Kapitel 22

Die Manager

Um die Mitte des 19. Jahrhunderts herum wurde es immer klarer, dass die Weltrevolution unter der Führung von Juden stand, und zwar von Ostjuden oder Aschkenasen. Die westjüdischen Sepharden lehnten die Revolution größtenteils ab, denn diese richtete sich ebenso gegen sie wie gegen die Christenheit; schließlich hatte die Emanzipation dazu geführt, dass sich die Westjuden Europas zunehmend assimilierten und sich aus dem Würgegriff ihrer Führer befreiten. Für letztere war das Aufgehen der Juden in der Menschheit gleichbedeutend mit dem Verlust ihrer eigenen Machtbasis. Vom Standpunkt des talmudistischen Judentums aus war Segregation folglich unabdingbar und Assimilation tödlich. Deshalb spielten die Führer der Sekte die Trumpfkarte des Ostjudentums aus, und dieses trat zum Zeitpunkt, wo der Auftakt zur Weltrevolution erfolgte, als eigenständige Gruppierung in die Geschichte ein. Zuvor hatte man im Westen lediglich „Juden“ gekannt, worunter man die Sepharden verstand.

Um die Mitte des 19. Jahrhunderts, meint Dr. Kastein, sei es möglich geworden, „von West- und Ostjuden zu reden.“ In Wirklichkeit existierten diese beiden Zweige des Judentums damals bereits ein rundes Jahrtausend nebeneinander; Dr. Kasteins Formulierung bedeutet also, dass die Ostjuden zu jener Zeit als separate Bevölkerungsgruppe in Erscheinung traten und von ihren rabbinischen Führern gegen die emanzipierten sephardischen Juden des Westens und den Westen in seiner Gesamtheit mobilisert wurden.

Bis dahin hatten die Sepharden nur verschwommene Vorstellungen mit diesen Ostjuden verbunden, und dem christlichen Abendland waren sie gänzlich unbekannt gewesen. Ihr fester Zusammenhalt sowie die Energie, die sich durch die jahrhundertelange absolute Herrschaft der Rabbiner in den Ghettos in ihnen angestaut hatte, machten sie zum Zeitpunkt ihres Eintritts in die abendländische Geschichte zur dynamischsten unter jenen Kräften, welche die Geschehnisse des 20. Jahrhunderts prägten. Sie waren das ideale Menschenmaterial für die Aufgabe, zu der sie gebraucht wurden. Rassisch gesehen entstammten sie einem barbarischen asiatischen Volksstamm, und die totalitäre talmudistische Diktatur, unter der sie erzogen worden waren, lief jeder anderen Form der orientalischen Despotie mühelos den Rang ab.

Auf dem großen strategischen Schachbrett des 19. Jahrhunderts war den Ostjuden eine doppelte Rolle zugedacht; sie wurden geschickt zur Erreichung von Zielen eingesetzt, die einander scheinbar dermaßen entgegengesetzt waren, dass jeder rationale Beobachter ihre gleichzeitige Verwirklichung für unmöglich erklärt hätte, ehe der Verlauf der Dinge das Gegenteil bewies. In Russland wurden sie als Manövriermasse zur Bekämpfung der Emanzipation benutzt (hätten die emanzipierten Juden Westeuropas gesehen, dass sich die Ostjuden ebenfalls assimlierten, wäre jeder Versuch, diesen Prozess rückgängig zu machen, von vorne herein zum Scheitern verurteilt gewesen). Gegenüber der Aussenwelt wurden sie als Opfer einer grausamen „antisemitischen“ Verfolgung dargestellt, obwohl sie sich selbst mit Händen und Füßen gegen Emanzipation wehrten, die man im Westen für sie einforderte.

In Anbetracht der Kontrolle der modernen Medien durch Experten auf dem Gebiet der Massenpropaganda und Massensuggestion ist es durchaus möglich, der Bevölkerung ein völlig falsches Bild der Geschehnisse in anderen Ländern vorzugaukeln und sie dermaßen aufzuhetzen, dass sie den Krieg will. Im Verlauf des letzten Jahrhunderts begannen die Politiker des Westens die Verfolgung der Juden in Russland anzuprangern, während die russischen Juden unter der Führung der Rabbiner nichts unterließen, um die Emanzipation zu hintertreiben.

Um allfällige Zweifel des Lesers an dem hier skizzierten Bild zu zerstreuen, möchte ich darauf hinweisen, dass die historische Richtigkeit dieser Ausführungen von jüdischen Autoritäten bestätigt wird. So schreibt Dr. Kastein: „Die große Mehrheit der Juden leistete erbitterten passiven Widerstand gegen alle Versuche zur Verbesserung ihres Loses.“ Allerdings war dieser Widerstand keinesfalls nur „passiv“, sondern nahm bisweilen mörderische Formen an.

Dr. Chaim Weizmann ist vermutlich der beste Kenner dieser Epoche, so dass wir sein 1949 erschienenes Buch Trial and Error im Folgenden häufig als Quelle zitieren werden.

Die ghettoisierten Aschkenasen (sowohl die in den kommunistischen als auch die in den zionistischen Organisationen tätigen) wurden dazu angehalten, die Emanzipation mit allen erdenklichen Mitteln, zu denen notfalls auch der Mord gehörte, zu sabotieren, während man in Westeuropa unaufhörlich über ihre Verfolgung zeterte, einerseits zur Einschüchterung und Warnung der Westjuden, andererseits um das christliche Abendland zur Unterstützung der „Verfolgten“ zu ermuntern.

Die nichtjüdischen Politiker des Westens präsentierten ihren Völkern diese Fiktion als lautere Wahrheit. Es war ihnen nämlich nicht entgangen, dass in allen Ländern mächtige Juden dazu imstande waren, Parteien, die ein offenes Ohr für jüdische Anliegen hatten, mit Geld, einer positiven Berichterstattung in der Presse und Stimmen zu unterstützen; als Gegenleistung verlangten sie, dass diese Parteien ihre Stimme für die „verfolgten“ Juden in Russland und für deren „Rückkehr“ nach Palästina erhoben. Dies bedeutete in der Praxis, dass Politiker, die um die Gunst der einflussreichen Juden buhlten, die nationalen Interessen ihres eigenen Landes zwei Dingen unterordnen mussten, die für alle Nationalstaaten zerstörerisch waren: Der Revolution sowie den Bestrebungen, ein Territorium für die „Auserwählten“ zu ergattern. „ Die Demokratie degradiert Staatsmännern zu Politikern“, hatte Disraeli 1870 in Lothar treffend geschrieben.

Mit denselben Mitteln begann man der breiten Öffentlichkeit einen Mythos einzutrichtern, der ungeachtet seiner offenkundigen Absurdität anscheinend unzerstörbar geworden ist: Den Mythos von der unaufhörlichen Verfolgung der Juden und einer dem abendländischen Menschen innewohnenden Krankheit namens „Antisemitismus“. Als es gefährlich war, zu glauben, die Welt sei rund, stimmten die Massen der Auffassung zu, dass sie flach sei; ganz ähnlich verhält es sich seit dem 19. Jahrhundert mit der talmudistisch-jüdischen Propaganda. Die Ergebnisse dieser Gehirnwäsche bekommen wir heute zu spüren.

Die Westjuden waren gegenüber diesen beiden Strömungen aus dem Osten weniger empfänglich als die westlichen Politiker. Diese ursprünglichen Juden, in denen die sephardischen Traditionen noch lebendig waren und in deren Adern immerhin noch semitisches Blut floss, integrierten sich immer stärker oder vollzogen zumindest eine Annäherung an ihre nichtjüdische Umwelt, die zu einem steten Abbau der Spannungen führte. Der wachsende Druck aus Russland erfüllte sie mit instinktiver Furcht; sie erinnerten sich an das traurige Ende der glücklichen Jahrhunderte in Spanien und empfanden düstere Vorahnungen über die möglichen Konsequenzen der neuen Entwicklung. Ich erinnere mich aus meiner eigenen Zeit in Europa an das Misstrauen und die Furcht, welche die Westjuden den Ostjuden entgegenbrachten; diese verkörperten für sie das Gespenst einer erzwungenen Rückkehr zu den Ghettos und der absoluten Herrschaft der Rabbiner. Die deutschen Juden begegneten den „Ostjuden“ mit Abneigung, während die Ostjuden, die nach dem Ersten Weltkrieg aus Russland und Polen nach Deutschland abgewandert waren, verächtlich die Nase über „diese Berliner“ (deutschen Juden) rümpften.

Von seinen Festungen im Osten aus benutzte das rabbinische Direktorat diese judaisierten Tataren aus Russland als Rammbock gegen die emanzipierten Juden des Westens und gegen den Westen selbst. Die Geheimnistuerei, mit der das Judentum all seine Aktivitäten umgibt, hat eine genaue Zählung der Juden seit jeher verunmöglicht. Das Fehlen glaubwürdiger Statistiken über die jüdische Bevölkerung erlaubte es der herrschenden Sekte vor einem Jahrhundert, eine erstaunliche biologische Operation in die Wege zu leiten, die heutzutage beinahe abgeschlossen ist: Sie machte fast alle Juden zu Aschkenasen!

Am Ende des 18. Jahrhunderts waren die einzigen Juden, die man im Westen kannte, die Sepharden, die sich auf eine klar umrissene Tradition beriefen. Ihre Geschichte führte von Spanien zurück nach Afrika und verlor sich in der Legende von ihrer Herkunft aus dem Lande Kanaan. Doch im Jahre 1954 sind diese sephardischen Juden von den Führern für zumindest in Europa fast ausgestorben erklärt worden! Damals fand in New York die zweite sephardische Weltkonferenz statt, bei der behauptet wurde, die jüdische Weltbevölkerung belaufe sich auf 11.763.883 Personen, von denen jedoch nur 1.744.883 (oder ca. 15%) Sepharden seien. Lediglich 52.000 dieser Sepharden lebten nach diesem Bericht in der gesamten westlichen Hemisphäre einschließlich Europas.

Für diese wundersame Entwicklung konnten unter keinen Umständen die Geburts- und Sterberaten verantwortlich sein. Ganz offensichtlich wurden die Sepharden wie vor fast dreitausend Jahren die Stämme Israels einfach für verschwunden erklärt, weil sie aufgehört hatten zu glauben, dass das Schicksal ihnen eine andere Rolle zugewiesen hatte als ihren Nachbarn. Zu den Erben Judas wurden die Aschkenasen ernannt, die weiterhin der Überzeugung anhingen, ihre Existenz unterscheide sich grundlegend von der ihrer Umwelt, und das Gebot laute nicht Assimilation, sondern Abgrenzung. Somit sind heute fast alle Juden zu Aschkenasen erklärt worden! Zum zweiten Mal in der jüdischen Geschichte hatten die Weisen von Zion einen großen Teil der Juden mit einem Federstrich aus ihrer Gemeinschaft getilgt. Die Sepharden sind aus demselben Grund exkommuniziert worden wie weiland die zehn Stämme Israels, existieren aber selbstverständlich weiter, teils in ihre Umwelt integriert, teils der ursprünglichen jüdischen Religion immer noch treu ergeben und daher von ihrem Mitmenschen abgesondert.

Dass die Ostjuden um die Mitte des 19. Jahrhunderts herum als Führer der Weltrevolution in Erscheinung traten, konnte unmöglich auf bloßen Zufall oder irgendwelche individuellen Neigungen zurückzuführen sein; dafür wurden sie viel zu despotisch regiert. Die Herrschaft der Rabbiner im Osten war annähernd absolut, und die ghettoisierten Gemeinden gehorchten den Geboten ihrer Führer in allen Lebenslagen, da sie diese als von Gott eingesetzte Gesetzgeber und Richter anerkannten. In den dreißiger Jahren habe ich in Polen und Ruthenien viele solche ostjüdischen Gemeinden gesehen; sie igelten sich in einem Ausmaß von ihrer Umwelt ab, von der sich ein Mensch aus dem Westen keine Vorstellung machen konnte, ehe er sich nicht mit eigenen Augen davon überzeugt hatte.

Ein massenhafter Übertritt dieser Ostjuden ins revolutionäre Lager (oder jedes beliebige andere Lager) konnte nicht ohne den Segen der Rabbiner erfolgen, denn für Unbotmäßigkeit wurden in diesen Hochburgen des Talmudismus die grässlichsten Strafen verhängt. (In einem früheren Kapitel habe ich eine jüdische Autorität zitiert, der zufolge die Rabbiner bisweilen zur Lynchjustiz ermunterten, wenn die örtlichen Gegebenheiten ihnen die Verhängung der von ihrem Gesetz vorgeschriebenen Todessstrafe verunmöglichten.) [7]

Unter diesen Umständen wird man davon ausgehen müssen, dass der massenhafte Übertritt der Juden ins revolutionäre Lager auf einen bewussten Entscheid der jüdischen Regierung zurückging, die nach der Ausweisung der Juden aus Spanien nach Polen übergesiedelt und nach der Teilung dieses Landes im Jahre 1772 in den Untergrund abgetaucht war. Vor diesem historischen Hintergrund tritt das dreifache Ziel des großen Plans klar zutage, und die seitherige Entwicklung hat es bestätigt:

  • Erstens konnte die Emanzipation der Westjuden, die früher oder später in ihre völlige Assimilation münden musste, durch die Revolution gestoppt und die Vorherrschaft der führenden Sekte innerhalb des Judentums behauptet werden.

  • Zweitens konnte mittels der Revolution Rache für die Vertreibung aus Spanien geübt werden, wenn nicht ganz allgemein Rache für die Existenz des Christentums: Schließlich stellt dieses für das Judentum eine immerwährende Provokation dar, auf die der Talmud die Antwort ist.

  • Drittens sollte die Revolution die Voraussetzungen für die Erfüllung des Gesetzes schaffen, das die Vernichtung der Heiden und den Triumph des auserwählten Volkes vorsah – oder vielmehr den Triumph der Sekte, die diesen verführerischen Ausdruck benutzte.

Somit wurde ein ehrgeiziges Ziel, das um 500 v. Chr. in einem von primitiven Stämmen bewohnten Gebiet des Nahen Ostens gewisse Chancen auf Verwirklichung besitzen mochte, zur größenwahnsinnigen Agenda in unserer globalen Ära, in der unverhohlen versucht wird, der ganzen Welt das alte Gesetz eines kleinen Stammes aufzunötigen. Als Nichtjude erliegt man nur allzu leicht der Versuchung, dieses Gesetz dem der Torah, d. h. des Alten Testaments, gleichzustellen doch dies wäre ein Irrtum. Das Alte Testament enthält einen achtungsgebietenden Kodex moralischer Gesetze; es hält die Menschen zu guter Nachbarschaft an und spricht von einem „Gebetshaus aller Völker“. Gewiss, dieses Gesetz wurde von Juda verworfen, und in die Torah wurden allerlei Stellen eingeschoben, die es aufhoben, doch immerhin enthält es sowohl Gebote, die zur Rechtschaffenheit mahnen, als auch deren Gegenteil; somit besteht das Alte Testament im Grunde genommen aus zwei Büchern, und jedermann kann selbst wählen, welches für ihn Gottes Wort ist. Genau dies haben die Christen auch getan; sie übernahmen jene Teile der Torah, die für alle Menschen gültig sind, und ignorierten die von den Leviten vorgenommenen Einschübe, welche die moralischen Gebote in ihr Gegenteil verkehren.

In schroffem Gegensatz hierzu leitet sich das jüdische Gesetz, auf das sich die Führer des Ostjudentums stützten, als sie ihre Herde in das revolutionäre Lager trieben, vom Talmud ab, jenem Buch also, von dem Rodkinson gesagt hat, der moderne Jude sei sein Produkt. Der Talmud verkündet keine erhabenen sittlichen Gebote, die für alle Menschen verbindlich sind, sondern entkleidet das Gesetz Mose sämtlicher für die gesamte Menschheit gültigen Bestandteile; er ist somit ein Buch und nicht zwei. Er stellt eine kompromisslose Kampfansage an das Christentum dar; wie der zum Christentum übergetretene ehemalige Rabbiner Drach festhielt, haben „ Konzepte wie Gerechtigkeit, Gleichheit oder Nächstenliebe gegenüber dem Christen nicht nur keine Gültigkeit, sondern stellen ein recht eigentliches Verbrechen dar. Der Talmud verbietet es ausdrücklich, einen Nichtjuden vor dem Tod zu retten... ihm verlorenes Gut zurückzuerstatten, mit ihm Mitleid zu haben etc.“ Dies war das Gesetz, dem die Aschkenasen in ihren Ghettos unterstanden. Unter der straffen Führung der Rabbiner wurden die Aschkenasen zu Ingenieuren der Weltrevolution; laut offiziellen jüdischen Angaben stellen sie heute 85% der jüdischen Weltbevölkerung und sind weitgehend mit „den Juden“ identisch.

Somit schulte eine furchterregende geheime Sekte in Russland, von der die Außenwelt nur wenig wusste, eine kompakte Menschenmasse für den Ansturm auf das christliche Abendland. Im 19. Jahrhundert begann sich die angestaute Kraft dieser Masse zu entladen. Während der nächsten hundertfünfzig Jahre, also bis zur Gegenwart, arbeitete die revolutionäre Kraft mit zunehmendem Erfolg darauf hin, den Westen von innen auszuhöhlen; dabei folgte sie unbeirrbar dem Plan, der erstmals in den Weishaupt-Dokumenten dargelegt worden war, und an ihrer Spitze standen unweigerlich „Männer jüdischer Rasse“. Die Ergebnisse dieser Wühlarbeit liegen auf der Hand: Europa, einst eine Landmasse, die aus wohlhabenden, energischen Nationen bestand, ist heute zur Heimstatt verschreckter Menschen geworden, die versuchen, dem neuen dunklen Zeitalter zu entrinnen und sich wieder zum Lichte vorzukämpfen. Allerdings reichen die Auswirkungen der Revolution weit über Europa hinaus. Das von Disraeli angeprangerte „destruktive Prinzip“ pocht heute in aller Welt gebieterisch an die Tür. Vielleicht muss ein weiteres Jahrhundert vergehen, ehe die von der Leine gelassene zerstörerische Kraft ihre Dynamik verliert und die Aschkenasen wie vor ihnen die Sepharden die Anziehungskraft der Menschheit als unwiderstehlich empfinden; tritt diese Entwicklung ein, ist der Traum der Kabbalisten von der Weltherrschaft endgültig ausgeträumt.

Laut dem Gesetz ist die Zerstörung, welche die Revolution angerichtet hat, kein Zweck an sich, sondern lediglich ein Mittel zum Zweck. Die Vernichtung der nichtjüdischen Nationalstaaten ist nämlich die unabdingbare Voraussetzung für die Errichtung eines triumphierenden Nationalstaates, jenes des auserwählten Volkes im Gelobten Land. Dies ist der Grund dafür, dass in der Mitte des letzten Jahrhunderts im von den talmudistischen Führern kontrollierten Osten, wo die Weltrevolution geboren und erstarkt war, eine zweite revolutionäre Bewegung aus der Taufe gehoben wurde. Bei dieser handelte es sich um den Zionismus, dessen Aufgabe darin bestand, die „Rückkehr“ der Juden nach Palästina sowie die Gründung eines jüdischen Nationalstaats auf palästinensischem Boden zu organisieren. Dieses Ziel ist mittlerweile erreicht: Die „Rückkehr“ hat stattgefunden, und parallel dazu wurden die nichtjüdischen Nationalstaaten teils vernichtet, teils zumindest geschwächt. Die Macht der Sekte hat die Regierungen dieser Staaten korrumpiert, während die Revolution ihre Grundlagen unterminierte.

Dr. Kastein, der behauptet, die jüdische Regierung (das „Zentrum“, das auf eine mehr als zweitausendjährige ununterbrochene Existenz zurückblicken konnte) habe nach der Teilung Polens „zu existieren aufgehört“, räumt nichtsdestoweniger ein, dass ein Jahrhundert darauf eine „jüdische Internationale“ existierte. Im Klartext heißt dies offensichtlich, dass an die Stelle einer jüdischen Herrschaft über Juden eine jüdische Herrschaft über nichtjüdische Regierungen getreten war, und so verhielt es sich in der Tat.

Disraeli hatte von einem „Netzwerk“ revolutionärer Organisationen gesprochen, welche die Erde wie ein System von Eisenbahnschienen bedecke; besser ließe sich der klug ausgetüftelte zerstörerische Mechanismus kaum beschreiben. Um das zweite, noch größere Ziel zu erreichen, bedurfte es freilich noch eines anderen Netzwerks, das die Spitzen der Regierungen umspannte. Obwohl Disraeli das Wort „Netzwerk“ in diesem Zusammenhang nicht benutzte, spielte er darauf an, als er sagte: „Die Welt wird von ganz anderen Personen regiert, als sich jene, die nicht hinter den Kulissen stehen, träumen lassen.“ Gemeint war vermutlich die von Dr. Kastein erwähnte „jüdische Internationale“, eine Liga, an deren Spitze mächtige und reiche Männer standen und die zunächst Könige und Prinzen und dann Präsidenten und Politiker wie Marionetten an ihren Fäden tanzen ließ.

Diese beiden Maschinerien funktionierten in perfekter Synchronisierung und spielten sich gegenseitig die Bälle zu. Bei ihrem Umgang mit der Masse mussten die nichtjüdischen Herrscher angesichts der permanenten Drohung der Revolution einen immer grösseren Teil ihrer Macht abgeben, bis sie schließlich stürzten; bei ihrem Umgang mit anderen Ländern sowie in den Kriegen gegen diese wurden sie durch die Macht der Börse gezwungen, den Plan zur symbolischen „Rückkehr“ der Juden zu unterstützen. Nichtjuden fragen sich oft, welches Interesse reiche Männer eigentlich daran haben mögen, Revolutionen zu fördern. Diese Frage hat bereits Disraeli gestellt und gleich selbst beantwortet: Sie wollen das Christentum zerstören. Disraeli wusste, wovon er sprach; für Nichtjuden ist seine Antwort vielleicht leichter verständlich, wenn man ihnen klarmacht, dass sie sich dem talmudistischen Gesetz unterwerfen müssen, welches die Zerstörung der „heidnischen“ Nationalstaaten als Voraussetzung für die triumphierende „Rückkehr“ der Juden in das ihnen verheißene Land vorsieht.

Somit bildet die Geschichte von der Geburt des Zionismus in den russischen Ghettos sowie des raffinierten Zusammenspiels zweier Kräfte, von denen die eine die Herrscher des Westens umgarnte und die andere die Grundfesten der Nationalstaaten untergrub, das nächste Kapitel des Streits um Zion.


7. Noch heute gilt in den jüdischen Gemeinden Amerikas, Englands und anderer westlicher Länder das jüdische Gesetz. 1955 wurde ein jüdischer Händler in Leeds von seinen Stammesbrüdern verdächtigt, einen Teil von 223 alten britischen Panzern, mit deren Verscherbelung er beauftragt war, nach Ägypten verkauft zu haben. Seine Verkäufe an andere Länder gaben zu keinen Klagen Anlass, und nach britischem Gesetz war er befugt, die Panzer an jedes beliebige Land zu verkaufen. Die ihm vorgeworfene Lieferung an Ägypten kam vor ein jüdisches Gericht, dessen Vorsitzender gegenüber der britischen Presse erklärte, wenn der Angeklagte freigesprochen werde, so werde die jüdische Gemeinde das Verdikt anstandslos akzeptieren; stelle sich jedoch heraus, dass er schuldig sei, so verfüge die Gemeinde über angemessene Mittel, um gegen einen Verächter des Gesetzes vorzugehen. Der Ausdruck „Verächter des Gesetzes“ bezog sich auf das rabbinische jüdische Gesetz; somit liefen die Erklärungen des Richters darauf hinaus, dass der Mann im Falle eines Verstoßes gegen dieses bestraft werde, ohne Rücksicht auf seine Schuld oder Unschuld nach dem Gesetz des Landes, dessen Bürger er war.

Dieser Fall ist von allerhöchster außen- und verteidigungspolitischer Brisanz. Weder die Außenpolitik noch die Verteidigungspolitik können in den Dienst der nationalen Interessen gestellt werden, wenn ein bestimmtes Segment der Bevölkerung die Regierungspolitik hintertreiben kann, indem es darüber bestimmt, an welche Länder Waffen geliefert werden dürfen, und „Verächter des Gesetzes“ bestraft. Außergewöhnlich an diesem Fall war freilich nur, dass er überhaupt an die Öffentlichkeit gelangte. Soweit ich es beurteilen kann, erregte er die Gemüter der Öffentlichkeit nicht sonderlich, und wenn er sie doch erregte, durften die Zeitungen nichts darüber berichten. Es war dies ein schlagendes Beispiel dafür, dass jede öffentliche Diskussion über gewisse von den Führern des Judentums unternommene Aktionen sowie jegliche Kritik an letzteren im Jahre 1955 im Westen tabu sind. (Zurück)


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