Bangkok - Die nationale Rundfunk- und Telekommunikations-Kommission (NBTC) hat der Regierung vorgeschlagen, dem Beispiel Malaysias zu folgen und SIM-Karten mit einem vereinfachten Ortungsmechanismus für Handys und Smartphones ausländischer Touristen zu entwickeln.

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„Bisher läuft es so, dass Ausländer Informationen über ihren Aufenthaltsort bei der Einreise an die Einwanderungsbehörde geben müssen, doch dieses System ist unzuverlässig. Mit der Einführung spezieller SIM-Karten, zu deren Nutzung sich die Touristen bei der Einreise verpflichten müssten, wäre es viel einfacher den Aufenthaltsort ausfindig zu machen … z.B. für den Fall, dass der Ausländer in illegale Aktivitäten verwickelt sein sollte“, erklärte NBTC Generalsekretär Thakorn Tanthasit vor Reportern.

Angeblich soll ein ähnliches Projekt in Malaysia getestet worden sein und nach Angaben des NBTC-Generalsekretärs sei man dort mit den Ergebnissen rundum zufrieden. Sobald die Telekommunikations-Behörde der Regierung dem Projekt zustimme, könne man die Entwicklung der Karten in Auftrag geben.

„Es ist eine Frage der nationalen Sicherheit, und wir sollten es nicht als Verstoß gegen das Recht auf Schutz der Privatsphäre des Einzelnen betrachten. Übrigens müssten Thais keine solchen Karten nutzen, denn jeder Thai muss beim Kauf einer normalen SIM-Karte seine Ausweisdaten angeben“, sagte Herr Thakorn.


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