Ein prominenter Jude hat jetzt den Anfang gemacht, er konnte die Lüge nicht mehr ertragen und hat die Konsequenzen in Kauf genommen, “die größte Lüge der Geschichte” und das gewaltigste Abzock-Unternehmen des Menschheitsverlaufs zu entlarven. In seinem zuerst in Englisch erschienen Buch “Tell the Truth & Shame the Devil” (hier zu bestellen) durchbricht er alle strafrechtlichen Tabus. Er schreibt: “Der Holocaust ist die größte Lüge der Geschichte. Deutschland hat keine Schuld am Zweiten Weltkrieg und Adolf Hitler war der einzige Staatsmann der Welt, der die Welt vor der plutokratisch-jüdischen Gefahr hätte retten können, um den unterjochten Planeten wieder zu befreien.”

Der Autor, Gerard Menuhin, bekannter Filmemacher und Autor, Sohn des weltberühmten Geigers Yehudi Menuhin, bezeichnet die uns aufgezwungene Holocaust-Story nicht nur als die größte Lüge der Geschichte. Er geht mit diesen Enthüllungen an die Öffentlichkeit, gerade weil sein Vater aus der Erlebnis-Generation stammte und die Wahrheit kannte. Und er geht noch viel weiter, als nur die Holo-Lüge allein anzuprangern. Was bislang unvorstellbar war, wurde jetzt von diesem edlen Menschen jüdischer Herkunft offen ausgesprochen – und ein Beben wird folgen. Man stelle sich nur vor, ein berühmter Jude sagt, dass die Hoffnung der Menschheit berechtigt gewesen sei, in Adolf Hitler den Mann gesehen zu haben, der die Welt von der jüdischen Geldherrschaft befreien würde. Menuhin unterstreicht in seinem Buch, dass es den grauenhaftesten und schlimmsten Krieg aller Zeiten brauchte, um die Rettung der Menschheit vor der jüdischen Geldherrschaft zu verhindern. Diese Tatsachen kennen die Aufgeklärten wohl, aber dass ein so prominenter Jude, ein Mensch von edelstem Charakter, dies öffentlich macht, das hätte niemand zu hoffen gewagt.

Gerard Menuhin schreibt in seinem Buch weiter: “Allein schon die Tatsache, dass man den jüdischen ‘Holocaust’ nicht in Frage stellen darf und dass jüdischer Druck demokratischen Gesellschaften Gesetze aufgezwungen hat, um unerwünschte Fragen zu verhindern – während derselbe angeblich unbestreitbare ‘Holocaust’ ständig propagandistisch aufgewärmt und der Glaube an ihn durch Indoktrinierung gefestigt wird –, verrät schon alles. Sie beweist, dass er eine Lüge sein muss. Warum wäre es denn sonst nicht erlaubt, ihn in Frage zu stellen? Weil dies die ‘Überlebenden’ beleidigen könnte? Weil es ‘das Andenken an die Toten schmäht?’ Kaum hinreichende Gründe, um eine Diskussion zu verbieten! Nein; solche Gesetze wurden verabschiedet, weil die Entlarvung dieser größten aller Lügen Fragen über so viele andere Lügen nach sich ziehen und den Zusammenbruch des ganzen brüchigen Gebäudes heraufbeschwören könnte.”

Dieses Buch leistet vielleicht den entscheidenden Beitrag, “die größte Lüge der Geschichte” endgültig zu zerschlagen. Menuhin könnte anderen Prominenten Vorbild sein, endlich die Wahrheit zu sagen und dazu beizutragen, die Befreiung der ganzen Menschheit einzuleiten.

Menuhin weiter: “Während die Völker der Welt sich in endlosen Kriegen aufzehren, werden die Bankster durch dieses Blut-Gold immer reicher. Die Menschen der Welt sind von den für ihre Existenz bedeutsamen Entscheidungsprozessen vollkommen ausgeschlossen worden. Dabei spielt es keine Rolle, in welchem System der Normalmensch heute lebt, ob in einer Demokratie, Republik, Theokratie oder Diktatur. Immer wird die herrschende Elite stärker und reicher, während die für die Wertschöpfung verantwortlichen Bevölkerungen kaum noch überleben können. Hinter den Kulissen kontrollieren ethnische Strippenzieher ihre Marionetten, die sie an die Schaltstellen unserer Systeme gesetzt haben. Wie konnte die Welt in diesem Sumpf versinken? Wer hätte uns dieses Schicksal ersparen können und was können wir heute für unsere Rettung noch tun?”

Das sind die Fragen, die Gerard Menuhin aufwirft.

Das Buch besteht aus drei Teilen. Der erste Teil behandelt die Holocaust-Lüge und den sogenannten Täter Adolf Hitler. Der zweite Teil des Buches enthüllt die Aktivitäten der wirklichen Verbrecher und bietet einen historischen Überblick über den Fortschritt ihrer Verbrechen, und wie sie es machen. Vor allem, wie sie ihre Finanz- und Medienmacht für ihre Verbrechen einsetzen. Der dritte Teil behandelt die beiden Weltkriege, die derzeitigen Gesetze gegen die Meinungsfreiheit und die Entstehung des globalen Orwell-Staates.

Wie gesagt, es handelt sich nicht um irgendeinen Autor, sondern um den Sohn des in den USA geborenen Jahrhundertgeigers Yehudi Menuhin, Baron Menuhin of Stoke d’Abernon. Yehudi Menuhin, obwohl er aus einer alten Rabbiner-Linie abstammte, verurteilte immer schon mit aller Schärfe die Verbrechen des jüdischen Staates Israel im Zusammenhang mit dem Raub Palästinas.

Um das zu glauben, muss man das Buch gelesen haben!

Menuhins Buch hat in der Schweiz bereits das erste Holocaust-Beben ausgelöst. Der sich Carlo I. nennende und unter dem Kampfnamen “Fuchs” operierende Ost-Schweizer Holo-Widerständler Marcel Sauder hat wieder begonnen, mit Radiosendungen in einem Umkreis von 500 km Aufklärung zu betreiben. Mit ruhiger Stimme spricht er ins Mikrofon: “Der Holocaust hat gar nie stattgefunden. Das ist die größte Lüge des 20. Jahrhunderts. Höchstens ein paar Zehntausend Juden sind im Zweiten Weltkrieg gestorben und das waren alles Hochverräter und Saboteure, die den Tod verdient hatten.”

Und was bislang unvorstellbar war, ist tatsächlich geschehen. Obwohl der Schweizerische Israelitische Gemeindebund (SIG) wie ein Sturmwind über die Thurgauer Staatsanwaltschaft hergefallen ist, jetzt richtig gegen den Aufklärer zuzuschlagen, weil das “öffentliche Leugnen des Holocaust klar gegen die Rassismus-Strafnorm verstößt”, wie der Generalsekretär des SIG, Jonathan Kreutner (37) kreischte, ist noch nichts geschehen. Kreutner weiter: “Diesmal muss richtig eingeschritten werden.” Damit spielte Kreutner darauf an, dass der SIG und das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) bereits vor einigen Jahren Anzeige gegen Carlo I. erstattet hatten, weil er schon damals die Holo-Lüge über die Funkwellen angeprangert hatte. Die Staatsanwaltschaft Thurgau verurteilte den Aufklärer damals zu einer Geldstrafe von 1000 Franken.

Nach seiner Verurteilung vor vier Jahren verstummte Carlo I., doch jetzt, seit Erscheinen des Menuhin-Buchs, ist “der Fuchs wieder auf Sendung und er erreicht jetzt mehr Publikum als je zuvor. Er benutzt jetzt Sendestationen in Deutschland, auf der Zugspitze oder dem Feldberg. Damit erreicht er Hörer im Umkreis von 500 Kilometern. Von Tschechien bis nach Italien sind seine Nachrichten zu hören,” meldete die aufgescheuchte Presse in Diensten der jüdischen Organisationen. Und der Judenführer der Schweiz, der berüchtigte Jonathan Kreutner, drohte der Justiz: “Aber wie lange noch? Rassendiskriminierung ist ein Offizialdelikt. Wir gehen davon aus, dass die Thurgauer Staatsanwaltschaft gegen den Funker vorgeht.”

Doch seltsamerweise ist das derzeit nicht der Fall. Die Staatsanwaltschaft Thurgau windet sich: “Damit wir eine solche Tat strafrechtlich verfolgen, brauchen wir eine konkrete Strafanzeige, welche durch entsprechende Unterlagen belegt ist,” sagt Hans-Ruedi Graf (61), leitender Thurgauer Staatsanwalt. “Es reicht nicht, wenn uns jemand ein nicht näher bestimmtes Tondokument zukommen lässt.” Und was noch seltsamer klingt ist die offizielle Verlautbarung des Bundesamt für Kommunikation (Bakom). Die Sprecherin Silvia Canova (29) sagte: “Wir wissen, dass der ‘Fuchs’ wieder aktiv ist. Ein Verfahren ist derzeit hängig. Das Bundesamt kann den Funker wegen Widerhandlungen gegen das Fernmeldegesetz belangen – nicht aber wegen seiner rassistischen Äußerungen.”

“Der Fuchs” soll nicht zu belangen sein wegen sogenannter “Holocaust-Leugnung”, obwohl er den Holocaust als die “größte Lüge der Geschichte” in seinen Sendungen anprangert? Das gab es noch nicht. Carlo I. gab diesmal keine öffentliche Erklärung ab. Als vor drei Jahren gegen ihn ermittelt wurde, sagte er: “Ich bin ein Patriot. Die Behörden wollen mich fertigmachen.”

Für die Schweizer Justiz ist der Fall pikant. Gerard Menuhin ist Schweizer Staatsbürger, er müsste also als sehr prominenter Jude wegen seines Buches vor Gericht gezerrt werden. Doch das will sich die Schweizer Justiz offenbar nicht antun, und so sucht sie einen Fluchtweg. Denn welches Motiv sollte ein Jude haben, Adolf Hitler nicht nur als den Erlöser der Menschheit von der jüdischen Geldherrschaft zu bezeichnen, sondern ihn mit unwiderlegbaren Fakten von den widerlichsten Holocaust-Anschuldigungen freizusprechen? Gerard Menuhin ist Jude, der Sohn des Yehudi Menuhin, wie schon dargelegt. Der Name “Yehudi” heißt übersetzt “Judäer, Jude”. Wer also so eng mit dem Judentum verwurzelt ist wie der Vater von Gerard Menuhin, der kann kein “Nazi” sein, was üblicherweise den Aufklärern immer unterstellt wird, wenn sie die Wahrheit über Hitler sagen.

Und wenn Menuhin nicht vor Gericht kommt, wo er doch mit seinen Aussagen viel weiter geht als Carlo I., dann kann “der Fuchs” (Zorro) erst recht nicht gerichtlich fertiggemacht werden. Ein Dilemma für die Weltlügner. Ein Beben beginnt zu wirken, die Freiheit der Menschheit ist wieder möglich geworden.


Der zweite dreißigjährige Krieg 1914-1945

Deutschland im Fadenkreuz

«Alle Geschichte ist Revisionismus. Alle Geschichte muß immer wieder neu geschrieben werden, sogar die deutsche» und «Die Verwaltung deutscher Schuld und die Pflege des deutschen Schuldbewußtseins sind ein Herrschaftsinstrument. Es liegt in der Hand aller, die Herrschaft über die Deutschen ausüben wollen.»
Diese Zitate von Günter Nenning und Johannes Gross sind die Leitgedanken für dieses mutige Buch von Günter Zemella. Er reiht sich damit ein in die Liste bekannter deutscher Historiker wie Prof. Dr. Franz Seidler, Gerd Schultze-Rhonhof, Stefan Scheil und Walter Post sowie ausländische Autoren wie Patrick Buchanan, Christopher Clark, David Hoggan und John V. Denson. In sachlicher und objektiver Strenge, gestützt auf zahlreiche Quellen, Dokumente und umfangreiche historische Literatur hält sich der Autor strikt an ein Wort des großen Historikers Leopold von Ranke:

«Geschichte soll nur sagen, wie es wirklich gewesen ist».

Frei von zeitgeistigen Dogmen der «politischen Korrektheit», die wie eine Grabplatte über unserem Lande liegen, zeichnet der Autor die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts nach: Ohne Scheu, auch Tabus anzupacken und den Schleier der noch immer vorherrschenden Propagandageschichtsschreibung der Sieger zu zerreißen, die von der Wiege bis zur Bahre Geist und Seele unseres Volkes verwirrt und vergiftet. Mit dem bewußt gewählten Bezug auf den «Zweiten dreißigjährigen Krieg», wie ihn der englische Premier John Major nannte, weist Zemella den inhaltlich-chronologischen Zusammenhang zwischen dem Ersten Weltkrieg, der Zwischenkriegszeit und dem Zweiten Weltkrieg nach. Akribisch und faktenreich, stets an Rankes zitierter Leitlinie ausgerichtet, werden die wahren Ursachen für die beiden Weltkriege genannt, die in verblüffender Offenheit und Kürze der englische «Sunday Correspondent» in einem ganzseitigen Artikel mit der Überschrift «Learning to live with the Germans» am 16.09.1989 so beschrieb: «Wir sind 1939 nicht in den Krieg eingetreten, um Deutschland vor Hitler oder die Juden vor Auschwitz oder den Kontinent vor dem Faschismus zu retten. Wie 1914 sind wir für den nicht weniger edlen Grund in den Krieg eingetreten, weil wir eine deutsche Vorherrschaft in Europa nicht akzeptieren konnten.»

Churchill drückte das am 3. September 1939, dem Tag der englischen Kriegserklärung an Deutschland so aus: «Dies ist ein englischer Krieg und sein Ziel ist die Vernichtung Deutschlands» . Auch deshalb widmet sich der Autor bewußt auch dem völkerrechtswidrigen Bombenkrieg gegen die deutschen Städte, den der englische Historiker A. Nicholsen «The greatest Holocaust by war» nannte, einen breiten Raum, indem er an vielen Beispielen die verheerende Wirkung des Bombenterrors, begonnen im Mai 1940 von England, aufzeigt.

In einem weiteren, umfangreichen Kapitel beschreibt der Autor den Vertreibungs-Genozid an 15 Millionen Deutschen und tritt entschieden der «offiziellen» Kollektivschuldthese entgegen. So ist dieses Buch eine mutige Herausforderung an die deutschen Hofhistoriker und die gängige Behauptung von der deutschen Alleinschuld an beiden Weltkriegen. Es ist zugleich Mahnung und Aufruf an die politische Klasse, die gerne von deutscher Schuld und Versöhnung spricht, aber etwas Entscheidendes vergißt, wie es der ehemalige niederländische Ministerpräsident Dries von Agt einmal ausdrückte:

«Wer Versöhnung anstrebt, muß bereit sein, die volle Wahrheit anzunehmen»

Mutig und mit leicht verständlicher, aber immer präziser Sprache, fordert Günter Zemella ein verbrieftes Menschenrecht ein, nämlich das «Recht auf Wahrheit und Meinungsfreiheit» . Dazu muß die Geschichte des «Zweiten dreißigjährigen Krieges» in wesentlichen Teilen neu geschrieben werden. Dieses Buch leistet einen unverzichtbaren Beitrag hierzu.


Globalization-of-war-front-cover-michel-chossudovsky

Anfang 2015 hat der kanadische Ökonom Michel Chossudovsky eine Untersuchung zum Zusammenhang zwischen der Globalisierung und den Kriegen der letzten 15 Jahre in englischer Sprache vorgelegt. Schon als Professor für Ökonomie an der Universität von Ottawa – heute emeritiert – forschte er im Bereich Globalisierung. Er gründete das Centre for Research on Globalization (CRG) in Montreal, dem er heute vorsteht. Zudem ist er Herausgeber von Global Research.

Dank seiner Unbestechlichkeit und Gradlinigkeit in der Analyse genießt Chossudovsky international hohes Ansehen. Dazu schrieb Paul Craig Roberts, ehemaliger stellvertretender Finanzminister unter der Reagan-Regierung: «Er ist ein Vorbild an Integrität in der Analyse; sein Buch liefert eine ehrliche Einschätzung der extremen Gefahr, welche der hegemoniale US-Neo-Konservatismus für Leben auf unserer Erde darstellt.»

Die «Globalization of War» («Die Globalisierung des Krieges»), wie sie von den USA seit dem Angriffskrieg der NATO gegen Jugoslawien bis heute verfolgt wird, dient der Ausweitung der amerikanischen Hegemonie – so Chossudovsky.

Zur Verfolgung dieses Zieles führt die westliche Militärallianz Kriege oder destabilisiert mit geheimdienstlichen Operationen souveräne Staaten. Bis heute ins Fadenkreuz genommen sind der Nahe Osten, Osteuropa, Afrika, Zentralasien sowie der Ferne Osten. Anvisiertes Fernziel ist die Einkreisung von Russland und von China.

Die Arroganz der USA

Diesen Plänen entspricht auch die Arroganz der USA, unsere Erde in sechs «areas of responsibility» («Gebiete der Verantwortung») einzuteilen, über die sie die militärische Kontrolle beanspruchen. Diese Hybris zeigt, dass den USA der Bezug zur Realität in unserer heutigen Welt fehlt: Diese besteht in einer gleichwertigeren Zusammenarbeit zwischen den Ländern weltweit.

Destabilisierung von Finanzmärkten und von nationalen Währungen

Eng verbunden mit dem militärischen Vorgehen ist das Vorgehen im wirtschaftlichen Bereich. Freihandelsabkommen zugunsten transnationaler Konzerne sowie die Destabilisierung von Finanzmärkten und von nationalen Währungen sollen die nationalen Volkswirtschaften zerrütten. Chossudovsky charakterisiert diesen Vorgang mit dem Begriff «economic warfare» («ökonomische Kriegsführung»). Anhand sorgfältiger Fallanalysen zu Afghanistan, dem Irak, Syrien oder Libyen zeigt Chossudovsky, wie die USA seit dem 11. September 2001 unter dem Vorwand der «Selbstverteidigung» mit dem «Krieg gegen den Terrorismus» ihre Hegemonie auszuweiten versuchen. Das Beispiel Libyen macht deutlich, dass es darum ging, Chinas National Petroleum Corporation als Konkurrent aus dem Feld zu schlagen und die Hand auf die libyschen Ölfelder zu legen.

Die Rolle der USA im Zusammenhang mit “Rebellengruppen”

Michel Chossudovsky

Michel Chossudovsky
Quelle: http://www.seniora.org

Gleichzeitig soll Libyen als Zugang zum Sahel und zu Zentralafrika dienen, was Chossudovsky wie folgt charakterisiert: «Redrawing the Map of Africa» («Die Karte Afrikas neu zeichnen»). Thema ist auch die heutige verhängnisvolle Rolle der USA im Zusammenhang mit den verschiedenen Rebellengruppen und dem IS-Staat in Syrien und im Irak. Das ermöglicht dem Leser, Nachrichten aus dem Gebiet entsprechend zu gewichten und sinnvoll einzuordnen.

Mit diesen Ausführungen sind nur einige Aspekte der reichen Fülle an geo­politischen Fakten, die dieses Buch enthält, angesprochen. Der ehemalige kanadische Minister für die nationale Verteidigung, Paul Hellyer, empfiehlt das Buch wie folgt: «Michel Chossudovskys Buch ist ein Muss für jeden, der Frieden und Hoffnung den Vorzug gibt gegenüber ständigem Krieg, Tod, Entwurzelung und Hoffnungslosigkeit.» Dieser Empfehlung kann man sich nach der Lektüre des Buches nur anschliessen. (PK)

Michel Chossudovsky: The Globalization of War America’s «Long War» against Humanity, 2015, ISBN 978-0-9737147-6-0

Dr. phil. Henriette Hanke Güttinger hat diese Rezension bei Seniora.org veröffentlicht.

The original source of this article is Neue Rheinische Zeitung

Copyright © Henriette Hanke Güttinger, Neue Rheinische Zeitung, 2015


Wussten Sie schon...

Im Jahre 1999 wählten ihn die Leser des amerikanischen «Time Magazine» zum «Mann des Jahrtausends». Tatsächlich hat seine Erfindung, Bücher mit beweglichen Buchstaben zu drucken, eine Revolution im Bereich der Bildung und Information ausgelöst. Wann der Mann, der eigentlich Henner Gensfleisch hiess und sich später Johannes Gutenberg nannte, in Mainz geboren wurde, weiss allerdings niemand genau. Biografen schwanken zwischen 1392 und 1402. Auch wie er aussah, bleibt ein Geheimnis. Das erste bekannte Porträt entstand erst 100 Jahre nach dem Tod des Buchdruckers.

Während einiger Zeit kursierte das Gerücht, Gutenberg habe seine Erfindung den Asiaten abgeschaut, die schon im 11. Jahrhundert mit beweglichen Druckstempeln aus Holz und Keramik experimentiert hatten. Das Drucken mit beweglichen Einzelbuchstaben, auch Lettern genannt, konnte sich aber weder in China noch in Korea durchsetzen: Die dort verwendeten Schriften hatten zu viele unterschiedliche Zeichen. Für Gutenberg war die Ausgangslage mit lediglich 26 verschiedenen Buchstaben deutlich einfacher.

Neben einer tauglichen Druckerpresse war Gutenbergs wichtigste Erfindung ein Handgiessinstrument, mit welchem es möglich wurde, schnell und unkompliziert Buchstaben aus Blei herzustellen. Ums Jahr 1450 waren seine Experimente so weit fortgeschritten, dass er mit dem Druck von Kalendern, Ablasszetteln und Grammatikbüchern beginnen konnte. Sein grösstes Projekt war aber die Herstellung einer Bibel. Bislang benötigte ein fleissiger Kopist rund drei Jahre, um eine Bibel vollständig von Hand abzuschreiben. Mithilfe der Drucktechnik konnten nun 180 Bibeln in weniger als zwei Jahren hergestellt werden. Um diese stattliche Anzahl Bücher drucken zu können, benötigte Gutenberg 768000 Papierbögen und 3200 Tierhäute. Das Geld hierfür streckte ihm der Kaufmann und Advokat Johannes Fust vor: stattliche 1600 Gulden, was in etwa dem Preis von drei Bürgerhäusern entsprach. Allerdings hätte Gutenberg die Klauseln des Darlehensvertrags besser lesen sollen. Und so kam, was kommen musste: Noch bevor alle Bibeln fertig gedruckt waren, forderte Fust sein Geld zurück. Weil Gutenberg zahlungsunfähig war, wurde sein gesamter Besitz, seine Werkstatt und alle bisher gedruckten Bibeln, vom Mainzer Gericht gepfändet.

Fust führte in der Folge die Druckerei erfolgreich weiter. Gutenberg hingegen war tief enttäuscht. Dass der Erfinder des Buchdrucks danach aber in bitterer Armut lebte, wie manche Autoren behaupten, entspricht nicht den Tatsachen: Etliche Gönner ermöglichten es Gutenberg, auch nach dem Bankrott wieder eine Druckerei aufzubauen. Mehr noch: Der Erzbischof von Mainz liess ihn 1465 von sämtlichen Steuern befreien und zum Hofedelmann ernennen. (mha.)


© 2015 shn.ch

Die Akteure:

Folgende Personen treten auf (in der Reihenfolge):

  • Alicia, Journalistin in Buenos Aires, chattet mit Sophía, Historikerin in Washington, über Wahrheit und Macht.
  • Puffmutter in Kairo (1937).
  • William Mosetti, der Mann für alle Fälle. 1914: geboren in einer oberitalienischen Patrizierfamilie. 1935: Offizier Mussolinis im Abessinienkrieg. 1939: Standard Oil (ab 1940 für Rockefeller im neutralen Argentinien). 1943: Geheimdienst der US Army, danach US-Militärregierung in Stuttgart. 1949: Mobil Oil (ab 1955 in Belgisch Kongo), bis ihn Daimler-Benz engagiert. 1960: Generaldirektor von Mercedes Benz Argentina (mit Nazigeldern gegründet und 1955 beschlagnahmt). Mosetti hilft. Zu erst den Deutschen, dann Israel. Die CIA ärgert sich bis heute über ihn.
  • Adolf Eichmann, der erst mit den Zionisten die Auswanderung der Juden nach Palästina betreibt, dann Buchhalter des Holocausts wird und 1950 nach Argentinien geht. Im Naziexil hat sein Wort Gewicht, aber er begeht Fehler. Er redet zu viel, überschätzt sich selbst und glaubt, er könne bei einem großen Geschäft mitreden. Der Bundesnachrichtendienst liefert ihn der CIA ans Messer, Eichmann droht mit seinen „friends“, und am Ende stopft man ihm das Maul.
  • Vertreter der Jewish Agency, die in Eichmanns „Zentralstelle für Auswanderung“ im besetzten Wien zu retten versuchen, wer zu retten war.
  • Jorge Antonio, rechte Hand von General Perón, Schlitzohr, Strohmann der deutschen Industrie und Gründer von Mercedes Benz Argentina (1951). Vier Jahre später wird Perón aus dem Amt geputscht, Antonio verhaftet und das Mercedes-Imperium beschlagnahmt. Antonio erzählt, wie Eichmann nach Israel befördert wurde.
  • Ingenieur von Daimler-Benz, der in Argentinien Nazigeld wäscht und an sensiblen Technologien arbeitet, die in Deutschland verboten sind.
  • Beamter aus dem Bonner Wirtschaftsministerium, der unter der Anleitung von Ludwig Erhard das Geldwäsche-Unternehmen koordiniert.
  • Willem Sassen, ein niederländischer Kriegsverbrecher, der Eichmann zur „Endlösung“ interviewt.
  • Direktor von Daimler-Benz, der 1960 ein Dreiecksgeschäft vorbereitet. Benötigt werden Patente zur „Uranmaschine“, schweres Wasser und Natururan.
  • Vertreter der israelischen Regierung, der 1960 nach Argentinien fährt, um das israelische Atomprogramm zu retten. (Was ihm dort auch gelingt).

Es sprechen (u.a.):

  • Carry und Franzi, Brüder des Hauptdarstellers William Mosetti. Carry ist Goebbels' persönlicher Adjutant beim Hitlerbesuch 1938 in Neapel. Danach an der italienischen Botschaft in Berlin. Franzi leitet in Alessandria das Office des Lloyd Triestino und ist bis heute äußerst charmant.
  • William Negley, Anfang der vierziger Jahre bei Standard Oil of New Jersey. Danach Tierschützer in Uruguay. Im Mai 1960 leiht er einem Kumpel das Flugzeug seines texanischen Schwiegervaters.
  • Tom Flores, der Station Chief der CIA in Montevideo.
  • Eliyahu Cohen, israelischer Geheimagent, 1965 in Syrien aufgehängt.

Die Dialoge sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig, ließen sich aber nicht vermeiden.

Einleitung:

Meine Recherche begann 1999, als ich für eine Hörfunk-Sendung Informationen sammelte, wie Mercedes Benz Argentina während der Militärdiktatur (1976-83) vierzehn Betriebsräte verschwinden ließ. Sie führte mich zu den Anfängen der Firma, die 1951 mit Nazigeldern von der rechten Hand Peróns, Jorge Antonio, gegründet worden war. Dort war der Kriegsverbrecher Adolf Eichmann angestellt.

Ich erkannte, dass die Darstellung des israelischen Geheimdienstes Mossad, Eichmann wegen der Gerechtigkeit aus Argentinien entführt zu haben, nicht wahr sein kann.

Adolf Eichmann ist der rote Faden der Aufführung. Und immer wieder stoße ich auf den geheimnisvollen William Mosetti. Ihre Wege kreuzen sich in Kairo, Bariloche und Buenos Aires. Beide hatten, zu verschiedenen Zeitpunkten, dieselben Arbeitgeber: Erst Standard Oil und dann Daimler-Benz.

Ich beschreibe Eichmann in den verschiedenen Etappe n seines Lebens. Als überzeugter SD-Funktionär organisiert er, in Kooperation mit Repräsentanten des Zionismus, die Auswanderung der Juden nach Palästina. Ab 1938 leitet er in Wien die „Zentralstelle für Auswanderung“; von „freiwilliger“ Emigration ist keine Rede mehr, Terror steht auf der Tagesordnung. Wenige Jahre später koordiniert er, als effizienter Buchhalter, den Abtransport in die Vernichtungslager. Im zweiten Teil geht es um sein argentinisches Exil.

Ich habe die Form des Theaterstückes gewählt. Sie erlaubt mir, Szenen im Dialog zu kommentieren, wie das Interview mit dem Kriegsverbrecher Sassen, das zwar gekürzt aber fast unverändert in einem Akt dargestellt ist. Für das Verständnis der Ereignisse muss Eichmanns subjektive Perspektive dargestellt werden: das Unvermögen, seine Schuld zu ermessen und die völlige Fehleinschätzung seiner eigenen Person und der Weltlage.

1960, als Eichmann verhaftet wurde, verjährte Mord nach zwanzig Jahren. Spätestens 1965 wollten Eichmann und seine Kameraden heim ins Reich, das inzwischen die Bundesrepublik geworden war.

Was war der Grund für seine Verhaftung, wenn nicht seine Rolle im Holocaust?

Meine Recherchen führten mich zur israelischen Atombombe. Sie hätte ohne Hitlers Wissenschaftler, die Technologie des „Uranprojekts“ und das argentinische Uran nicht gebaut werden können.

Die Bühne ist zweigeteilt. Links das Arbeitszimmer der Journalistin und davor, als virtuelle Kulisse, eine Leinwand. Für das kleine Theater tut's ein Fernseher. Das Zimmer ist spärlich ausgestattet: ein Schreibtisch, ein Telefon und ein Computer samt Mikrophon, Scanner und Webcam. Die Zuschauer sehen auf der Leinwand Alicia, die von ihr eingescannten Dokumente und die Chats mit Sophía.

In der anderen Hälfte der Bühne wird gespielt – historische Szenen, die auf Archivmaterial beruhen aber hier der Vorstellungskraft Alicias entspringen.

Beleuchtet wird die Szene, die gerade gespielt wird. Wenn Alicia chattet, wird historische Teil von einem Vorhang verdeckt. Die Schauspieler der historischen Szenen sind schwarz gekleidet. Einige bleiben anonym. Sie vertreten Regierungen oder Konzerne. Andere tragen Namen von Personen, die es real gegeben hat.

Warum kein Drehbuch für einen Film? Ich fürchtete, niemand würde ihn produzieren. Ich lege mich mit „Big Car“ (Daimler AG) an, mit „Big Oil“ (Standard Oil, ExxonMobil) und „Big Money“ (Deutsche Bank und Rockefeller) sowie mit Israel. Die Regierung in Tel Aviv benutzt die „Entführung“ Eichmanns, um ihre (späteren) Verletzungen internationalen Rechts zu rechtfertigen. Und nun stellt sich ein großer Teil ihrer Behauptungen als Lüge heraus.

Wird eine Lüge zur Wahrheit, in dem sie tausend mal wiederholt wird?

Was ist Wahrheit?

Wie können wir uns der Wahrheit nähern?

Werden wir am Ende die Beteiligten zur Wahrheit zwingen?

Historische Prozesse sind selten gradlinig, schwarz oder weiss. Die Akteure haben unterschiedliche Interessen und Perspektiven, und sie ändern sich im Verlauf der Geschehnisse. Deshalb ist der „timetable“ von zentraler Bedeutung: was war zu welchem Zeitpunkt passiert? Und was war von dem, was wir heute wissen, damals noch nicht passiert?

Der Gegenstand der Recherche ist komplex. Das macht die Darstellung schwierig. Kann die Komplexität im Theater gezeigt werden? Wollen die Zuschauer die Widersprüchlichkeit wissen oder ziehen sie einfache Weltbilder vor?

Sophía fragt: was weisst du, was glaubst du zu wissen? Benutz deinen Verstand, um herauszufinden, was war. Dann wirst du wissen, wo sich die Dokumente befinden. Such sie dort!

Macht uns die Wahrheit frei oder fürchten wir uns vor ihr, weil wir sie nicht ertragen? Weil sie zum Handeln auffordert? Oder weil wir seit Sokrates wissen, dass die konsequente Anwendung der Logik bestraft wird? Manchmal mit dem Giftbecher.

ISBN: 978-3-00-025223-5
Erste Auflage: Oktober 2008

Die Buchmacherei
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