Eduard Bassurin
Bassurin, Eduard Bild © wietek

Ein Zug mit Fässern unbekannten Inhalts ist in Krasnogorowka westlich von Donezk unter der Kontrolle von Kiewer Sicherheitsbeamten eingetroffen, meldet am Dienstag auf einer Notfallbesprechung der stellvertretende Chef der Volksmiliz der DVR, Eduard Basurin. Im Moment, so sagte er, werden laut Geheimdienstdaten die Fässer von ukrainischen Soldaten in Schutzanzügen entladen.

Basurin fügte hinzu, dass vor Ort auch Berater der die Streitkräfte der Ukraine beratenden britischen und amerikanischen Spezialdienste, die sich auf Sabotagearbeit spezialisiert haben, sind.

In dem betroffenen Gebiet leben mehr als 70.000 Zivilisten. Basurin appelliert an die Vertreter internationaler Organisationen, sie mögen keine weitere Katastrophe mehr erlauben. Poroschenko und seine Komplizen hätten im Laufe der Kriegsjahre schon zu viel Blut ihres eigenen Volkes vergossen.
Das russische Außenministerium schließt laut seiner Sprecherin Maria Sacharowa nicht aus, dass die ukrainische Armee in den kommenden Tagen im Donbass Militäreinsätze in großem Umfang plant und dass man mit Provokationen mit chemischen Waffen rechnen müsse.

„Jeden Tag kommen Nachrichten über die zunehmende Aktivität des ukrainischen Militärs entlang der gesamten Kontaktlinie im Donbass, insbesondere in den Richtungen Mariupol und Gorlowka“, sagte sie in einer Erklärung auf der Website des russischen Außenministeriums.

Als schlechtes Zeichen sieht Sacharowa auch, dass in den ukrainischen Medien „verschiedene Kommentare von Pseudoexperten“ über angebliche Drohungen, chemische Kampfstoffe gegen ukrainisches Militär zu verwenden, erscheinen.

„Dieser Umstand lässt darauf schließen, dass die Kiewer Strategen gründlich studiert haben und bereit sind, die Erfahrungen ihrer ausländischen Kuratoren bei der Organisation von Provokationen mit Massenvernichtungswaffen in die Praxis umzusetzen“, so Sacharowa.

Zuvor verlautete aus der Donezker Volksrepublik, dass die Streitkräfte der Ukraine an der Kontaktlinie zum Donbass schwere Artillerie und großkalibrige Mehrfachraketenwerfer zusammenziehen. Und in der Lugansker Volksrepublik wurde berichtet, dass die ukrainischen Streitkräfte zwei Panzerzüge an die Kontaktlinie verlegt haben.

[hmw/russland.NEWS]


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