nach dem wir streben.

(9) Handel und Spekulation. Diese zwei ausgiebigen Quellen des Gewinnes dürfen niemals den Händen der Israeliten entrissen werden, und vor allem ist der Handel mit Alkohol, Butter, Brot und Wein zu schützen, denn dadurch werden wir zu unbeschränkten Herren der Landwirtschaft. Damit werden wir zu Getreidelieferanten; wenn aber infolge der Not Mißmut und Unzufriedenheit entstehen, werden wir immer genug Zeit finden, um die Verantwortung auf die Regierungen zu schieben.

(10) Alle öffentlichen Ämter müssen den Juden zugänglich gemacht werden, und wenn diese einmal Amtspersonen geworden sind, werden wir durch Kriecherei und Voraussicht unserer Faktoren eine Quelle des wahren Einflusses und der Macht erreichen. Es ist selbstverständlich, daß es sich nur um solche Ämter handelt, mit welchen Ehre, Macht und Privilegien verbunden sind; denn jene Ämter, welche Wissen und Arbeit erheischen und Unannehmlichkeiten im Gefolge haben, können und müssen den Christen überlassen werden. Das Justizamt ist für uns das wichtigste.

(11) Die Karriere eines Anwaltes bietet die beste Gelegenheit, mit seinem Wissen zu prahlen, und zugleich werden wir durch dieselbe in die Geschichte unserer ärgsten Feinde – der Christen, eingeweiht. Durch diese Kenntnis wird es uns möglich sein, sie von uns abhängig zu machen.

(12) Warum könnten die Juden nicht Minister für öffentlichen Unterricht sein, nachdem sie schon so oft das Portefeuille der Finanzminister inne hatten? Die Juden müssen auch trachten, in die gesetzgebenden Körperschaften zu gelangen, damit sie an der Aufhebung jener Gesetze arbeiten können, welche die Gojim (Christen) gegen die Kinder Israels, die Rechtsgläubigen und Anhänger Abrahams gemacht haben.

(13) Übrigens ist unser Plan in dieser Richtung der vollständigen Realisierung nahe, denn der Fortschritt hat uns beinahe überall anerkannt und uns dieselben Bürgerrechte wie den Christen zugesprochen. Aber dasjenige, was wir zu erreichen trachten, was den Gegenstand unseres beständigen Strebens bilden muß, ist ein milderes Konkurrenzgesetz. Damit gewinnen wir eine Goldgrube, welche ein größeres Erträgnis liefern wird als die Gruben Kaliforniens.

(14) Das Volk Israel muß sein Bestreben auf jene hohe Machtstufe richten, von welcher aus die Ehre und Achtung ausgehen; das wirksamste Mittel, dies zu erreichen liegt darin, sich an allen industriellen und Finanzoperationen und Handelsunternehmungen zu beteiligen, wobei man sich nur davor hüten muß, daß man nicht der Gefahr der gerichtlichen Verfolgungen infolge einer Falle oder Verführung ausgesetzt werde.
Man muß daher bei der Wahl der Art der Spekulation jene Schlauheit und jenen Takt anwenden, welcher einem für Handelsgeschäfte schon angeboren ist. Wir dürfen in nichts zurückbleiben, was uns eine hervorragende Stellung in der Gesellschaft sichern könnte; Philosophie, Medizin, Jus und politische Ökonomie, mit einem Worte alle Zweige der Wissenschaft, Kunst und Literatur sind eine weites Feld, wo uns der Erfolg reiche Ernte bringen und unsere Anlagen in das rechte Licht stellen kann.

(15) Diese Zuneigung ist von der Spekulation unzertrennlich. So wird die Produktion einer musikalischen Komposition, mag sie noch so schwach sein, uns den besten Anlaß bieten, einen Juden, welcher der Schöpfer derselben ist, emporzuheben und sein Haupt mit der Gloriole des Ruhmes zu umgeben. Belangend die Medizin und Philosophie, so müssen auch diese einen Teil unserer geistigen Güter bilden.

(16) Der Arzt ist in die intimsten Familiengeheimnisse eingeweiht und hat solcherart die Gesundheit und das Leben unserer Feinde, der Christen, in seinen Händen.

(17) Wir müssen darauf bedacht sein, die ehelichen Verbindungen zwischen Juden und Christen zu fördern, denn das jüdische Volk kann dadurch, ohne daß es zu Schaden käme, nur gewinnen. Die Einführung einer gewissen Menge unreinen Blutes in unsere von Gott auserwählte Nation kann nämlich die letztere nicht vernichten und unsere Töchter erlangen durch diese Ehen die Verbindung mit Familien, welche Macht und Einfluß besitzen. Im Tauschwege für unser Geld gewinnen wir natürlich Einfluß auf unsere Umgebung. Die Freundschaft mit den Christen wird uns nicht von dem Wege abwendig machen, welchen wir uns vorgezeichnet haben, im Gegenteile ein Teil unserer Geschicklichkeit wird aus uns ihre Gebieter machen.

(18) Es wäre zu wünschen, daß sich die Israeliten enthalten, Frauen ihrer heiligen Religion als Maitressen zu sich zu nehmen und ist zu empfehlen, daß sie für diese Aufgabe eine christliche Jungfrau finden.

(19) Von großer Bedeutung wäre es, das Sakrament der Ehe bloß durch eine einfache zivile Zeremonie zu vollziehen, denn dann würden sich die christlichen Frauen auf unsere Seite schlagen.

(20) Ist das Gold die Hauptmacht auf Erden, so wird die zweite Stelle gewiß von der Presse eingenommen. Denn was vermag diese ohne das Erstere? Da das oben erwähnte ohne Hilfe der Presse nicht durchzuführen ist, erscheint es unumgänglich notwendig, daß sich die Leitung der Zeitschriften in den Händen unserer Leute befinde.

(21) Der Reichtum und die Gewandtheit, die Mittel zu wählen, um sich die verkäuflichen20 Großen geneigt zu machen, werden uns zu Herren der öffentlichen Meinung machen und die Massen in unsere Macht ausliefern.

(22) Werden wir in dieser Weise Schritt für Schritt beharrlich vorwärtsschreiten, so werden wir die Christen zurückdrängen und ihren Einfluß vernichten. Wir werden der Welt vorschreiben, was in derselben Ehre und Vertrauen genießen, was mißachtet werden soll. Vielleicht werden sich gegen uns einzelne Individuen erheben und uns mit Beschimpfungen und Flüchen überschütten, aber die unwissenden und nachgiebi-
gen Massen werden sich unser annehmen und für uns Partei nehmen. Wenn wir einmal unbeschränkte Herren der Presse geworden sind, wird es uns leicht möglich sein, die bestehenden Begriffe von Ehre, Tugend, Charakter abzuändern und der geheiligten Institution der Familie, welche bisher sacrosanct war, die erste Wunde zu schlagen und ihre Vernichtung zu Ende zu führen. Wir können dann den Glauben an das Ver-
trauen in alles, was unsere Feinde, die Christen, bisher erhob, ausmerzen, und nachdem wir uns aus den Leidenschaften die erforderliche Waffe geschmiedet haben, wird es möglich sein, allem, was bisher geehrt und geachtet war, den Krieg zu erklären.

(23) Jedes Kind Israels muß einen jeden Punkt dieser richtigen Grundsätze auffassen, bewahren und durchschauen. So wird unsere Macht zu einem Riesenbaume emporwachsen und seine Äste werden Früchte tragen, nämlich: Reichtum, Nutzen und Einfluß. Das wird den Ersatz bilden für das schreckliche Schicksal, welches Israel durch lange Jahrhunderte erduldet hat. Tut einer von den unseren einen Schritt nach vorwärts, so muß ihm ein anderer sogleich nachfolgen; gerät er auf Abwege, so muß ihm einer von den Stammesgenossen helfen. Wird ein Jude vor Gericht gestellt, so erscheint es notwendig, daß seine Nächsten sich seiner annehmen und ihm Hilfe gewähren, aber nur dann, wenn er nach den Vorschriften gelebt hat, welche Israel so lange beobachtet hatte.

(24) Unser Volk hält die religiösen Gebräuche unserer Urväter getreu ein.

(25) Unser Interesse erheischt es, daß wir für die sozialen Tagesfragen Verständnis zeigen, insbesondere für jene, welche die Verbesserung der Verhältnisse der arbeitenden Klassen anstreben. In Wahrheit muß aber unsere Mühe darauf abzielen, daß wir uns dieser Seite der öffentlichen Meinung bemächtigen und ihr ihre Bahnen vorzeichnen.

(26) Die Verblendung der Massen und ihre Geneigtheit, sich durch pathetische Phrasen einnehmen zu lassen, machen uns diese zu einer leicht zu gewinnenden Beute, verschaffen uns in ihrem Kreise Popularität und Vertrauen. Wir finden leicht unter unseren Leute solche, welche ihre erkünstelten Gefühle in eine solche Beredsamkeit kleiden können, wie aufrichtige Christen ihre wahrhaftige Begeisterung.

(27) Es ist notwendig, so viel als möglich das Proletariat den Juden zugeneigt zu erhalten und dasselbe jenen unterzuordnen, welche über Geld verfügen. Wir werden es zu Revolutionen und Umstürzen drängen, und eine jede ähnliche Katastrophe wird uns in unseren Bestrebungen dem einzigen Ziele näher bringen, dem Ziele, auf Erden zu herrschen, wir unserem Vater Abraham verheißen ward. (Probe aus den Flugschriften „In jüdischen Krallen“.) Bemerkung der Interpellanten: „Wir meinen, daß selbst die feurigste Rede gegen die Juden nicht imstande ist, unserem Volke die Augen so zu öffnen, wie diese Rede eines seine Glaubensgenossen darüber belehrenden Rabbiners, wie sich das Judentum benehmen soll, um die Gojim in seine Macht zu bekommen. Diese Rede wird dem Leser so manches erklären. Unter anderem wird vielleicht auch klar werden, warum gewisse Parteien in der Nation so zähe an den Juden festhalten. Das, was wir dem böhmischen Volke über die Juden sagen, erhält hier Bestätigung aus dem kompetentesten Munde, eines jüdischen Rabbiners, und zwar nicht eines von den geringsten.“
 
Wien, 5. März 1901. Breznovsky.

20) gemeint ist: „käuflichen“.



Rede eines Rabbiners in Lemberg.
laut „Der Bauernbündler“ Organ des niederösterreichischen Bauernbundes, Nummer 133 vom 1. November 1912.

Christen, wacht auf!
Die „gelbe Gefahr“! Wer hätte nicht von dieser Gefahr schon sprechen gehört! Seitdem China und Japan aus ihrer Abgeschlossenheit herausgetreten sind, spricht man von der „gelben Gefahr“ und man meint, wenn es diesen Milliarden-Völkern wirklich einmal einfallen sollte, Europa einen Besuch abzustatten, so etwa wie die wilden Hunnen einst, dann wäre dies für Europa allerdings eine Heimsuchung in des Wortes schrecklichster Bedeutung.
Während aber, so Gott will, diese „gelbe“ Gefahr doch noch in weiter Ferne liegt, sind wir in den letzten Tagen wie durch einen Blitzschlag auf eine andere „gelbe“ Gefahr aufmerksam gemacht worden, auf die jüdische Gefahr, und zwar durch einen Rabbiner selber. Vor kurzem fand in Lemberg der zionistische (jungjüdische) Kongreß statt und da hielt der Referent, ein Rabbiner, folgende in den polnischen Zeitungen abgedruckte Ansprache:
„Brüder! Neunzehn Jahrhunderte kämpfen die Juden um die Weltherrschaft, die Gott selbst dem Abraham und dessen Nachkommen versprochen hat. Die Tatsache, daß die Juden über alle Kontinente zerstreut sind, beweist, daß diese Länder ihnen gehören. Wir wohnen einem imposanten Schauspiele bei. Israel wird von Tag zu Tag mächtiger. Das Gold, vor dem sich die Menschheit beugt, ist schon fast vollständig in den Händen der Juden. Alle Staaten sind ihnen verschuldet. Als Pfand dafür haben sie Bergwerke, Eisenbahnen, Güter und Staatsfabriken. Fortschritt und Zivilisation sind die Wälle, welche die Juden decken und deren Pläne verwirklichen helfen. Die wichtigsten Weltzentren des Geldes, die Börsen von Paris, London, Wien, Berlin, Hamburg und Antwerpen sind unser. Wir sind den anderen Völkern über die Köpfe gewachsen.
Jetzt müssen wir uns vor allem anderen der Grundstücke bemächtigen. Die christlichen Arbeiter werden sie bearbeiten und uns enorme Einnahmen verschaffen. Wenn sich manche Juden taufen lassen, wird dadurch unsere Kraft noch vermehrt, denn ein getaufter Jude hört nie auf, Jude zu sein. Der Hauptfeind der Juden ist die katholische Kirche. Deshalb haben wir auf diesen Baum den Geist der Freiheit und Disziplinlosigkeit gepflanzt. Wir haben auch den Kampf und die Uneinigkeit zwischen den einzelnen christlichen Konfessionen groß gezogen. In erster Linie werden wir mit der größten Erbitterung gegen den katholischen Klerus kämpfen. Wir werden gegen ihn Spott und Skandalgeschichten aus ihrem Leben schleudern, um sie dem Abscheu der Welt auszusetzen. Wir werden uns der Schule bemächtigen. Der Reichtum der Kirche muß eine Beute Israels werden. Der Richterstand und die Behörden, die Doktoren müssen jüdisch werden. Eine Unauflöslichkeit der christlichen Ehe darf es nicht geben. Frankreich ist schon unser, gegenwärtig ist Österreich an der Reihe! Es wird soweit kommen, daß die Christen bitten kommen werden, daß sie Juden werden dürfen, doch Juda wird sie mit Verachtung von sich weisen.“

Was sagst Du, christliches Volk, zu dieser in ihrer Art ausgezeichneten Rede? Es wäre weit gefehlt darüber zu lachen, denn was der Rabbiner gesagt hat, ist zwar frech genug, aber vollständig wahr. Er hat nur das ausgesprochen, was Israel, das ist das gesamte Judenvolk, denkt und mit aller Macht anstrebt. Machen wir doch die Augen auf und blicken wir um uns, es ist tatsächlich so. Wir dürfen uns nicht auf die Hilfe Gottes
verlassen, wenn wir uns selbst nicht helfen wollen. Wer nicht hören will, muß samt Kindern und Kindeskindern fühlen.


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