Bangkok - Wieder einmal haben die Gelbhemden das Wort ergriffen, diesmal in Gestalt des PAD-Führers Chamlong Srimuang, der Großdemonstrationen androhte, mit denen Premierministerin Yingluck gestürzt werden soll.

Wenn über die von der Regierung geplanten Versöhnungsgesetze im Parlament debattiert werden sollte, so Chamlongs Drohung, dann werde die PAD auf die Straße gehen.

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Das Ziel der PAD könnte dann auch sein, Premierministerin Yingluck aus dem Amt zu vertreiben, kündigte Chamlong am 2. August auf einer Pressekonferenz an.

Die vier geplanten Versöhnungsgesetze wurden unter anderem von Sonthi Boonyaratglin dem Parlament vorgelegt. Sonthi hatte 2006 den Militärputsch angeführt, mit dem die Regierung Thaksin gestürzt wurde.

Befürworter der Versöhnungsgesetze führen an, dass damit endlich ein Schlussstrich unter die Auseinandersetzungen zwischen Rot- und Gelbhemden gezogen wird. Gegner der Gesetze behaupten, allein der ehemalige Premierminister Thaksin sei Nutznießer der Gesetze, weil er dann nach Thailand zurückehren könne, ohne seine zweijährigen Gefängnisstrafe abzusitzen und zudem noch sein vom Staat beschlagnahmtes Vermögen zurückerhalte.


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