Papst Franziskus verglich islamistischen Terror jüngst mit Straftaten von Christen. „In fast jeder Religion gibt es immer eine kleine Gruppe von Fundamentalisten – bei uns auch“, hatte er erklärt, als ihn Journalisten fragten, warum er den Islam nicht im Zusammenhang mit islamistischem Terror nenne. So, wie es unter Muslimen Kriminelle gebe, gebe es auch kriminelle Katholiken: „Der eine tötet seine Freundin, der andere tötet seine Schwiegermutter, und das sind alles getaufte Christen.“ Dazu ein Kommentar von Martin Lohmann.

Irren ist menschlich, und auch ein Papst ist Mensch. Franziskus legt Wert darauf, besonders menschlich zu erscheinen. Und so sagt Bergoglio viel Gutes, aber eben nicht immer Kluges und Richtiges. Jetzt hat er viele irritiert – mit einem unglücklichen Vergleichsversuch, als er auf den Terror im Namen des Islam angesprochen wurde. Wohlwollend könnte man sagen: Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich. Kritisch müsste man sagen: Si tacuisses (Wenn Du doch geschwiegen hättest)!

Verharmlosung von Terror wäre gefährlich

Denn es ist schon ein Unterschied, ob ein Katholik, Jude oder Muslim ein Verbrechen begeht, oder ob das massenhafte Verbrechen im Namen einer Religion verübt und – mangels gebotenem Protest – fast schon „gerechtfertigt“ erscheint. Selbst Päpste und Bischöfe haben schon Verbrechen verübt. Doch niemals konnte das im Namen des Papsttums oder der Christenheit geschehen. Insofern ist eine sicher gut gemeinte Beschwichtigung von Franziskus nicht frei von der Gefahr der Verharmlosung – was ja nicht des Papstes erster Auftrag wäre. Und: Auch ein Papst kann irren, ist nicht – schon gar nicht in allem, was er so sagt – unfehlbar.

Notwendige Differenzierung nicht außer Acht lassen

Gut gemeint ist eben häufig alles andere als gut – wenn man wichtiges Wissen und notwendige Differenzierung außer Acht lässt. Bergoglio, der ja unüberlegte Geschwätzigkeit nicht mag, sollte vor seiner nächsten schnellen Antwort in so brisanten Fragen seinen vatikanischen Islamexperten Professor Samir Khalil zu Rate ziehen. Klug wäre das. Denn dieser Jesuitenpater und ägyptische Theologe ist einer der führenden Orientalisten und Islamwissenschaftler in der katholischen Kirche. Und der warnte jetzt ziemlich eindeutig vor einer Verharmlosung des Islam.

Was jetzt nottut

Vermutlich wollte Franziskus ganz irenisch darauf hinweisen, dass man den islamistischen Terror im Namen des Islam nicht mit dem gesamten Islam oder gar „den“ Muslimen gleichsetzen darf. Gut so! Sein produziertes Missverständnis durch zu rasches Reden könnte jetzt als Chance genutzt werden, dass Franziskus möglichst alle Islamgrößen einlädt zu einer gemeinsamen Verurteilung von Gewalt, Menschenverachtung und Terror. Und: dass niemand bei einem Verbrechen in seinem Namen rufen darf „Gott ist groß!“ Das wäre ein dringend notwendiges Zeichen. Auch, weil wir wissen, dass Gewalt und Mord im Widerspruch zum Wesen Gottes stehen. So könnte aus dem missglückten Vergleich ein Licht zu mehr Frieden werden. Das tut not!

Der Autor, Martin Lohmann, ist katholischer Theologe, Historiker und Journalist.


Idea Spektrum

Der „Islamische Staat“ erklärt nun auch Saudi-Arabien den Krieg. Mit dem Anschlag auf die Prophetenmoschee kehrt er zu den Wurzeln des wahhabitischen Islams zurück.

Bomb blast in Medina
Frevelhaft: Der Anschlag auf die Prophetenmoschee in Medina am Montag (© DPA)

Die Terrorserie am vorletzten Tag des Fastenmonats Ramadan enthält das Programm des „Islamischen Staats“. An einem Tag griffen Attentäter das amerikanische Generalkonsulat in der saudischen Hafenstadt Dschidda an, eine schiitische Moschee in Qatif im Osten des Landes und danach die Prophetenmoschee in Medina. Die Ziele stehen für die Hauptfeinde der Terrororganisation: die Vereinigten Staaten in Vertretung für die westliche Welt, die schiitischen Muslime und die religiöse Praxis der meisten sunnitischen Muslime. Denn die Ideologie des IS lehnt den Bau von Moscheen über Gräbern ab.

Die große Kriegserklärung gilt jedoch dem Königreich Saudi-Arabien. Bereits in den ersten Ausgaben des IS-Propagandamagazins „Dabiq“ hatte die Destabilisierung und Eroberung von Saudi-Arabien einen breiten Raum eingenommen. Da sich die Terrororganisation den Namen „Islamischer Staat“ gab und sich ihr Anführer Kalif, Oberhaupt aller Muslime, nennen lässt, strebt sie nach der Herrschaft über die Heiligen Stätten des Islams, Mekka und Medina. Die Ideologie des IS ist auch deswegen nicht mit dem Staat Saudi-Arabien vereinbar, weil der IS ein Königreich als unislamisch ablehnt.

2500 Saudis beim IS

Der IS ist damit für Saudi-Arabien eine existentielle Gefahr. Aus keinem arabischen Land sind mehr Kämpfer für den IS nach Syrien und in den Irak aufgebrochen, als aus Saudi-Arabien. Mindestens 2500 Saudis haben sich dort dem IS angeschlossen. Ein Gesetz stellt in Saudi-Arabien die Mitgliedschaft im IS unter Strafe. Dennoch bilden sich im Untergrund Zellen. Wer als Rückkehrer oder Sympathisant des IS verdächtigt wird, wird gnadenlos verfolgt. In der saudischen Führung teilen sich die beiden Kronprinzen die beiden wichtigsten Aufgaben: Der erste Kronprinz, Muhammad Bin Nayef, ist als Innenminister für die innere Sicherheit und die Bekämpfung des Terrors verantwortlich, der zweite Kronprinz, Muhammad Bin Salman, für die großen anstehenden Wirtschaftsreformen.

Bei dem ersten Anschlag, der sich in Dschidda gegen das festungsartig gesicherte amerikanische Generalkonsulat gerichtet hatte, waren zwei Wachleute verwundet worden, der Selbstmordattentäter sprengte sich selbst in die Luft. Die Vereinigten Staaten verkörpern für die Dschihadisten den „fernen Feind“.

Wenige Stunden später handelte ein weiterer Selbstmordattentäter nach dem gleichen Muster, als er in Qatif, im Osten Saudi-Arabiens, nahe einer schiitischen Moschee den Sprengstoffgürtel auslöste. Da die Betenden die Moschee bereits zum Fastenbrechen verlassen hatten, wurde außer ihm niemand getötet, niemand wurde verletzt. Dieser Anschlag galt einem „nahen Feind“, den Schiiten.


Serie von Selbstmordanschlägen erschüttert Saudi-Arabien

Verstoß gegen den Monotheismus

Die Ideologie des IS verabscheut sie noch mehr als die Christen und die Juden. Denn die vom originären wahhabitischen Islam inspirierten Ideologen des IS denunzieren die schiitischen Muslime als „Polytheisten“, als „mushrikin“ oder „Beigeseller“. Denn sie sollen Ali, den Schwiegersohn des Propheten, und dessen elf Nachfolger, also die 12 Imame, als nahezu göttlich verehren. Das sei aber ein Verstoß gegen das strenge islamische Gebot des Monotheismus, den tauhid.


Frankfurter Allgemeine

Die Organisation Satanic Temple hat Samstagnacht eine Baphomet-Skulptur im US-amerikanischen Detroit enthüllt. Der Tempel hatte lange versucht, das Denkmal nahe dem Zehn-Gebote-Denkmals in Oklahoma zu platzieren.

Aufgrund der geplanten Demonstrationen gegen das Denkmal hatte die Gruppe die Enthüllung bis zum letzten Moment geheim gehalten, berichtete die britische Zeitung „Guardian“ am Sonntag (Onlineausgabe). Per E-Mail informierten die Satanisten erst kurz vor der Enthüllung des rund drei Meter hohen Denkmals Anhänger, die sich zuvor schriftlich anmelden mussten.

Teufel mit Flügeln

Der Satanic Temple präsentierte die Statue - sie soll rund eine Tonne wiegen -kurz vor Mitternacht bei einem Industriegebäude in der Nähe des Detroit-Flusses. Unterstützer jubelten: „Heil Satan“, Hunderte Anhänger waren anwesend, einige posierten für Fotos mit der Baphomet genannten Figur.

Die umstrittene Statue besteht aus einem geflügelten Baphomet mit einem menschlichen Körper und dem Kopf einer Ziege - eine Kunstfigur, die von Satanisten als Abbildung für den Teufel verwendet wird. Rechts und links neben dem Baphomet stehen ein Bub und ein Mädchen, die den Teufel anbeten.

Satan-Denkmal in Detroit
Das umstrittene Teufelsdenkmal in Detroit (Bild: AP/The Satanic Temple)

Wirbel um Bibel-Denkmal

Tempelmitglieder hatten geplant, die Skulptur nach Arkansas zu bringen, wo in diesem Jahr der Gouverneur ein Gesetz unterzeichnete, das die Zulassung eines Zehn-Gebote-Denkmals auf dem Regierungsgelände erlaubt, sagte Jex Blackmore, der Direktor des Satanic Temple Detroit dem „Guardian“.

Der Tempel hatte im Vorfeld vergeblich versucht, die Statue in der Nähe eines Zehn-Gebote-Denkmals, das 2012 vor dem Regierungsgebäude installiert worden war, aufzustellen. Erst kürzlich hatte der Oberste Gerichtshof in Oklahoma entschieden, dass das Zehn-Gebote-Denkmal gegen einen Abschnitt der Landesverfassung, der die Verwendung von Staatseigentum zugunsten einer Religion verbietet, verstößt.

Die republikanische Bundesregierung reagierte darauf unterdessen mit Amtsenthebungsdrohungen gegen die Richter und plädierte für die Änderung der Verfassung. Die republikanische Gouverneurin von Oklahoma, Mary Fallin, sagte, sie würde das Denkmal an Ort und Stelle belassen, bis der Staat eine Entscheidung getroffen hat.

Proteste gegen Satan-Statue

Die Enthüllung der Baphomet-Statue zog wie erwartet Proteste nach sich. 50 Christen beteten für die Stadt und prangerten ein Unternehmen an, das zuvor sein Einverständnis zur Aufstellung der Statue gegeben hatte. Wegen der heftigen Proteste hatte das Unternehmen seine Zusage zurückgezogen, und die Statue wurde in einem Industriegebiet aufgestellt.

Während die Satanisten der Ansicht sind, die Statue rufe zu Mitgefühl unter allen Lebewesen auf, und Satans Schoß biete eine Möglichkeit zu verweilen und zur Inspiration, sehen Christen darin eine Gefahr für die Stadt. „Das Letzte, was wir in Detroit brauchen, ist eine Willkommensparty für das Böse“, sagte Dave Bullock, Pfarrer der Greater St. Matthew Baptist Church.


© 2015 ORF

Vor bald 500 Jahren kam es im westfälischen Münster mit dem Wiedertäuferreich des Jan van Leyden zu einem legendären Ausbruch des Massenwahns mit Vorbildcharakter für spätere historische Ereignisse.

Die verschiedenen und zeitlos gültigen Entwicklungsstadien gesellschaftlicher Wahnvorstellungen lassen sich an den damaligen Ereignissen modellhaft studieren. Auch starke Parallelen zum Hier und Heute der Willkommenskultur sind nicht zu übersehen – dies nicht allein mit Blick auf die einzelnen Entwicklungsstadien des Wahns, sondern auch mit Blick auf zugrunde liegende christliche Glaubensmotive.

Natürlich vergröbert ein Modell stets – es vereinfacht, läßt viele Details weg. Doch auch darin kann ein Nutzen liegen. Wir unterstellen damit selbstverständlich nicht, daß das Wiedertäuferreich und das Reich der Willkommenskultur etwas Ähnliches oder Vergleichbares gewollt haben, aber wir behaupten, daß sie ihr Jeweiliges auf ähnliche und vergleichbare Weise gewollt haben bzw. immer noch wollen. Betrachten wir zunächst kurz die Entwicklungsstadien, wie sie am Modell von 1534 ablesbar sind.

Erstes Stadium: Neue Ideen über das Schicksal und die Bestimmung des Menschen tauchen auf und lösen Beifall und Begeisterung aus; sie finden erste Anhänger in tonangebenden gesellschaftlichen Schichten (besonders die Rolle der Frauen als Multiplikatoren und soziale Katalysatoren verdient besondere Beachtung), werden von diesen zur staatstragenden Ideologie promoviert. In dieser Phase kann es noch Opposition geben. Die Opposition wird entweder rein konservative Standpunkte vertreten und zum „Davor“ zurückkehren wollen oder – prinzipiell aufgeschlossen für Neues – nicht den Wunsch nach Veränderung generell in Frage stellen, sondern nur die konkreten Axiome der neuen Ideologie anzweifeln und durch andere ersetzen wollen. Beide Formen der Gegnerschaft haben deutliche Schwächen. Der rein konservative Standpunkt hat wenig vorzuweisen, was Beifall und Begeisterung auslösen könnte – er vertritt das überständig gewordene Alte, sieht es unkritisch und macht sich allein durch diese fehlende Distanz unglaubwürdig. Der rationale Widerspruch hingegen kommt mit seinen Zweifeln an den Axiomen meist zu spät und richtet sich als Theoriekritik überdies vor allem an intellektuelle Kreise – der Funke springt nicht auf diejenigen über, die Bewegung auslösen und kontrollieren. Überdies fehlt es dem rationalen Widerspruch an echter eigener Überzeugungskraft. Gehen die neuen Ideen mit religiösen oder quasi-religiösen Schuldmotiven und daraus resultierend einem Aufruf zur Buße einher, wird jede Art des Widerspruchs vor allem von moralischer Seite aus be- und verurteilt werden.

Zweites Stadium: Die neuen Ideen erlangen den Status welterklärender Universalien, wer sich nicht fügt, wird bedroht, aus der Gemeinschaft der Gläubigen ausgeschlossen und verfolgt – ein totaler (und in der Folge totalitärer) Sieg des guten Gewissens und der herrschenden Moral. Der Unterschied zwischen weltlicher und religiöser Ideologie verschwindet – auch eine im Kern weltliche Ideologie trägt Züge von Heilsversprechen und Endzeiterwartung, das gesellschaftliche Klima ist zunehmend durch Hysterie gekennzeichnet. In dieser Phase ist es für die neue Lehre entscheidend, Erfolge vorweisen zu können – sei es, daß Vorhersagen eintreten und Versprechungen erfüllt werden, sei es, daß einem eventuell von außen wachsenden Widerstand fremder Mächte Paroli geboten wird. Es wird Stärke demonstriert – nach innen wie nach außen. Der Erfolg wird zum Ausweis der Zustimmung höherer Mächte bzw. der Bestätigung der Erfüllung eines geschichtlichen Auftrags.

Drittes Stadium: Die zur totalen Herrschaft gelangten Ideen radikalisieren sich notwendigerweise, wenn – was früher oder später zwangsläufig eintreten wird – Prognosen sich nicht bewahrheiten und Versprechungen im weiteren Verlauf gebrochen werden, die Gläubigen zu murren beginnen und eventuell zusätzlich ein starker Druck von außen die Binnenverhältnisse erschwert (im Wiedertäuferreich waren dies Hungersnöte infolge der anhaltenden Belagerung). Es kommt zu Exzessen (im Wiedertäuferreich: Vielweiberei, orgiastische Ausschreitungen, Verbot von Privateigentum, weitgehende Verwahrlosung, willkürliche öffentliche Hinrichtungen).

Endstadium: Der Zusammenbruch entweder durch äußeren Druck oder durch wachsende innere Unzufriedenheit ist nicht zu verhindern. Manch einer aus dem erweiterten Führungszirkel überlegt bereits, ob und wie die eigene Haut zu retten sein wird. Der innere Kern wird den Machtanspruch nun noch radikaler aufrechtzuerhalten bemüht sein. Das dem Zusammenbruch folgende Strafgericht trifft einerseits auf Reue, Verzweiflung und Bitte um Gnade, andererseits auf Verstocktheit und unbeirrtes Festhalten an der Ideologie.

Das heutige Reich der Willkommenskultur dürfte sich in der vollentwickelten ersten Phase befinden – das zweite Stadium ist mancherorts bereits betreten, das dritte als Ahnung präsent. Selbstverständlich lassen sich die Verhältnisse im Münsteraner Wiedertäuferreich nicht ohne weiteres auf die Willkommenskultur unserer Tage übertragen (selbst einer zwielichtigen Gestalt wie dem Täuferkönig Jan van Leyden kann man im Vergleich zum politischen Personal unserer Tage eine gewisse tragische Größe nicht absprechen), doch sowohl im Münsteraner Wiedertäuferreich als auch im Reich Willkommenskultur findet eine teils explizite, teils eher verdeckte Inanspruchnahme christlicher Lehren statt. Das eine Motiv ist der Schuld-Buße-Komplex, das andere die heilsgeschichtliche Dimension. Es geht hier übrigens nicht darum, das Christentum auf billige Weise zur Verantwortung zu ziehen – es geht einzig und allein darum, den Blick für die Mißbrauchsanfälligkeit des christlichen Glaubens zu schärfen – Figuren wie der fleischgewordene Kardinalfehler Woelki sind nicht von ungefähr einer christlichen Kirche zugehörig. Welche Schlüsse aus der Mißbrauchsanfälligkeit zu ziehen sind, bliebe einer gesonderten Erörterung vorbehalten.

Die gesamte Willkommenskultur ist nicht denkbar ohne einen tiefverwurzelten, auf christliche Glaubensmotive zurückgehenden Schuldkomplex. Ohne den Rückgriff auf dieses letztlich christliche Fundament hätte die konzeptionell ansonsten wesentlich durch die intellektuellen Dürftigkeiten der Frankfurter Schule gestaltete Re-Education der Nachkriegszeit niemals diese verheerenden Folgen auf den Geisteszustand mehrerer Generationen haben können. Da ist Tieferwirkendes und seit langer Zeit Anhaltendes im Gange. Die Grundlage ist das Schuldigsein schlechthin, die Re-Education sprach dem Deutschen lediglich ein besonderes Maß der Schuld zu. Das laute „Tuet Buße!“ war auch in den Straßen Münsters zur Zeit der Wiedertäufer allgegenwärtig. Buße getan werden sollte angesichts des unmittelbar bevorstehenden Tag des Jüngsten Gerichts. An das Jüngste Gericht glaubt wahrscheinlich keiner der heutigen Eiferer und Geiferer oder Sachwalter der Willkommenskultur ernsthaft. An den rein institutionellen Akt der Buße dafür um so mehr. Weil der Mensch – im Besonderen der Mensch der westlichen Zivilisation und unter denen wiederum ganz besonders der deutsche – von Grund auf verdorben ist, kann die Buße gar nicht weit genug gehen. Schuldig gemacht, versündigt hat man sich heute nicht am biblischen Gott, sondern an den Menschen Afrikas und Asiens. Die werden nun in ihrer Gesamtheit zu gottähnlichen Wesen erhoben – das Kölner Flüchtlingsboot wird zur Reliquie, zum anbetungswürdigen Gegenstand: heiliger Gral, Holzkreuz, Dornenkrone, Leichentuch und heilige Lanze in einem. Die Buße geht dabei wie weiland im Wiedertäuferreich auch im Reich der Willkommenskultur bis über die Grenzen der Selbstaufgabe hinaus. Man geißelt sich bis aufs Blut, bietet das Eigene dar, die komplette Selbstentäußerung und Selbstverleugnung ist das Gebot der Stunde. Die Teilnahme an den Glaubensritualen ist keine Angelegenheit individuellen Ermessens, sondern eine Frage von Gut und Böse. In Glaubensdingen ist nun einmal das Bestreben, das Böse mit Stumpf und Stiel auszurotten, mehr als nur latent vorhanden. Daher auch der gutmenschliche Fanatismus, dieser sich überschlagende Glaubenseifer mit Schaum vor dem Mund – zu keiner Sekunde zweifelt er daran, dem Guten zu dienen.

Weil es im Reich der Willkommenskultur um Gut und Böse, um Heil und Verdammnis geht, ist es auch nicht falsch, ihm eine heilsgeschichtliche Intention zu unterstellen. Die säkularisierte Analogie zum Reich Gottes ist die „Eine Welt“, in der Hungersnöte, Kriege und Ressourcenknappheiten für alle Ewigkeit ausgeschaltet sind. Auch hier geht es um einen moralisch unterfütterten Absolutheitsanspruch im Name des Guten – jeder, der sich ihm entgegenstellt, stellt sich auf die Seite des Bösen. Deswegen ist es auch so gut wie unmöglich, einen konstruktiven und rationalen Dialog zu führen – der Diskurs ist mehr noch als zu früheren Zeit die theologische Disputation ein Herrschaftsinstrument und keinesfalls ergebnisoffen.

Die spannende Frage ist nun, ob das Münsteraner Modell des Wiedertäuferreichs auch Prognosen hinsichtlich der weiteren Entwicklung im Reich der Willkommenskultur zuläßt. Wenn wir uns derzeit tatsächlich erst im ersten Stadium der Wahnentwicklung befinden sollten, stünde die eigentliche Steigerung des Schreckens mit all ihren Exzessen noch bevor – die vielfältigen Anzeichen für einen Stimmungsumschwung (Wahlprognosen, zaghafte Ansätze zu einer offeneren Diskussion in diversen Medien, noch zaghaftere Bekundungen der offiziellen Politik, auf die Gegenseite zugehen zu wollen) wären dann lediglich ein Zwischenspiel à la „Prager Frühling“ im Gartenzwergformat und nicht mehr als eine optische Täuschung. Bei einer Präzisierung der Prognose wäre auch auf die Frage einzugehen, inwieweit äußere Mächte bei der künftigen Entwicklung eine Rolle spielen könnten.

Das Münsteraner Wiedertäuferreich jedenfalls endete bekanntermaßen in einem Blutbad und einer anschließenden Restauration. Nachdem die bischöflichen Truppen durch Verrat in die Stadt gelangt waren, fielen sie über die durch Monate des Hungers weitgehend ausgezehrten Wiedertäufer her. Lediglich die Führung, unter ihnen der Täuferkönig Jan van Leyden (auch als Johann Bockelson bekannt), wurde nicht an Ort und Stelle getötet. Man machte ihnen, nachdem man sie eine Weile wie eine satanistische Freakshow durchs Land gekarrt hatte, den Prozeß. Nach der Hinrichtung wurden die sterblichen Überreste in eisernen Käfigen in luftiger Höhe über Münsters Prachtstraße am Kirchturm von St. Lamberti aufgehängt – späteren Generationen zur steten Mahnung.

Wer sich selbst ein Urteil hinsichtlich des Modellcharakters und möglicher Prognosen bilden möchte: Ein passable und kurzweilige Schilderung der Ereignisse in Münster bietet Bockelson. Geschichte eines Massenwahns.


Von Texe Marrs in «Power of Prophecy» 09/2013

Aus dem Amerikanischen übersetzt von D.Braun

amazon

Für Dr. Shlomo Sand, Professor für Geschichte an der Universität in Tel Aviv und Autor des New York Times-Bestsellers „Die Erfindung des jüdischen Volkes“ ist die eindeutige Studie von Elhaik „so offensichtlich“, dass er fragt: Wie kann nur irgend ein angesehener Wissenschaftler sie widerlegen (wollen)? „Einige Leute, Historiker und sogar Wissenschaftler, schließen vor der Wahrheit die Augen zu“, bemerkte Sand...

Nach Meinung Dr. Elhaik’s bestehen seine zionistischen Gegner nur auf dem einzigen Wunsch, dass wissenschaftliche Forschung weder die Juden noch (den Staat) Israel in irgendeiner Weise diffamieren dürfe. Das ist ihr unwissenschaftliches Kriterium. Doch Elhaik’s Hauptanliegen, so sagt er, ist nicht politisch. Es sind die genetischen Gesichtspunkte von Krankheiten. „Solange wir die Genetik eines Volkes nicht kennen, können wir medizinische Probleme nicht lösen“, erklärt er.

Zionisten: „Zur Hölle mit der Wissenschaft“

Aber viele zionistische Juden scheren sich keinen Deut um medizinische Krankheiten. Sie wollen Juden sein, keine Khasaren. Sie verlangen danach, zu einem der zwölf Stämme von Israel mitgerechnet zu werden. Denn nur wenn DNA-Studien diese ihre Meinung bestätigen, können sie weiterhin darauf bestehen, dass das Land ihnen gehört. „Wenn Gott (die Juden buchstabieren seinen Namen G-d, ohne den Vokal) uns nicht das Land als dem Samen Abrahams gegeben hat“, so erklärte ein fanatischer jüdischer Lehrer, „dann sind wir am Ende. Die Palästinenser werden den ideologischen Krieg gewinnen und die Welt wird sich gegen uns wenden.“

„Jeder DNA-Wissenschaftler, der sagt, wir sind Khasaren anstatt das auserwählte Volk, ist ein Verräter für Israel. Zur Hölle mit seiner Wissenschaft!“

Kissinger: „In 10 Jahren gibt es kein Israel mehr“;

Einige Juden jedoch sind noch etwas schärfer in ihren Schlussfolgerungen. Henry Kissinger zum Beispiel, ehemaliger US-Außenminister und heute Rothschild Repräsentant, telefonierte vor einiger Zeit (17. Sept. 2012) mit Cindy Adams von der Zeitung „New York Post“. Seine graue Eminenz sagte ihr, er wünsche auf Seite 1 der „Post“ mit der Feststellung zitiert zu werden: „In 10 Jahren wird es kein Israel mehr geben.“

Wusste Kissinger etwa von der kommenden DNA-Auseinandersetzung, die schon bald in Israel aufbrechen würde sowie auch unter den Top Wissenschaftlern der Welt? Ist die verlegene Neue Welt Ordnungs-Elite vielleicht schon darauf vorbereitet, den Pflug über das ganze IsraeliExperiment zu ziehen? -

Kommentar: Hier muss höchstens noch berichtigt werden, dass es vielleicht in 10 Jahren (oder früher) kein falsches Israel mehr geben wird, das wahre biblische Israel wird es auch weiterhin geben, es konnte durch die gesamte Weltgeschichte und durch alle teuflischen Maßnahmen nicht vernichtet werden, denn da hält der Gott Israels Seine Hand darüber (Jes.43,1-7!) -


 

Berühmter Rabbi Maimonides: Ein Rassist und ein „Selbsthassender Jude“

Der meist verehrte Rabbi aller Zeiten ist unzweifelhaft Maimonides, ein Talmud-Gelehrter, der im 12. Jahrhundert lebte. Sein 3-bändiges Werk „Führer der Verwirrten“ ist unter Juden sehr beliebt bis heute. Was man dabei wissen muss ist, dass die Talmud-Lehren von Maimonides durch und durch fanatisch und rassistisch sind.

In Buch III, Kapitel 51 in seinem „Führer der Verwirrten“ erzählt der unvergleichlich weise Rabbi seinen Lesern, zwei Gruppen von Völkern seien seiner Ansicht nach so schrecklich minderwertig, dass sie unter der menschlichen Rasse stünden und eine Art nicht viel höher als der Affe bildeten:

„Einige von den Türken (d.h. die Mongolische Rasse)... und die Schwarzen... deren Natur ist wie die Natur von stummen Tieren... sie stehen nicht auf der Stufe von menschlichen Wesen, und ihr Standort unter den existierenden Dingen ist unter dem eines Mannes und über dem eines Affen, weil sie mehr die Erscheinung und die Ähnlichkeit eines Mannes haben als es ein Affe hat.“

Die Ironie bei dieser Sicht des Maimonides ist die, dass nun entdeckt wurde, dass praktisch jeder heutige „Jude“ von der türkisch/mongolischen Menschheitsfamilie kommt. Die Vorfahren von denen, die heute behaupten „Juden“ zu sein, können direkt zurückverfolgt werden zu den Khasaren, einem turkmenisch/mongolischen Volk. Keiner von ihnen ist ein Nachkomme des alten Israel.Würde dies nun also die Juden nur einen Schritt oder eine Stufe über den Affen stellen?

Weiterhin sind da die Schwarzen, die, nach dem großen Gelehrten Maimonides, wie „stumme Tiere“ sind.
Es scheint so, als ob Rabbi Maimonides eine kleine Übungsstunde in „Rassenverständnis“ nötig hätte, oder?
Ich wundere mich darüber, warum die Juden heute einen solch rassistischen Fanatiker wie Maimonides so hoch achten? Könnte es sein, weil sie vielleicht ebensolche Rassisten sind? Als Khasaren (Krypto-Türken), die diese Identität verbergen, sind sie da nicht ebenso „selbsthassend?“ -


 

Anhang I

Art. 2. Was die Christen nach der Lehre des Talmud sind.
Im vorhergehenden Kapitel haben wir gesehen, was die Juden von dem Urheber des Christentums halten und wie sie seinen Namen verunglimpfen. Es wird daher niemand erwarten, dass sie von denen, „die Jesus von Nazareth nachirren“, besser denken. In der Tat kann nichts Schmähliches gedacht werden, was sie nicht von den Christen aussagen. Sie sagen, die Christen seien Götzendiener, die schlechtesten Menschen, viel schlechter als die Türken; Mörder, Hurenkinder; unreine Tiere, befleckend wie Kot, unwert, Menschen genannt zu werden. Bestien in Menschengestalt, wahre Bestien, Ochsen, Esel, Schweine, Hunde, schlechter als Hunde; sie pflanzen sich nach Art der Tiere fort; sie seien teuflischen Ursprungs, ihre Seele komme vom Teufel, und kehre nach dem Tode zurück zum Teufel in die Hölle, der Leichnam eines Christen unterscheide sich nicht vom Aase eines verreckten Viehes...

Sie sind nicht Menschen, sondern Tieren gleich. Kerituth 6 b p. 78: »Es ist die Lehre der Rabbiner, wer das Salböl über ein Tier gießt, über Gojim oder über Tote, ist frei (von Strafe). Was das Tier betrifft, so ist es wahr, denn es ist kein Mensch. Aber wie kann derjenige, welcher einen Goj salbt, freigesprochen werden, da doch dieser auch ein Mensch ist? Keineswegs, denn es steht geschrieben (Ezechiel 34,31): „Ihr seid meine Herde, die Herde meiner Weide“, seid Menschen. Ihr seid Menschen, die Gojim werden nicht Menschen genannt.«

Sie sind nur der Gestalt nach von den Tieren unterschieden. Midrasch Talpioth f. 225 d (Warschauer Ausgabe 1875): »Gott schuf sie in Form des Menschen zur Ehre Israels. Denn die Akum (ein Tarnname für Christen) sind aus keinem anderen Grunde erschaffen, als um ihnen (den Juden) Tag und Nacht zu dienen und es kann ihnen keine Ruhe gegeben werden in diesem Dienste. Es geziemte sich nicht für den Sohn des Königs (den Israeliten), dass ihm Tiere in ihrer eigenen Gestalt dienen, sondern Tiere in Menschengestalt.«
Hierauf bezieht sieh auch 0rach chajim 576, 3: » Wenn die Seuche (Aussatz) unter Schweinen herrscht, so soll man trauern, weil deren Eingeweide den Eingeweiden des Menschen ähnlich sind, umso mehr, wenn die Pest unter den Akum wütet.«

Sie sind Tiere: Sohar II, 64 b: »Die götzendienerischen Völker, welche Ochs und Esel genannt werden, wie geschrieben steht: ich hatte Ochs und Esel...«

Auch der Prager Machsor 39 a bezeichnet die Christen als „Esel“ (Chamorim). Diese Bezeichnung findet Dr. Lippe durchaus nicht beleidigend; denn der orientalische Esel ist durchaus nicht das Sinnbild der Dummheit; auch die kananäischen Sklavinen wurden Eselinen genannt (Ketuboth 111 a) und doch sei ihnen das Himmelreich versprochen schon deshalb, weil sie im Lande Israel wohnten und wer unter Juden wohnt, gewöhnt sich an eine moralische Lebensweise! R. Edels zu Makoth 23 a: „Esel ist die Bezeichnung der Akum.“ Der Prager Machsor sagt f. 65 a (Es wird um die Ausrottung der vier Tiere gebeten: des Bären, des Leoparden, des Löwen und des Schweines). Der Bär bedeutet Persien, der Leopard Griechenland, der Löwe Babylon, das Schwein aber Edom oder die „Christen“ (Pawlikowski 1. c. p. 159).

Schlechter als das Vieh: R. Schalomo Jarchi (auch Raschi genannt), der berühmteste Kommentator der Juden, sagt in der Erklärung des mosaischen Gesetzes: Deut.14,21 (wodurch verboten ist, das Fleisch gefallener Tiere zu essen, dem Fremdlinge [nokri] könne man es geben oder ihm verkaufen oder nach Exod.22,50 den Hunden vorwerfen) zu den Worten: „Den Hunden sollt ihr es vorwerfen“: »Denn er ist selbst wie ein Hund. Ob aber darunter ein Hund im wahren Sinne des Wortes zu verstehen sei? Keineswegs: denn der Text spricht vom Fleische gefallener Tiere: „oder verkaufe es dem Fremdlinge“, um wie viel mehr ist dies der Fall beim Fleische zerrissener (von wilden Tieren zerrissener) Tiere, von dem man allen Nutzen ziehen kann. Wenn es sich so verhält, warum sagt die Schrift: (du sollst es) den Hunden (vorwerfen)? Um dich zu lehren, „dass der Hund höher zu achten ist als er“.«

Dem Talmud sind die Christen Hunde: „Kelafim“ (Megilla 7, 2 zu 2.Mos.12,16: Die heiligen Feste sind für Israel, nicht für Fremde, nicht für Hunde, und R. Nachmann: für euch, nicht für die Gojim, für euch, nicht für die Hunde sind die Feste; ebenso Raschi zu 2.Mos.12,16 in der Venediger Ausgabe; in der Amsterdamer ist: „nicht für die Hunde“ ausgelassen. Ja, die Christen sind ihm weniger als Hunde. Daher darf der Jude beim Kochen der Sabbathspeisen auch etwas für die Hunde zulegen, denn er ist verpflichtet, auch die Hunde leben zu lassen; für einen Christen (Akum) darf er aber keine Speise zulegen: Orach ch. 512, 3. Warum? Weil der Jude nicht verpflichtet ist, den Akum leben zu lassen oder weil der Hund besser ist als ein Akum? Auch Pferde: Sussim, werden die Akum genannt; Tiere des Rohres: Chajoth Kanel; reissende Tiere: Periz hachajoth; Spinnen: Semamith; Bock: Seir; Otterschlange etc. Die jüdische Zeitschrift „Jeschurun“ gibt zu, dass in Megilla 7 a die Heiden als „Hunde“ bezeichnet werden; darunter seien aber Heiden und nicht Christen zu verstehen. Kopp-Bloch wollen darunter die Kuthäer, Samaritaner verstehen. Bloch entschuldigt dergleichen talmudische Ausdrücke damit, dass auch Jesus bei Matth.35,26 die Kananiterin mit Hund bezeichnet habe. Das ist aber fürs erste nicht genau, denn der Herr gebraucht das Diminutivum „Hündlein“ und es ist klar, dass dies nur eine Anspielung auf die Sprechweise der Pharisäer war, die in den Talmud überging. Noch weniger kann der Vergleich des rückfälligen Sünders mit einem Hunde, der zu dem Gespieenen zurückkehrt, oder die Phrase: „werfet das Heilige nicht den Schweinen vor“, als Rechtfertigung des Talmud, gelten; denn, dass letzteres nur bildlich gesprochen ist, wird wohl niemand leugnen. (Alle Zitate aus der Dokumentation „Das Christentum im Talmud der Juden“)


 

Anhang II

Passagen aus dem Babylonischen Talmud veranschaulichen sehr deutlich den extremen Rassismus der Juden, wie er während und nach der Zeit des Neuen Testaments bestanden hat...

Die doppeldeutige Sprache des Talmud
Indem ich die talmudischen Grundsätze gegen Nichtjuden beleuchte, möchte ich natürlich keineswegs alle Juden anklagen, dass sie diesen Grundsätzen heute folgen, denn sie tun es tatsächlich nicht. Eher soll dadurch deutlich gemacht werden,
welches das beherrschende Thema der jüdischen Haltung gegenüber Nichtjuden war seit der Zeit der Pharisäer – eine Tradition und Denkart, welche einfach nicht so ohne weiteres geändert werden kann durch die Erklärungen einiger modernistischer oder angesehener Juden.

Tatsache ist auf jeden Fall, dass der Artikel über „Nichtjuden“ in der JÜDISCHEN ENZYKLOPÄDIE (1901-1905) eine Reihe Aussagen prominenter Juden während der vergangenen tausend Jahre aufzählt, welche erklären, dass jüdischer Hass auf Nichtjuden während der Zeit des Talmud nur in einer früheren Ära maßgeblich gewesen sei und heute keinerlei Einfluss mehr habe innerhalb des Judentums. Jedoch, wenn man berücksichtigt, dass der Nichtjuden-Hass einer von drei oder vier beherrschenden Themen des Talmud darstellt, dann ist eine solche Behauptung nur schwer zu schlucken! Nehmen wir als Beispiel einige der Autoritäten, die in obigem Artikel zitiert werden – der große Maimonides und Joseph Caro, der ehrenwerte Talmud-Jurist. Beide geben honigsüße Erklärungen ab von Liebe und Großzügigkeit gegenüber den Nichtjuden. Wenn wir jedoch die dogmatischen Werke dieser Männer lesen, die eigentlich nur als Lektüre für Juden gedacht sind, entdecken wir eine radikal gegensätzliche Einstellung! In beiden Fällen enthalten der „Hilkoth Akum“ von Maimonides und der von Caro zusammengestellte „Schulchan Aruch“ massive Beschimpfungen gegen Nichtjuden, dass dagegen selbst der Talmud vergleichsweise harmlos erscheint!...

Simon ben Yohai, der berühmte Rabbi, der am Anfang des 2. Jahrhunderts n.Chr. lebte, rief aus: „Selbst die Besten der Nichtjuden sollten getötet werden“ (A.Z.26b, Tosephoth, Pranaitis, S.82).

Um der Gerechtigkeit willen gegenüber der modernen jüdischen Einstellung möchte ich jedoch auch aus der JÜDISCHEN ENZYKLOPÄDIE zitieren:

Simeon ben Yohai ist der hervorragende Lehrer gegen die Nichtjuden. In einer Sammlung von dreien seiner Aussprüche... findet sich auch dieser, der oft von Antisemiten zitiert wird: „Tob shebe – gojim harog“ („Die Besten der Nichtjuden verdienen getötet zu werden.“) Diese Äußerung ist von Juden als die übertriebene Antipathie eines Fanatikers empfunden worden, dessen Lebenserfahrungen eine Erklärung für seine Feindseligkeit geben mögen: von daher ist die Lesart in den verschiedenen Fassungen geändert worden: „(Selbst) die Besten unter den Ägyptern“ sollten im allgemeinen ausgewechselt werden.

Nun, wenn wir nicht von anderen Erwähnungen im Talmud und der Kabbalah wüssten, in welchen die Liquidation der Nichtjuden gefordert wird, und wenn wir die Tötung von Ägyptern als weniger bedeutungsvoll abtun könnten, dann ließe sich obiges Zitat vielleicht anders deuten. Doch haarspalterische Formulierungen können nicht die Tatsache von des Talmud gefährlichem Hass gegen Nichtjuden beseitigen. Dem Mord an Nichtjuden wird vom Talmud zugestimmt, weil Nichtjuden Götzendiener sind, genau wie im AT. Wie Josua befohlen wurde die Kanaaniter zu töten, so argumentierten die Rabbis, so bleiben die Juden moralisch verpflichtet, Gottes Welt zu reinigen durch die Tötung der Nichtjuden.

Schlussendlich ergeben sich folgende Fragen: Welche praktischen Auswirkungen hatte der pharisäische Hass gegen Nichtjuden auf die jüdische Nation? Tatsache ist, dass Juden stets Gegenstand sich wiederholender Verfolgungen gewesen sind, sogar im Exil durch die Geschichte hindurch. Besteht die Möglichkeit, dass die breite Zustimmung von täuschen, lügen, stehlen und sogar morden, die die Rabbis dem jüdischen Volk gegeben haben, etwas zu tun hatte mit dem Drang der nichtjüdischen Nationen, sie regelmäßig aus ihren Grenzen zu vertreiben?

Talmud: Einladung zu Antisemitismus
Obwohl niemand mit nur etwas Menschlichkeit, ganz zu schweigen vom Christentum, nicht anders als Mitgefühl haben kann für die tiefen Leiden der Juden durch die Jahrhunderte, man gleichzeitig aber auch um die Heftigkeit und Regelmäßikeit von Bewegungen in jedem Jahrhundert weiß, die Juden auszutreiben und sogar zu vernichten – eine Geschichte, die keine andere Rasse beanspruchen kann -, kann man eigentlich nicht anders als anzunehmen, dass die Juden die Nichtjuden scheinbar falsch und immer gleich behandelt haben in jedem Zeitalter. Denn wenn es Toleranz für die Juden gab, kam sie nicht aufgrund öffentlicher Forderung, sondern stets durch Erlass von den höchsten Ebenen der Regierung. Und ausnahmslos ist es so, dass sich „antisemitische“ Bewegungen vom einfachen Mann her erhoben haben, der mit den Juden auf unterster Ebene zusammenleben musste.- (Aus „Von Babylon zum falschen Israel“)


Benutzerdefinierte Suche

 

Zitat des Tages

Powered by Zitate Service

 

SPORT LINKS:
Formula 1 UEFA FIFA www.swissski.ch www.iihf.com
Go to top